Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 11.06.2017

Drei Leichtverletzte nach Kellerbrand – Brandursache noch unklar

ERLENBACH B. MARKTHEIDENFELD, OT TIEFENTHAL, LKR. MAIN-SPESSART. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Sonntagabend im Keller eines Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Der Hauseigentümer und zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden jeweils leicht verletzt. Sie kamen vorsorglich in Krankenhäuser. Die Ermittlungen zur Brandursache hat inzwischen die Kripo Würzburg übernommen.

 

Kurz nach 19.00 Uhr war die Mitteilung über den Brand in der Hauptstraße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Als die Beamten der Polizeiinspektion Marktheidenfeld vor Ort eintrafen, stand der Keller bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr hatte den Brand jedoch schnell im Griff, sodass ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte.

Der Hauseigentümer und ein Feuerwehrmann wurden durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Ein weiterer Feuerwehrmann zog sich während des Einsatzes eine Armverletzung zu. Alle drei wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Insbesondere im Keller des Wohnhauses, in dem sich eine Gewerbeeinheit befindet, entstand erheblicher Sachschaden.

Im Einsatz befanden sich neben Polizei und Rettungsdienst die Freiwilligen Feuerwehren aus Marktheidenfeld, Tiefenthal, Lengfurt, Erlenbach, Hafenlohr, Remlingen und Homburg.

Die Gesamtschadenshöhe ist ebenso wie der Brandursache nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg geführt werden.

Brand in Kellerabteil – Ursache noch unklar

KITZINGEN. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Samstagabend im Keller eines Mehrparteienhauses ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen zur Brandursache hat inzwischen die Kripo Würzburg übernommen.

Gegen 17.30 Uhr hatte ein Bewohner bemerkt, dass aus dem Keller des Anwesens in der Inneren Sulzfelder Straße dichter Rauch drang. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen und Hohenfeld waren rasch vor Ort und hatten das Feuer schnell abgelöscht. Personen kamen bei dem Kellerbrand nicht zu Schaden.

Wie das Feuer ausgebrochen ist, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg geführt werden.

Auseinandersetzung eskaliert – 22-Jähriger mit Schnittverletzung

ASCHAFFENBURG. Im Rahmen einer Auseinandersetzung soll am Samstagabend ein 18-Jähriger einen vier Jahre älteren Mann mit einem Messer verletzt haben. Der Verletzte kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung werden von der Polizeiinspektion Aschaffenburg geführt.

Nach eines vorangegangenen Streits waren sich die beiden jungen Männer gegen 22.00 Uhr in der Weißenburger Straße wieder begegnet. Dem Sachstand nach soll zunächst der Ältere mit einem Taschenmesser in der Hand auf seinen Kontrahenten zugelaufen sein. Der 18-Jährige lief in Richtung Main davon, wo sich die Beteiligten am Perth Inch erneut begegneten. Dort soll schließlich der Jüngere zu einem Messer gegriffen und dem 22-Jährigen eine Schnittverletzung im Gesicht zugefügt haben.

Nachdem sich die Auseinandersetzung offenbar zum Hauptbahnhof verlagert hatte, erfolgte der Notruf. Als die Beamten der Aschaffenburger Polizei eintrafen, wurde der Verletzte bereits vom Rettungsdienst erstversorgt. Er kam anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Gegen beide Kontrahenten wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung bzw. wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Aschaffenburg geführt.

Scheune und zwei Gartenhäuser brennen – Flammen drohen auf angrenzendes Mehrfamilienhaus überzugreifen – Feuerwehr löscht erfolgreich

EBERN – OT FISCHBACH, LKR. HAßBERGE. Am frühen Sonntagmorgen kam es zum Brand einer Scheune sowie zweier angrenzender Gartenhäuser, der drohte sich auf ein Mehrfamilienhaus auszubreiten. Die Bewohner bemerkten das Feuer und verließen alle unverletzt ihre Wohnungen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Scheune und die Gartenhäuser brannten jedoch fast vollständig nieder. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 05:30 Uhr teilte ein Anwohner des Mehrfamilienhauses in der Alten Bundesstraße bei der Integrierten Leitstelle den Brand des benachbarten Scheunengebäudes mit. Die über 20 Hausbewohner konnten alle rechtzeitig informiert werden und verließen ohne Verletzungen ihre Wohnungen.

Den Einsatzkräften schlugen bei ihrem Eintreffen die Flammen entgegen, eine kleinere Holzscheune und zwei unmittelbar angrenzende Gartenhütten standen im Vollbrand. Die örtlichen Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot von über 115 Feuerwehrleuten am Brandort und konnten das Ausbreiten des Feuers auf das Mehrfamilienhaus verhindern. Der Brand wurde erfolgreich gelöscht, die Scheune und die beiden Hütten brannten jedoch zum größten Teil nieder. Für die Löscharbeiten musste die Alte Bundesstraße komplett gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Die Sperrung dauert aktuell noch an und wird noch wenige Stunden weiter bestehen.

Die Bewohner des Nachbaranwesens können für die nächsten Stunden noch nicht wieder zurück in ihre Wohnungen, da die Gebäudereste der Scheune erst abgerissen werden müssen. Die Betroffenen kommen in einer bereitgestellten Notunterkunft unter. Der geschätzte Gesamtsachschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Neben dem Rettungsdienst und den Feuerwehren waren auch zwei Streifen der Polizeiinspektion Ebern im Einsatz. Die Klärung der Brandursache ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die die Kripo Schweinfurt übernommen hat. Nach momentanem Sachstand bestehen keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandlegung.

PP Unterfranken