Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 12.06.2017

Mit über einem Kilogramm Marihuana und 10 Gramm Kokain im Taxi unterwegs – zwei Tatverdächtige nun in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 12.06.2017

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EICHENBÜHL, LKR. MILTENBERG. Nachdem bei einer Verkehrskontrolle am Abend des 02.06.17 Zivilbeamte bei zwei Taxi-Fahrgästen über ein Kilogramm Marihuana und 10 Gramm Kokain auffanden und bei einem der wohnsitzlosen Tatverdächtigen in dessen Unterschlupf weiteres Rauschgift und Drogengeld sichergestellt wurden, befinden sich nun ein 27- und ein 32-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft aufgenommen.

 

Gegen 20:30 Uhr bewiesen zwei Zivilbeamte der Polizeiinspektion Obernburg a.Main einen „guten Riecher“, als sie in Eichenbühl ein Frankfurter Taxi kontrollierten. Da ihnen beim Öffnen des Fahrzeugs starker Marihuanageruch entgegenkam, nahmen sie die beiden befreundeten Insassen aus dem Landkreis Miltenberg intensiver unter die Lupe und durchsuchen sie. Hierbei kam bei dem 32-Jährigen, der derzeit keinen festen Wohnsitz hat, über ein Kilogramm Marihuana in einer Tüte verpackt zum Vorschein. In seinem Rucksack konnten ca. 10 Gramm Kokainpulver sichergestellt werden. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen und verbrachten die Nacht in Haftzellen.

Am Folgetag wurden dann vier verschiedene Wohnungen durch Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Aschaffenburg, Obernburg, Miltenberg und der operativen Ergänzungsdienste Würzburg sowie der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter Zuhilfenahme eines Rauschgifthundes der operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg durchsucht, zu denen die beiden Tatverdächtigen engen Bezug hatten. Hierbei wurden in der Wohnung des 27-Jährigen im Landkreis Miltenberg weitere Betäubungsmittel sowie mehrere tausend Euro Drogengeld sichergestellt.
Bei dem 32-Jährigen führte die Durchsuchung seines vermeintlichen Unterschlupfs im Landkreis Miltenberg zur Auffindung von Kleinmengen an Kokain, Haschisch, Marihuana, Amphetamin sowie über 200 Ecstasy-Tabletten.

Der Wohnsitzlose steht bereits seit längerem im Fokus der Ermittlungen bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg, da er im Verdacht steht, im vergangenen Jahr etwa 500 Gramm Marihuana an verschiedene Abnehmer in Österreich verkauft zu haben.

Die Tatverdächtigen wurden noch am 03.06.17 auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt, der gegen beide Männer die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete.

Pkw gegen Grundstücksmauer gefahren – Insassen alkoholisiert – Radlader zur Bergung organisiert

GEROLDSHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Sonntagmorgen ist bei der Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über einen Pkw eingegangen, der gerade gegen eine Grundstücksmauer gefahren sei. Wie sich herausstellte, war bei den beiden Insassen wohl einiges an Alkohol im Spiel. Sie organisierten auch eigens einen Radlader, um das Unfallfahrzeug zu bergen.

Kurz vor 03.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung ein, dass soeben ein Fahrzeug gegen eine Mauer in der Kirchheimer Straße gefahren sei. Als die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land in Geroldshausen eintrafen, war ein Insasse aus dem verunfallten Pkw gerade dabei, das schwer beschädigte Fahrzeug mit einem Radlader zu bergen. Dem Sachstand nach war der Pkw zum Zeitpunkt des Unfalls mit zwei Männern besetzt, die aus dem Landkreis Würzburg stammen. Atemalkoholtests zeigten bei beiden Werte von über 1,6 Promille. Möglicherweise war auch das der Grund, warum das Duo die „Abschleppung“ des Fahrzeugs selbst organisiert hatte.

Beide Männer mussten die Beamten unter anderem zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle begleiten. Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall und der eigens organisierten Bergung des Fahrzeugs wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Die Ermittlungen, auch hinsichtlich des exakten Unfallhergangs, werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Land geführt. Wer im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.

 

Pkw unter Drogen gesteuert – Streife findet Amphetamin

KNETZGAU, LKR. HAßBERGE. Am Samstagabend fiel ein 21-jähriger Pkw-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle auf, da er merklich unter dem Einfluss von Drogen stand. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten über 35 Gramm Amphetamin auf. Nach einer Blutentnahme wurde auch die Wohnung des Fahrers durchsucht. Hier wurde noch eine kleine Menge Ecstasy sichergestellt.

 

Gegen 19:30 Uhr wurde der Fahrer aus dem Landkreis Haßberge mit seinem Pkw durch eine Streife der Polizeiinspektion Haßfurt im Seeweg zur Verkehrskontrolle angehalten. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der Mann offensichtlich unter Rauschgift stand. Als der Mann durchsucht werden sollte, versuchte er sich eines Tütchens zu entledigen. Dies blieb jedoch nicht unbemerkt und ca. 35 Gramm Amphetaminpulver wurden sichergestellt.

Dem 21-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und im Anschluss dessen Wohnung mit einem Diensthund durchsucht. Zum Vorschein kamen dabei noch neun Ecstasy-Tabletten und in einem Schrank Vorrichtungen einer kleinen Cannabisaufzuchtanlage, die jedoch nicht bepflanzt war. Der Drogenkonsument muss sich nun im Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und der Fahrt unter Drogeneinfluss verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Schweinfurt.

Entwarnung nach Brand in Entsorgungsbetrieb – keine Gefahr für Bevölkerung

BERGRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am Montagmittag kam es in einem Entsorgungsbetrieb zum Brand eines Abfallhaufens mit starker Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde vor großen Rauchwolken gewarnt, die Richtung in Grafenrheinfeld zogen. Die Brandbekämpfung dauert derzeit noch an, Luftmessungen ergaben jedoch, dass keine Gesundheitsgefahr besteht.

Gegen 13:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Schweinfurt die Mitteilung über einen Feuerausbruch in einem gewerblichen Entsorgungsbetrieb in der Richtbergstraße ein. Ein größerer Abfallhaufen geriet aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Da große Rauchwolken in Richtung Grafenrheinfeld zogen, informierte die Polizei die Bevölkerung und empfahl vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren ist aktuell noch mit der Brandbekämpfung beschäftigt, die Lage ist jedoch im Griff und mit einer baldigen Löschung ist rechnen. Durchgeführte Luftmessungen des Umweltamtes des Landratsamtes Schweinfurt ergaben, dass keine Schadstoffgrenzwerte überschritten werden und keine gesundheitliche Gefahr besteht. Derzeit ist die Staatsstraße 2447 zwischen Ettleben und Bergrheinfeld wegen dem Einsatz noch gesperrt und der Verkehr wird umgeleitet. Die ersten Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizeiinspektion Schweinfurt übernommen.

Erstmeldung von 13:35 Uhr:

Am Montagnachmittag ist ein Müllhaufen auf dem Gelände einer Recyclingfirma in Brand geraten. Dadurch kommt es aktuell (13.30 Uhr) zu einer starken Rauchentwicklung. Die Anwohner in Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld und Ettleben werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bitte informieren Sie auch Ihre Nachbarn.

Weitere Informationen folgen.

Einbrecher erbeuten Bargeld und verursachen hohen Sachschaden

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am Wochenende sind Unbekannte gewaltsam in eine Wohnung und eine anliegende Praxis in der Schweinfurter Straße eingedrungen. Die Einbrecher machten Beute in Höhe von mehreren hundert Euro und verursachten hohen Sachschaden. Nach anfänglichen Ermittlungen der Polizeiinspektion Schweinfurt führt inzwischen die Kriminalpolizei in Schweinfurt die weiteren Ermittlungen.

Nach aktuellem Sachstand ereignete sich der Einbruch in der Schweinfurter Straße in der Zeit von Freitagabend, 19:30 Uhr, bis Sonntagmorgen, 10:30 Uhr. Dem Spurenbild nach zu urteilen gelangten die Täter über ein Fallrohr auf den Balkon einer Wohnung im ersten Stock. Dort hebelten sie das Fester gewaltsam auf und verschafften sich so Zutritt ins Gebäudeinnere. Zunächst durchsuchten die Einbrecher in der Wohnung mehrere Schränke offenbar nach Bargeld. Zudem hebelten die Täter die Eingangstüre zu einer angrenzenden Praxis auf. In den Räumen der Praxis angelangt, setzten die Unbekannten ihre offensichtliche Suche nach weiterem Diebesgut fort und öffneten auch dort Schränke und Schubladen. Dabei erbeuteten die Einbrecher Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro, bevor sie unerkannt entkamen. Durch den Einbruch dürfte zudem ein Sachschaden im vierstelligen Bereich entstanden sein.

Zwischenzeitlich hat die Kriminalpolizei in Schweinfurt die Sachbearbeitung in diesem Fall übernommen. Die Ermittler erhoffen sich nun weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 bei der Kripo Schweinfurt zu melden.

 

Pkw gerät in Gegenverkehr – Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall

MARKTSTEFT, LKR. KITZINGEN. Bei einem Verkehrsunfall sind am Montagnachmittag zwei Autofahrer schwer, einer davon lebensgefährlich, verletzt worden. Ein BMW war in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem entgegenkommenden Renault kollidiert. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Kitzingen.

 

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand war ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Kitzingen mit seinem BMW auf der Kreisstraße von Sickershausen in Richtung Michelfeld unterwegs. Gegen 14.15 Uhr geriet der junge Mann aus bislang noch ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve in den Gegenverkehr. Der Fahrer eines entgegenkommenden Renaults konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er erfasste den BMW frontal.

Am Steuer des Renaults saß ein 62-Jähriger, der ebenfalls aus dem Landkreis Kitzingen stammt. Sowohl er als auch der BMW-Fahrer waren durch die Wucht des Aufpralls in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus den Wracks befreit werden.

Der 62-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 22-Jährige kam schwerverletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Seine Verletzungen sind dem Sachstand nach nicht lebensbedrohlich. Beide beteiligte Fahrzeuge haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Polizeiinspektion Kitzingen geführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ist auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden.

Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen, Hohenfeld, Marktbreit, Marktsteft und Michelfeld im Einsatz.

Verkehrsunfall auf A45 – Anhänger verliert Ladung – Polizei sucht Unfallzeugen

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagnachmittag kam es auf der Autobahn A45 bei Alzenau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Ein Fahrzeug hatte auf dem Anhänger mehrere Elektrohaushaltsgeräte geladen. Infolge des Unfalls kippte der Anhänger um und die Ladung wurde auf der Fahrbahn verteilt. Nach derzeitigem Stand wurde niemand verletzt.

Nach aktuellem Sachstand ereignete sich der Verkehrsunfall zwischen der Anschlussstelle Alzenau-Nord und der Landesgrenze Hessen am Montag, gegen 16:00 Uhr. Ein 69-jähriger Mercedesfahrer aus dem Main-Kinzig-Kreis war mit zwei weiteren Fahrzeuginsassen und seinem mit Haushaltsgeräten beladenen Anhänger in Fahrtrichtung Gießen unterwegs. Als ein 54-jähriger BMW-Fahrer aus dem Raum Gießen zum Überholvorgang ansetzte, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Anhänger am Mercedes kippte und verlor dabei mehrere darauf befindliche Waschmaschinen, Ölöfen sowie auch einen Kühlschrank.

Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand. Zur Gesamtschadenshöhe liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Diese dürfte sich jedoch auf mehrere tausend Euro belaufen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach. Die Beamten wurden dabei auch von der benachbarten Polizeiinspektion Alzenau unterstützt. Zur Reinigung der Fahrbahn war auch die örtliche Feuerwehr im Einsatz. Vorsorglich war auch der Rettungsdienst, insbesondere auch ein Rettungshubschrauber, an der Unfallstelle.

Wer den Verkehrsunfall beobachtet hat und Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Tel. 06021/857-0 zu melden.

 

PP Unterfranken