Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 18.06.2017

44-Jähriger das Handy entrissen – Wer kann Hinweise zu den Tätern geben?

ASCHAFFENBURG. Am Samstagnachmittag haben zwei Unbekannte im Pompejanum-Park einer 44-Jährigen das Smartphone entrissen. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Im Rahmen ihrer Ermittlungen hofft die Kripo Aschaffenburg nun auch auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

 

Dem Sachstand kam die 44-Jährige aus Richtung Karlstraße. Sie lief gegen 13.30 Uhr parallel zur Hanauer Straße auf einem Fußweg, als sich ihr von hinten zwei Männer näherten. Ein Unbekannter schubste die Frau, die dadurch das Gleichgewicht verlor und stürzte. Der zweite Täter nutzte eine günstige Gelegenheit, um der 44-Jährigen das iPhone im Wert von mehreren hundert Euro aus der Hand zu reißen.

Nach dem Sturz sah die leicht verletzte 44-Jährige nur noch zwei schlanke Männer davonlaufen. Eine genauere Täterbeschreibung liegt bislang jedoch nicht vor.

Wer den Handy-Raub beobachtet hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird dringend gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Brand Ochsenfurt – Nachlöscharbeiten dauern noch an – Warnmeldung aufgehoben

OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Ein Großteil des Brandes auf dem Gelände der Zuckerfabrik ist inzwischen gelöscht. Allerdings dauern die Nachlöscharbeiten noch an. Von dem Rauch geht keine Gefahr mehr aus. Der Hinweis an die Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten, ist somit nicht mehr notwendig. Die Brandursache ist ebenso wie die Schadenshöhe Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

 

Foto: Polizei

Im Einsatz befanden sich neben der Polizeiinspektion Ochsenfurt und der Kriminalpolizei Würzburg insgesamt etwa 270 Einsatzkräfte der Feuerwehren, das THW aus Ochsenfurt und Würzburg mit 21 Einsatzkräften, vorsorglich auch der Rettungsdienst mit 38 Einsatzkräften sowie zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn.

Sobald erste Aussagen zu einer möglichen Brandursache oder zur Höhe des entstandenen Sachschadens getroffen werden können, wird seitens des Polizeipräsidiums Unterfranken nachberichtet.

  • Großbrand in Ochsenfurt – Bislang keine Hinweise über Verletzte – Löscharbeiten dauern noch an

    OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Samstagabend auf dem Gelände einer Zuckerfabrik ein Feuer ausgebrochen. Der Brand wird aktuell von einem Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren bekämpft. Es ist davon auszugehen, dass die Löscharbeiten noch einige Stunden in Anspruch nehmen werden (Stand: 22.15 Uhr).


    Foto: Polizei

    Gegen 17.30 Uhr ist die Mitteilung über den Brand auf dem Fabrikgelände in der Marktbreiter Straße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Als die erste Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ochsenfurt vor Ort eintraf, brannte ein aus Strohballen gebauter Lärmschutzwall lichterloh. Die Flammen griffen in der Folge auch auf Firmengebäude über. Das Ausmaß des Schadens ist derzeit noch nicht abschätzbar. Hinweise über verletzte Personen gibt es bislang jedoch nicht.

    Durch das Feuer bildete sich eine schwarze Rauchwolke, die über das Bärental hinweg in Richtung Mainklinik zog. Anwohner wurden daher vorsorglich gebeten, ihre Fenster und Türen bis auf Weiteres geschlossen zu halten. Eine Überprüfung im Krankenhaus ergab, dass für die Patienten und Bediensteten keine Gefahr bestand.

    Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da sich die Flammen unter anderem auch auf einen etwa 160 Meter langen Tunnel der Zuckerfabrik ausgeweitet haben. Möglicherweise werden die Löscharbeiten noch bis in die frühen Morgenstunden andauern. Für die Dauer des Einsatzes bleiben die Südtangente sowie die Marktbreiter Straße in Ochsenfurt für den Verkehr gesperrt. Zeitweise war auch die Bahnstrecke zwischen Ochsenfurt und Treuchtlingen beeinträchtigt.

    Wie das Feuer ausgebrochen ist, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt.

    Im Einsatz befanden sich neben der Werksfeuerwehr Südzucker Ochsenfurt auch die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehrschule Würzburg sowie ein Großaufgebot an Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Würzburg und Kitzingen. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit zahlreichen Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Auch das Technische Hilfswerk und Notfallmanager der Deutschen Bahn waren im Einsatz.

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PP Unterfranken