Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 22.06.2017

Polizei Unterfranken im Einsatz - Archivbild RayMedia.de

Wechsel bei der Polizeiinspektion Ebern – Jürgen Watzlawek in Ruhestand verabschiedet – Joachim Hupp übernimmt vorübergehend die Leitung

EBERN, LKR. HAßBERGE. Am Donnerstagvormittag fand durch Herrn Polizeipräsident Gerhard Kallert die Verabschiedung des langjährigen Dienststellenleiters der Polizeiinspektion Ebern statt. Nach Jürgen Watzlawek, der nach 41 Dienstjahren in Pension geht, übernimmt Joachim Hupp vorübergehend die Leitung der Dienststelle.

 

Verabschiedung PI Ebern
v. l. hinten 1. Bürgermeister der Stadt Ebern, Jürgen Hennemann, Landrat Landkreis Haßberge, Wilhelm Schneider v. l. vorne EPHK Jürgen Watzlawek mit Anette Warzlawek, Polizeipräsident Gerhard Kallert, Theresa Hupp mit POK Joachim Hupp

Erster Polizeihauptkommissar Jürgen Watzlawek startete seine Polizeikarriere bei der bayerischen Polizei im Jahr 1976 und war seit 2012 Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Ebern.

Als 19-Jähriger begann er seine Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst bei der Bereitschaftspolizei in Würzburg. Nach erfolgreich absolviertem Anstellungslehrgang kam im Februar 1979 die Versetzung zur Bayerischen Grenzpolizei. Er leistete in der Folge Grenzstreifendienst, allgemeinen Polizeidienst und Passkontrolldienst am Grenzübergang Rottenbach in der Nähe von Coburg. Nach einer viermonatigen Abordnung nach Kiefersfelden ging es wieder zurück in den Norden Bayerns zur Grenzpolizeistation Neustadt bei Coburg.

Seine überdurchschnittlichen Leistungen ermöglichten ihm von 1984 – 1986 das Studium an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck. Als frisch gebackener Polizeikommissar übernahm Herr Watzlawek dann bis zum Ende der DDR 1990 die Aufgaben eines Dienstgruppenleiters bei der Grenzpolizeistation Rodach bei Coburg. Bevor er im Sommer 1996 zur Polizeistation Rodach als deren Leiter zurückkehrte, war er zweieinhalb Jahre bei der Polizeiinspektion Coburg und knapp drei Jahre bei der VPI Coburg als Dienstgruppenleiter eingesetzt.

Unterbrochen waren seine fast 16 Jahre an der Spitze der Polizeistation im Kurort Bad Rodach nur durch eine dreimonatige Abordnung zur Polizeidirektion Hannover, wo er auf der EXPO im Jahr 2000 Dienst verrichtete. Und letztendlich folgte mit der Ernennung zum Leiter der Polizeiinspektion Ebern zum Mai 2012 die Krönung der Polizeikarriere von Herrn Watzlawek.

Jürgen Watzlawek geht nun nach 41 Jahren Polizeidienst in den verdienten Ruhestand und macht den Stuhl des Dienststellenleiters für POK Joachim Hupp frei.

Herr Hupp wurde am 03. September 2001 beim 9. Ausbildungsseminar der III. Bereitschaftspolizeiabteilung in Würzburg eingestellt. Nach dem Anstellungslehrgang zum mittleren Polizeivollzugsdienst (heute 2. Qualifikationsebene) erfolgte die Verwendung bei der Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei in Würzburg und ab September 2005 bei der Polizeiinspektion Ochsenfurt. Die herausragenden Leistungen blieben nicht unbemerkt, so dass sich die Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Dienst (heute 3. Qualifikationsebene) bot. Ab März 2011 schloss sich das zweijährige Studium an der Beamtenfachhochschule der Polizei in Sulzbach-Rosenberg an, welches er mit ausgezeichneten Noten abschloss. Erste Verwendungsdienststellen in der neuen Laufbahn waren die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt und das Sachgebiet E3 für Kriminalitätsbekämpfung beim Polizeipräsidium Unterfranken. Unterschiedliche Aufgaben, auch in Führungsverantwortung, erfolgten bei der KPI Würzburg und zuletzt als stellvertretender Dienststellenleiter bei der VPI Würzburg-Biebelried. Großes Engagement zeigte Herr Hupp zudem als Mitarbeiter in der unterfrankenweiten Arbeitsgruppe „Cybercrime“ und der bayernweiten Arbeitsgruppe „Polizeiliches Handlungskonzept Zuwanderung“, so dass die Leitung einer eigenen Dienststelle zur Erprobung im Rahmen der Führungsbewährung für die Zulassung zum Aufstieg in die 4. Qualifikationsebene nicht nur ein notwendiger, sondern vielmehr ein logischer Schritt ist.

Wir wünschen Herrn Watzlawek alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt und Herrn Hupp viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und eine stets glückliche Hand bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in seinem neuen Schutzbereich.

27-Jährige unsittlich berührt – Polizei sucht Zeugen

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Dienstagmittag hat ein bislang Unbekannter eine 27-jährige Würzburgerin an einer Verkaufstheke in der Domstraße unsittlich am Gesäß berührt. Die Polizei sucht nun Zeugen dieser Tat.

Gegen 11:30 Uhr hielt sich die 27-Jährige an der Verkaufstheke neben weiteren Personen auf und wollte sich etwas zu Essen kaufen. Währenddessen näherte sich in ihrem Rücken ein unbekannter Mann und fasste ihr an das Gesäß. Die Würzburgerin unterband daraufhin die Berührung und entfernte sich von dem Verdächtigen. Die 27-Jährige blieb dabei immer in der Nähe des Verkaufsbereichs, da sich hier mehrere Passanten aufhielten. Nachdem der Mann der jungen Frau anfangs noch hinterherlief, verschwand dieser in Richtung Grafen Eckhart. Eine anschließende Fahndung der Polizei nach dem Unbekannten verlief ohne Erfolg.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

Der Mann ist etwa 35 – 40 Jahre alt und ca. 170 cm groß. Er hat eine helle Hautfarbe und dunkelblonde Haare, die an den Spitzen gelockt sind. Zur Tatzeit war der Verdächtige mit einem schlammfarbenen, karierten Kurzarmhemd sowie einer grauen Stoffhose bekleidet. Der Mann hatte keinen Bart und keine Brille.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet um sachdienliche Hinweise zu Tat und Täter. Insbesondere wendet sich die Polizei an die Personen im Bereich der Verkaufstheke und bittet diese, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

Polizei sucht Zeugen nach tödlichem Verkehrsunfall

POPPENHAUSEN OT MAIBACH, LKR. SCHWEINFURT. Im Rahmen der Ermittlungen zum tödlichen Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag sucht die Schweinfurter Polizei zur Rekonstruktion des Unfallherganges nach Zeugen.

 

Radlader
Foto: Polizei

Wie bereits berichtet hatte sich gegen 15.45 Uhr der Verkehrsunfall in Maibach ereignet. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollte der Fahrer eines Radladers im Niederwerrner Weg nach links auf einen land- und forstwirtschaftlichen Weg in Richtung Poppenhausen abbiegen. Dabei erkannte er offenbar zwei entgegenkommende Fahrradfahrer zu spät.

Während ein 80-Jähriger gerade noch rechtzeitig von seinem Fahrrad abspringen konnte, wurde seine Lebensgefährtin von dem abbiegenden Radlader erfasst. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Zur Aufklärung des exakten Unfallgeschehens wendet sich die Polizei Schweinfurt mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

  • Wer kann Angaben dazu machen, wer in der Vergangenheit mit dem abgebildeten Radlader gefahren ist?
  • Wer hat den Radlader am Unfalltag gesehen oder kann Angaben zum Unfallhergang machen?

 

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Schweinfurt unter Tel. 09721/202-0 entgegen.

 

Brand einer Garnmaschine – vier leichtverletzte Mitarbeiter

ERLENBACH A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Aus bislang ungeklärter Ursache ist es am Mittwochnachmittag zu einem Brand in einer Maschine zur Garnherstellung gekommen. Bei einem ersten Löschversuch zogen sich vier Mitarbeiter eine leichte Rauchgasvergiftung zu und kamen zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

 

Zum Zeitpunkt der Alarmierung der Integrierten Leitstelle Untermain gegen 14:00 Uhr hatte die Werksfeuerwehr bereits den Brand in der Maschine zur Garnherstellung gelöscht. Bei den ersten Löschversuchen erlitten vier Mitarbeiter der Firma in der Glanzstoffstraße eine leichte Rauchgasvergiftung und kamen zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Der Schaden an der Maschine beläuft sich dem derzeitigen Sachstand nach auf rund 30.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich Brandursache und Schadenshöhe führt die Obernburger Polizei.

PP Unterfranken