Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 29.06.2017

lukasbecker / Pixabay Polizei

Auseinandersetzung am Hauptbahnhof – Mehrere Platzverweise ausgesprochen

WÜRZBURG. Am Mittwochabend ist es auf dem Bahnhofplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Da sich Unbeteiligte in das Geschehen einmischten, mussten mehrere Platzverweise ausgesprochen werden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

 

Gegen 21.10 Uhr hatte ein Beamter der Bundespolizei einen 18-Jährigen dabei beobachtet, wie er einen bislang noch unbekannten Mann würgte und ihn gegen ein Straßenbahn-Häuschen drückte. Der Polizist schritt sofort ein und forderte den Mann auf, von seinem Kontrahenten abzulassen. Der 18-Jährige befolgte die Anweisungen jedoch nicht und musste nach mehrmaliger Androhung mittels Pfefferspray überwältigt werden.

Als die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eintrafen, herrschte am Bahnhofvorplatz reger Tumult. Zwischenzeitlich hatten sich offenbar mehrere Unbeteiligte in die Auseinandersetzung eingemischt. Da sie die Amtshandlungen störten, wurden mehreren Personen Platzverweise ausgesprochen. Wegen des Pfefferspray-Einsatzes wurde der 18-Jährige vor Ort vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt. Sein Kontrahent, der ihn zuvor mit einer Bierdose angegriffen haben soll, war zwischenzeitlich mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung davongefahren.

Wer die Auseinandersetzung beobachtet hat oder Hinweise zu dem noch unbekannten Beteiligten geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

Fünf BMW auf Firmengelände aufgebrochen – Täter erbeuten Fahrzeugteile – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Von Dienstag auf Mittwoch haben Unbekannte auf dem Gelände eines Autohauses insgesamt fünf BMW aufgebrochen. Die Täter bauten Fahrzeugteile im Wert von mehreren tausend Euro aus und entkamen mit ihrer Beute unerkannt. Im Rahmen ihrer Ermittlungen hofft die Kripo Würzburg nun auch auf Zeugenhinweise.

 

Foto: Polizei

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen müssen sich die Pkw-Aufbrüche im Zeitraum zwischen Dienstagnachmittag, 16.40 Uhr, und Mittwochmorgen, 07.10 Uhr, ereignet haben. Die fünf angegangenen BMW, darunter auch drei Neuwagen, waren allesamt im Außenbereich des Autohauses in der Bodelschwinghstraße abgestellt. Die Beamten der Polizeiinspektion Karlstadt stellten an den Fahrzeugen eingeschlagene Seitenscheiben fest. Offenbar waren die Täter so in die Innenräume gelangt, wo sie sich anschließend an den unterschiedlichen Fahrzeugteilen zu schaffen machten. Entwendet wurden Lenkräder, fest eingebaute Navigationsgeräte und andere Teile. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen insgesamt auf einige 10.000 Euro belaufen.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen in diesem Zusammenhang übernommen. Um die Pkw-Aufbrüche aufklären zu können, hoffen die Beamten nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat von Dienstag auf Mittwoch in der Bodelschwinghstraße etwas Verdächtiges beobachtet, das mit den Pkw-Aufbrüchen im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat im Umfeld des Autohauses verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug mit fremden Kennzeichen gesehen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

 

Hinweise nimmt die Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 entgegen.

 

34-Jährige unsittlich berührt – Wer kann Hinweise zum Täter geben?

ASCHAFFENBURG. Am frühen Dienstagmorgen hat ein Unbekannter im Stadtteil Damm eine Fußgängerin festgehalten und sie in der Folge unsittlich berührt. Die Kripo Aschaffenburg ist nun insbesondere auf der Suche nach einem wichtigen und bislang noch unbekannten Zeugen, der den Täter in die Flucht schlug.

 

Gegen 03.30 Uhr hielt sich die 34-Jährige gemeinsam mit einer 15 Jahre jüngeren Freundin vor dem Eingang des Hauptbahnhofs auf. Dort trafen die Frauen auf den fremden Mann, der nach einer Zigarette fragte. Als die Freundinnen ihren Weg durch die Unterführung bis zum Dammer Tor Carré fortsetzten, folgte ihnen der Fremde. Plötzlich hielt der Mann die 34-Jährige fest und berührte sie anschließend gegen ihren Willen im Brust- und Intimbereich. Auch ihre Begleiterin wurde von dem Mann unsittlich berührt. Als der bislang noch unbekannte Zeuge den Frauen zur Hilfe eilte, flüchtete der Täter in Richtung Bahnhof.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • Etwa 40 Jahre alt
  • Dünne Figur
  • Dunkler Teint
  • Schwarze Haare
  • War zum Tatzeitpunkt offenbar angetrunken
  • Kam wohl aus Richtung Volksfest

 

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall hat inzwischen die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Um die Tat aufklären zu können, erhoffen sich die Kripobeamten nun auch Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere der noch unbekannte männliche Zeuge wird dringend gebeten, sich zu melden. Er hatte die zwei Frauen nach der Tat sicherheitshalber noch nach Hause begleitet.

Zeugen werden gebeten, mit der Kriminalpolizei unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Sattelzug auf A 3 verkeilt sich mit Leitplanke – Diesel läuft aus

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Foto : Polizei

WÜRZBURG. Am Mittwochnachmittag hat sich ein Sattelzug auf der A 3 nach einem Aufprall gegen die Außenleitplanke zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld mit ihr verkeilt. Diesel lief aus. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 30.000 Euro.

Gegen 13:20 Uhr kam ein 28-jähriger Brummifahrer ohne fremde Beteiligung zu weit nach rechts und stieß gegen die Außenschutzplanke. Das schwere Fahrzeug walzte einige Meter der Stahlkonstruktion nieder und die Sattelzugmaschine knickte nach rechts ein. An der Böschung, die dort zum Glück ansteigt, kam der Sattelzug zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Allerdings war der Tank aufgerissen worden. Kraftstoff lief ins Erdreich. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Würzburg pumpten den Rest des im Tank verbliebenen Kraftstoffs ab. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kümmerten sich um den kontaminierten Boden. Während der Bergung des Fahrzeugs, die mehrere Stunden dauerte, sperrten Beamte der Autobahnpolizei den rechten der drei Fahrstreifen in Richtung Nürnberg. Am frühen Abend erfolgten dann die Baggerarbeiten durch die Autobahnmeisterei Kist, die selbst für die Absicherung der Arbeitsstelle sorgte.

 

PP Unterfranken