Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 30.06.2017

64-Jähriger aus Bastheim vermisst – Wer hat den Mann gesehen?

BASTHEIM, LKR. RHÖN-GRABFELD. Seit Freitagfrüh wird der 64-jährige Anton Fellenstein aus Bastheim vermisst. Es ist möglich, dass er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet. Es gibt keine konkreten Anhaltspunkte, wo sich der Vermisste aufhalten könnte. Aus diesem Grund bittet die Polizei nun auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung.

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64-Jähriger aus Bastheim vermisst – Wer hat den Mann gesehen? Foto : Polizei

Dem Sachstand nach hat Herr Fellenstein gegen 06.30 Uhr sein Wohnhaus in Bastheim zu Fuß verlassen. Seitdem ist er spurlos verschwunden. Die Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale leitete umfangreiche Suchmaßnahmen ein, in die auch ein Polizeihubschrauber und Personensuchhunde mit eingebunden waren. Die groß angelegte Fahndung führte bislang jedoch nicht zum Auffinden des Mannes.

Der Vermisste wird wie folgt beschrieben:

  • 175 Zentimeter groß
  • Schlanke Figur
  • Kurzer grauer Haarkranz
  • Trägt möglicherweise schwarze Jogginghose und gelbe Laufschuhe

 

Wer den Vermissten nach seinem Verschwinden gesehen hat oder Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird dringend gebeten, sich mit der Polizei in Bad Neustadt unter Tel. 09771/606-0 in Verbindung zu setzen.

 

„Herausragende Führungsfähigkeiten“ – Schweinfurter Polizeichef zum Leitenden Polizeidirektor befördert

SCHWEINFURT. Herausragende Führungsfähigkeiten bescheinigte Polizeipräsident Gerhard Kallert am Freitagvormittag dem Leiter der Schweinfurter Inspektion, Martin Wilhelm. In einer kleinen Feierstunde händigte er dem 52-Jährigen seine Ernennungsurkunde zum Leitenden Polizeidirektor aus.

 

Beförderung
v. l. n. r. Polizeivizepräsident Adolf Blöchl, Leitender Polizeidirektor Johannes Hemm, Polizeidirektor Martin Wilhelm und Polizeipräsident Gerhard Kallert.

Mit Wirkung zum 01. Juli 2017 wird der seit April an der Spitze der Schweinfurter Polizei stehende „waschechte“ Schweinfurter seinen vierten goldenen Stern auf den Schulterklappen tragen. Martin Wilhelm ist gemeinsam mit seinem Vertreter Polizeioberrat Michael Libionka und ihren knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Schweinfurt verantwortlich.

Bevor Polizeipräsident Gerhard Kallert dem Spitzenbeamten seine vom Bayer. Innenminister Joachim Herrmann unterzeichnete Ernennungsurkunde überreichte, würdigte er noch dessen hervorragende Leistungen und ging auf seinen Werdegang ein. 1986 bei der Bayerischen Polizei eingestellt legte Martin Wilhelm beginnend im damaligen mittleren Dienst eine herausragende Karriere hin. In unterschiedlichsten Funktionen, sei es bei der Kriminal-, Schutz-, oder Verkehrspolizei, im Stabsbereich des Polizeipräsidiums oder im Zuge bayernweiter Arbeitsgruppen bestach Martin Wilhelm durch sein Fachwissen, sein hohes Engagement, seine verbindliche Art und angenehme Führungsweise.

Die ersten Gratulanten im Würzburger Präsidium waren Polizeivizepräsident Adolf Blöchl und Leitender Polizeidirektor Johannes Hemm. Abschließend bedankte sich der Polizeipräsident bei Martin Wilhelm für seine geleistete Arbeit und wünschte ihm weiterhin alles Gute für die Wahrnehmung der verantwortungsvollen Aufgabe als Dienststellenleiter in Schweinfurt.

Nach Brand in Zuckerfabrik – Belohnung für Hinweise ausgesetzt

OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Nach dem verheerenden Brand in der Ochsenfurter Zuckerfabrik am 17.06.2017 verdichten sich die Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, wurde nun eine Belohnung ausgelobt.

Seit dem Großbrand, bei dem eine Lärmschutzwand aus Strohballen in Flammen stand und vor allem Teile der Produktionsanlagen der Firma Südzucker beschädigt wurden, forscht die Kriminalpolizei Würzburg nach der Brandursache.

Die Kriminalpolizei sucht daher immer noch dringend nach Zeugen, die am Samstagabend, 17.06.2017, ab ca. 16:00 Uhr, im Umfeld der Zuckerfabrik verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit dem Brandausbruch in Verbindung stehen könnten.

Die Firma Südzucker hat für konkrete Zeugenhinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt.

Zeugen wenden sich bitte telefonisch unter 0931/457-1732 an die Kriminalpolizei Würzburg.

Brandort
Foto: Polizei

Neben den Ermittlungen dauern auch die Aufräumarbeiten auf dem Firmengelände weiterhin an. Der entstandene Sachschaden kann auch eineinhalb Wochen nach dem Brand noch nicht beziffert werden. Hierfür sind weitere Gutachten erforderlich.

Beutezug quer durch Erlenbach – Sechs Pkw-Aufbrüche in nur einer Nacht

ERLENBACH AM MAIN, LKR. MILTENBERG. Von Mittwoch auf Donnerstag hat sich erneut eine Serie von Pkw-Aufbrüchen ereignet. Diesmal waren die Täter in Erlenbach aktiv. Im Ortsgebiet wurden insgesamt sechs Pkw aufgebrochen. Entwendet wurden Lenkräder, Einbau-Navis und andere Fahrzeugteile im Gesamtwert von mehreren tausend Euro.

Foto: Polizei

Es ist davon auszugehen, dass sich alle sechs Pkw-Aufbrüche im Laufe der Nacht ereignet haben. An fünf Fahrzeugen des Herstellers BMW und einem Pkw des Herstellers Mercedes wurden jeweils die Dreieckscheiben eingeschlagen. So gelangten die Täter in die Innenräume, wo sie schließlich die Fahrzeugteile ausbauten und entwendeten.

Die angegangenen Pkw waren in der Frankenstraße, am Altwiesenring, in der Sudetenstraße, im Forstweg, in der Justin-Kirchgäßner-Straße sowie am Urbanusring abgestellt. Nur aus dem aufgebrochenen weißen BMW in der Sudetenstraße wurde dem Sachstand nach nichts entwendet. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Täter in diesem Fall möglicherweise bei der Tatausführung gestört wurden.

Die Kripo Aschaffenburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen. Um die Serie aufklären zu können, hofft der Sachbearbeiter nun auch auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat in der Nacht zum Donnerstag in Erlenbach etwas Verdächtiges beobachtet, das mit den Pkw-Aufbrüchen im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat im Ortsbereich verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug mit fremden Kennzeichen gesehen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Serie beitragen könnten?

Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

Um Pkw-Aufbrecher dingfest machen zu können, bittet das Polizeipräsidium Unterfranken die Bürgerinnen und Bürger um sofortige Mitteilung von verdächtigen Wahrnehmungen über den Notruf 110. Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrmals langsam durch die Straßen „streifen“ und notieren Sie sich das Kennzeichen. Nur so können umgehend erfolgsversprechende Kontrollen und Fahndungsmaßnahmen in die Wege geleitet werden.

 

PP Unterfranken