Polizei-Berichte für Region MSP , Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 03.08.2017

Mann springt vor Fahrzeuge – Offenbar Drogenkonsum im Spiel – B 469 zeitweise gesperrt

ASCHAFFENBURG. Für Aufregung hat ein Mann am späten Mittwochabend auf der B 469 gesorgt, als er unvermittelt vor Fahrzeuge gesprungen war. Ursächlich für sein Verhalten war sein offensichtlich vorangegangener Drogenkonsum. Einsatzkräfte der Aschaffenburger Polizei konnten den leicht Verletzten schließlich aufgreifen. Er wurde zur medizinischen Behandlung in ein Klinikum gebracht, gegen ihn werden nun Ermittlungen geführt.

 

Gegen 22:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken, dass ein unbekleideter Mann auf der B 469 in Fahrtrichtung Aschaffenburg auf die Fahrbahn springt. Dort soll sich der Beschuldigte auf eine Motorhaube gesetzt und Fahrzeuge dabei auch beschädigt haben. Anschließend überwand der Mann die Mittelleitplanke und blockierte die Gegenfahrbahn. Glücklicherweise erkannten Entgegenkommende die Situation rechtzeitig und konnten auf diese Weise ihre Fahrzeuge gefahrlos zum Stillstand bringen.

Eine schnell eintreffende Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg nahm den Mann, der sich bei seinen Aktionen leicht am Kopf verletzt hatte, in Gewahrsam. Eigenen Angaben zufolge ist sein Verhalten auf den Konsum von Rauschgift zurückzuführen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B 469 musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

Glücklicherweise hat man den Beschuldigten rechtzeitig aufgreifen und behandeln können, so dass schlimmere Folgen verhindert wurden. Abgesehen von den leichten Verletzungen des Beschuldigten hat der Vorfall lediglich geringen Sachschaden nach sich gezogen. Dennoch wird sich dieser nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten müssen. Die Ermittlungen führt der Verkehrsunfalldienst der Aschaffenburger Polizei.

Einbruch in Metzgerei

MARKTSTEFT, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Mittwoch sind Unbekannte in eine Metzgerei im Industriegebiet Am Traugraben eingestiegen. Sie erbeuteten Bargeld in noch nicht exakt bekannter Höhe. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

In der Zeit von Dienstagabend, 19.00 Uhr, bis Mittwochmorgen, 05.45 Uhr, verschafften sich die Unbekannten gewaltsam über eine Glasschiebetüre Zutritt zu dem Anwesen. Darin entwendeten die Einbrecher u.a. Wechselgeld in noch nicht exakt bekannter Höhe und flüchteten unerkannt. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wem im Laufe der Nacht verdächtige Personen, Geräusche oder Lichtschein im Bereich der Metzgerei aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Bei Kontrolle 300 Gramm Haschisch gefunden – 18-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 03.08.2017

WÜRZBURG / INNENSTADT. Bei der Kontrolle eines 18-Jährigen konnten Polizeibeamte am Dienstagabend rund 300 Gramm Haschisch sicherstellen. Die Beamten nahmen den jungen Würzburger vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Mittwochnachmittag einen Haftbefehl.

 

Dem geschulten Blick der Beamten des Unterstützungskommandos der Würzburger Bereitschaftspolizei blieb der junge Mann gegen 17:30 Uhr am Bahnhofsvorplatz nicht verborgen. Bei der Kontrolle fanden die Polizisten in der Kleidung rund 300 Gramm Haschisch und stellten es sicher. Nach der vorläufigen Festnahme verbrachte der 18-Jährige eine Nacht in einer Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde er am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft, wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Haftbefehl. Im Anschluss überstellten die Beamten den Beschuldigten einer Justizvollzugsanstalt. Die weiteren Ermittlungen führt die Würzburger Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Streife nimmt Einbrecher mit gestohlenem Fahrrad fest – 21-Jähriger nun in Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 03.08.2017

ASCHAFFENBURG, INNENSTADT. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (28.07.2017) hatte eine Streife einen Gaststätteneinbrecher kurz nach seiner Tat, auf einem gestohlenen Fahrrad, festnehmen können. Der 21-jährige hatte zuvor noch erfolglos versucht, sich des Diebesgutes zu entledigen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Gegen 04:00 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg ein Fahrradfahrer im Bereich der Grünewaldstraße auf, der beim offensichtlichen Erblicken der Beamten einen Gegenstand in ein Gebüsch warf. Der Radler wurde zur Kontrolle angehalten und es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um eine Geldbörse handelte. Die Börse gehörte offensichtlich nicht dem Mann. Vor Ort ergab sich dann schnell, dass der 21-Jährige aus dem Landkreis Miltenberg die Geldbörse samt Inhalt kurz zuvor in einer Aschaffenburger Gaststätte in der Innenstadt entwendet hatte. Der Einbruch war noch nicht bemerkt worden.

Der Tatverdächtige hatte sich nach derzeitigen Erkenntnissen unberechtigt Zutritt in die Gaststätte verschafft und dort die Geldbörse an sich genommen. Das benutzte Fahrrad war ebenfalls fremdes Eigentum, der 21-Jährige hatte es in der Nacht im Innenstadtbereich gestohlen. In seinem Rucksack führte der Mann noch Aufbruchswerkzeug mit sich. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und musste den Rest der Nacht in einem Haftraum verbringen.

Der junge Mann ist der Polizei kein Unbekannter. Er ist bereits in den vergangenen Jahren erheblich wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten und es besteht eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, die jedoch derzeit noch zur Bewährung ausgesetzt ist. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie weiterer Delikte anordnete. Nun droht auch die Widerrufung der Bewährung. Der 21-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert und die weiteren gemeinsamen Ermittlungen von Kripo Aschaffenburg und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dauern an.

Audiodatei

7-Jähriger gewinnt Bike bei Infostand „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ – Fahrrad von Polizeichef überreicht

WÜRZBURG. Anlässlich des Aktionstages der Würzburger Polizei im Rahmen des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ veranstaltete die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt am Oberen Markt eine Info-Veranstaltung zu den Schwerpunktthemen Ablenkung im Straßenverkehr, Alkohol und Rettungsgasse.

 

Fahrradverlosung
Foto: Polizei; v.l. Leitender Polizeidirektor Walter Ehmann, Alexander Juch, Eduard Juch, Polizeihauptkommissar Fritz Schneider

Begleitet wurde die polizeiliche Veranstaltung durch einen Info-Stand des Bayerischen Fahrlehrerverbandes. Die AOK Würzburg war mit einem Reaktions-Testgerät vertreten. Präsent war zudem die Fa. Mc Donalds mit einem Glücksrad.
Im Rahmen der Aktion wurde von der Polizei ein Preisausschreiben durchgeführt. Der Hauptgewinn war ein Trekking-Rad im Wert von 600 Euro, gesponsert von der Firma Werner Kraft GmbH aus Würzburg.

Der 11-jährige Ludwig aus Würzburg durfte in die Lostrommel greifen und den Hauptgewinn ziehen. Das Los-Glück traf den 7-jährigen Alexander Juch aus Lohr am Main, der mit Unterstützung seines Großvaters an der Verlosung teilgenommen hatte. Am 1. August übergab ihm der Chef der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Herr Leitender Polizeidirektor Walter Ehmann, das nagelneue Bike.

Mit dabei war auch Polizeihauptkommissar Fritz Schneider. Er hatte den Infostand gestaltet. Die Beamten wünschten dem glücklichen Gewinner allzeit gute Fahrt.

Polizeieinsatz im Krankenhaus – 49-Jähriger leistet Widerstand

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Zu einem Polizeieinsatz ist es am Dienstagnachmittag im Wasserloser Krankenhaus gekommen. Nachdem das Personal wegen eines aggressiv auftretenden Besuchers die Polizei alarmiert hatte, zeigte dieser gegenüber den Ordnungshütern selbiges Verhalten und leistete letztlich Widerstand.

Gegen 14.00 Uhr fiel der 49-Jährige auf, als er als Besucher auf einer Station herumschrie und sich gegenüber dem Personal fortgesetzt aggressiv zeigte. Rasch vor Ort eingetroffene Beamte der Alzenauer Polizeiinspektion mussten sich sogleich als „Nazibullen“ beschimpfen lassen.

Im Zuge der sich anschließenden Personalienfeststellung verweigerte der Landkreisbewohner jegliche Angaben und holte schließlich zum Schlag gegen einen der Beamten aus. Ein zweiter Ordnungshüter konnte diesen unterbinden. Der Beschuldigte wurde überwältigt, gefesselt und in einen Haftraum eingeliefert. Auf dem Weg dorthin mussten sich die Beamten weitere Beleidigungen anhören.

Durch sein Verhalten hat sich der nach polizeilichen Erkenntnissen der Reichsbürgerszene zuzuordnende 49-Jährige ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, des Hausfriedensbruchs und der Beleidigung eingehandelt.
Verletzt wurde bei dem Einsatz dem Sachstand nach niemand.

PP Unterfranken

Bilder 49.Wertheimer Altstadtfest , Samstag 30.07.2016