Polizei-Berichte Region Hohenlohekreis , 02.08.2017

Hans / Pixabay

Öhringen: Arbeiter schwer verletzt

Bei Fassadenarbeiten an einem Rohbau in einem Öhringer Teilort wurde am Dienstagmorgen ein Handwerker schwer verletzt. Der 27-Jährige stürzte aus noch nicht geklärter Ursache von einem im dritten Stock installierten Gerüst herab. Er fiel dabei auf eine Gerüstplatte und zog sich dadurch so schwere Verletzungen zu, dass ein Rettungshubschrauber ihn in eine Spezialklinik bringen musste.

Kupferzell: Nicht schnell genug gebremst

Nicht rechtzeitig reagiert hatte offenbar ein Autofahrer am Dienstagnachmittag bei Kupferzell. Gegen 15.40 Uhr fuhr er auf der Bundesstraße 19 hinter dem VW Polo einer 26-Jährigen her. Als die junge Frau vor der dortigen Ampelanlage anhalten musste, bemerkte dies der 19-Jährige offensichtlich zu spät. Er konnte seinen Opel Combo nicht mehr schnell genug anhalten und fuhr auf den VW Polo auf. Die Fahrerin des Kleinwagens wurde nach bisherigen Erkenntnissen durch den Aufprall leicht verletzt. An den beteiligten Autos entstand Sachschaden in Höhe von 8.000 Euro.

Künzelsau: Ziegenbock macht Straßen unsicher

Am Dienstag, gegen 13.40 Uhr, meldete sich eine Verkehrsteilnehmerin bei der Künzelsauer Polizei. Auf der Landesstraße nach Kocherstetten sprang ein Ziegenbock herum und machte so die Straße unsicher. Zwischenzeitlich hatte sich das Tier in Richtung Morsbach abgesetzt. Wie sich herausstellte, war der gehörnte Vierbeiner schon polizeibekannt und hatte bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Taten die zuständigen Behörden auf sich aufmerksam gemacht. Offensichtlich besitzt das Tier einen starken Freiheitsdrang und lässt sich nicht in die Schranken weisen. Auch gegen weibliche Reize in Form zweier Pferch-Genossinnen scheint der Bock immun und büxt immer wieder aus. Wie es mit dem vierbeinigen Freigeist weiter geht, steht noch nicht fest. Sein Besitzer wird allerdings für entsprechende Eskapaden seines Tieres die Verantwortung tragen müssen.

Kupferzell/Westernach: Schwerer Verkehrsunfall mit neun beteiligten Fahrzeugen und mindestens zehn Verletzten

Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen wurde am Mittwochnachmittag, gegen 15.20 Uhr, auf der B 19 in Höhe von Westernach gemeldet. Die Polizei stellte fest, dass ein voll beladener LKW mit Anhänger, der von Schwäbisch Hall in Richtung Künzelsau fuhr, mit großer Wucht gegen das Heck eines PKW prallte und diesen gegen die davor stehenden Autos schob. Anschließend geriet der Lastwagen auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einem weiteren Unfall kam. Insgesamt waren am Ende acht PKW und der LKW beteiligt. Zunächst wurde von einer eingeklemmten und schwer verletzten Person ausgegangen. Außerdem waren mehrere leicht Verletzte gemeldet worden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen (Stand 17.15 Uhr) wurden zwei Fahrzeuginsassen von der Feuerwehr aus den Wracks ihrer PKW gerettet. Diese beiden und zwei weitere wurden schwer und mindestens sechs leicht verletzt. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Der Rettungsdienst war mit acht Fahrzeugen und mehreren Notärzten am Unfallort. Die Feuerwehren aus Kupferzell und Künzelsau waren ebenfalls mit insgesamt acht Fahrzeugen im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber landete. Das DRK baute zur Betreuung der noch vor Ort befindlichen Fahrzeuginsassen ein Zelt auf. Die B 19 wurde voll gesperrt, der Verkehr örtlich umgeleitet. Die Sperrung wird voraussichtlich noch bis mindestens 19 Uhr dauern. Inzwischen hat sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei gemeldet, dem der blaue Lastzug schon vor dem Unfall wegen der Fahrweise aufgefallen war. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, die gleiche Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07134 5130 bei der Verkehrspolizei zu melden.

PP Heilbronn

Bildergalerie Michaelismesse Wertheim , Messeumzug 01.Oktober.2011