Polizei Berichte Region Hohenlohekreis vom 23.08.2019

Kupferzell: Schmierfinken Foto PP Heilbronn

Heilbronn (ots)

Hohenlohekreis

Kupferzell: Polizei sucht Schmierfinken

Kupferzell: Polizei sucht Schmierfinken

Die Polizei sucht Schmierfinken, die in Kupferzell mehrere Gegenstände besprüht haben und so für die Gemeinde einen größeren Schaden anrichteten. Ein Zeuge sah am Donnerstagnachmittag, 22. August, gegen 14.20 Uhr, wie zwei Jugendliche am Bahnpark ein Logo aufsprühten. Als die Sprayer den Beobachter bemerkten, flüchteten sie. Die beiden jungen Männer werden auf zwölf bis 15 Jahre geschätzt. Beide trugen zur Tatzeit eine blaue Hose und ein weißes Oberteil. Der eine hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Weitere Hinweise auf das Duo werden erbeten an die Polizei Künzelsau, Telefon 07940 9400.

 

Öhringen: Fahrraddiebe aktiv

Zwei Fahrräder sind am Donnerstag in Öhringen ins Visier von Dieben gerückt. Recht leicht hatte es vermutlich ein Täter beim Freibad in der Rendelstraße. Dort hatte ein Junge sein Mountainbike in der Zeit zwischen 12 und 20 Uhr abgestellt und dabei offenbar nicht gut genug gesichert. Das fast neue, grün-grau lackierte Mountainbike der Marke Bulls Sharptail Street 2 wechselte somit auf illegale Weise den Besitzer. Das Rad hat einen Wert von fast 500 Euro. Das Sicherheitsschloss eines Fahrrads geknackt hat ein Unbekannter im Zeitraum zwischen 6.15 und 16.15 Uhr beim Öhringer Bahnhof. Das Mountainbike war an einem Fahrradständer hinter den öffentlichen WCs abgestellt. Wer Hinweise auf die beiden Diebstähle geben kann, sollte sich bei der Polizei in Öhringen, Telefon 07941 9300, melden.

Hohenlohekreis: Betrug am Computer

Angebliche Mitarbeiter von Computerunternehmen versuchen wieder einmal Nutzer hinters Licht zu führen. Am Mittwoch erhielt eine 66 Jahre alte Frau aus dem Kochertal eine Nachricht auf ihrem Rechner. Der Absender simulierte die bekannte Firma mit dem Apfel. Eine Rechnung würde aus dem AppStore vorliegen und demnächst abgebucht. Ihre Apple-Identität solle von ihr bestätigt werden, um die Geldforderung zu stornieren sofern sie keine Online-Einkäufe getätigt habe. Glücklicherweise fiel die Frau nicht auf dieses Betrugsmasche herein, mit der sich Kriminelle mittels Schadprogrammen auf den Rechnern ihrer Opfer einloggen und an persönliche Daten kommen wollen. Leider hatte ein Mann aus dem Bereich Öhringen weniger Glück. Der 72-Jährige glaubte einem Hinweis, der während des Surfens im Internet aufploppte. Angeblich sei sein Rechner virenverseucht und er solle sich unter der angegebenen Telefonnummer bei einem Servicepunkt melden. Dort gab eine Unbekannte an, Microsoft-Mitarbeiterin zu sein, und dem Rentner bei seinem Problem helfen zu wollen. Tatsächlich vertraute der Mann der Frau und gestattete ihr, über ein sogenanntes Fernwartungs-Tool Zugriff auf seinen Computer zu erlangen. Außerdem solle er 150 Euro für eine angeblich zu erwerbende Lizenz mit einer Online-Sofortüberweisung tätigen. De Gutgläubigkeit des betrogenen PC-Nutzers erwies sich als fatal. Die Betrüger spähten persönliche Daten aus, mit denen z. B. Passwörter von Online-Shops zurückgesetzt und etliche Einkäufe getätigt und wurden. Über die Polizei wurde eine Sperrung des Bankkontos des Seniors veranlasst um weiteren finanziellen Schaden abzuwenden. Die Polizei rät dringend, auf die beschriebenen Meldungen nicht zu reagieren und schon gar keiner Freischaltung für den Zugriff auf den heimischen Computer zuzustimmen. Software-Unternehmen werden sich nicht von sich aus auf diese Art bei den Nutzern melden und auch keine Fernwartung durchführen. Hat man sich dennoch auf eine entsprechende Forderung eingelassen heißt es, schnell zu reagieren und am besten Kreditkarten- und Bankkonten sofort sperren zu lassen. Betroffene sollten solche Betrugsversuche außerdem umgehend bei der Polizei anzeigen.

Weißbach: Kuh stürzte ab

Mit einem tierischen und auch tragischen Notfall war die Polizei in Künzelsau am späten Donnerstagabend beschäftigt. Ein Zeuge teilte gegen 23.30 Uhr mit, dass offenbar eine Kuh in der Nähe des Weißbacher Sportheimes einen Hang hinab gestürzt sei. Tatsächlich entdeckten die Beamten vor Ort eine vermutlich tragende Kuh, die sich bei ihrem Sturz schwer verletzt hatte. Noch bevor der verständigte Tierhalter bei seinem Vierbeiner eintraf, verendete die Kuh an ihren schweren Verletzungen.

 

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Original Quelle Presseportal.de

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