Polizei Berichte Region Main-Spessart , Unterfranken , Mainfranken und Rhön 05./06.09.2017

Geocacher finden skelettierten Leichnam – Identität unklar – Kripo ermittelt zur Todesursache

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 06.09.2017

GRÄFENDORF, LKR. MAIN-SPESSART. In einem Waldgebiet bei Gräfendorf haben Geocacher am Dienstagabend ein menschliches Skelett gefunden. Die Identität des Leichnams ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg zu den Todesumständen laufen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren.

 

Gegen 21.15 Uhr meldeten sich zwei Geocacher telefonisch bei der Polizei. Die beiden Männer waren im Rahmen ihres Hobbys in einem Waldgebiet bei Gräfendorf zu Fuß auf der Suche nach neuen Verstecken. Dabei entdeckten sie einen skelettierten Leichnam.

Rasch waren Streifen der Polizei vor Ort. Die Kripo Würzburg übernahm noch in der Nacht die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg laufenden Ermittlungen.

Nach ersten Erkenntnissen kann aufgrund der Auffindesituation des Skeletts nicht ausgeschlossen werden, dass die aufgefundene Person gewaltsam zu Tode gekommen ist. Nähere Angaben dazu können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Die Ermittlungen zur Klärung der Identität des Leichnams laufen auf Hochtouren. Auch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes sind eingeschaltet. Geprüft wird ferner ein möglicher Zusammenhang mit noch offenen Vermisstenfällen in der Region.

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Mehrere BMW-Radsätze von Firmengelände entwendet – Polizei bittet um Zeugenhinweise

KARLSTEIN A. MAIN, OT GROßWELZHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Zwischen Montag und Dienstag entwendeten Unbekannte von einem Firmengelände insgesamt fünf Radsätze von BMW-Fahrzeugen. Es ist davon auszugehen, dass für den Abtransport ein Fahrzeug verwendet worden ist. Die Ermittlungen werden durch die Kripo Aschaffenburg geführt.

 

In der Nacht von Montag auf Dienstag verschafften sich Unbekannte Zutritt zu einem Firmengelände an der Staatsstraße 3308 (ehemalige B8). Dort montierten die Täter an fünf BMW-Fahrzeugen die Radsätze ab und bockten die Pkw auf Pflastersteinen auf. Nach derzeitigen Erkenntnissen transportierten sie die Beute im Wert von mehreren tausend Euro anschließend vom Grundstück und verluden diese in ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgestelltes Fahrzeug. Hierbei müsste es sich zumindest um einen Kastenwagen gehandelt haben.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg bittet Zeugen, denen zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind oder die sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Passantin von Straßenbahn an Haltestelle erfasst und schwer verletzt

WÜRZBURG. Am Dienstagnachmittag ist eine Rentnerin an der Straßenbahnhaltestelle des DJK-Stadions in der Zellerau bei der Einfahrt der Straba schwer verletzt worden. Sie hatte offenbar die herannahende Straßenbahn nicht bemerkt. Die Frau wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht.

 

Kurz nach 17.00 Uhr befand sich eine 66-jährige Würzburgerin an einer Straßenbahnhaltestelle in der Frankfurter Straße. Beim Einfahren der Bahn in die Haltestelle, beugte sich die Frau aus noch unbekanntem Grund nach vorne in das Gleisbett. Sie wurde von der langsam fahrenden Straßenbahn am Kopf erfasst und stürzte.

Aufgrund der erlittenen Platzwunde und zur Abklärung weiterer Verletzungen, kam die Unfallbeteiligte mit dem Rettungsdienst stationär in ein Würzburger Krankenhaus. Die Ermittlungen bezüglich des Unfallhergangs werden durch die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt und es wird hierzu auch der Fahrtenschreiber der Straßenbahn ausgewertet.

Nach tödlichem Verkehrsunfall mit Motorradfahrer – 92-Jährige verstirbt im Krankenhaus

ZELL A. MAIN, LKR. WÜRZBURG. Nachdem in der vorletzten Augustwoche ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war, ist nun die verletzte Beifahrerin eines beteiligten Pkw im Krankenhaus verstorben.

Wie bereits berichtet, war der Motorradfahrer am 23. August gegen 13:00 Uhr von Höchberg in Richtung Waldbüttelbrunn unterwegs, als er einige hundert Meter vor dem Ortsbereich einen Überholvorgang ausführte und frontal in einen entgegenkommenden Lkw prallte. Der Mann erlitt tödliche Verletzungen.

Der Lkw stieß anschließend gegen einen Opel Meriva, der ebenfalls in Richtung Waldbüttelbrunn unterwegs gewesen war. Die drei Insassen des Fahrzeugs kamen zur ärztlichen Behandlung in eine Klinik. Die 92-Jährige Beifahrerin ist nun ihren Verletzungen erlegen.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Land ist mit den Ermittlungen betraut. Auch ein Sachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hinzugezogen.

Vollbrand einer Scheune – Brandursache unklar – Niemand verletzt

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Am Mittwochmorgen ist es zum Vollbrand einer Scheune gekommen, bei dem glücklicherweise keine Personen verletzt wurden. Die Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot vor Ort und konnten die Flammen rasch löschen. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kripo Schweinfurt.

Gegen 08:30 Uhr war die Mitteilung über starke Rauchentwicklung in der Schönbornstraße über die Integrierte Leitstelle bei der Polizei eingegangen. Sofort machten sich Streifenbesatzungen von der Polizeiinspektion Schweinfurt sowie der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck auf den Weg zur Brandörtlichkeit. Bei Eintreffen stand die betroffene Scheune komplett in Brand und eine Vielzahl von Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren waren mit den Löscharbeiten beschäftigt, hatten das Feuer aber schnell im Griff und verhinderten somit das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Anwesen.

Die Schadenshöhe wird sich ersten Schätzungen zufolge im fünfstelligen Bereich bewegen. In der Scheune befanden sich Gartengerätschaften und Holz. Was das Feuer ausgelöst hat, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Für die Dauer der Löscharbeiten war die Schönbornstraße gesperrt.

Auffahrunfall zweier Lkw – zwei Insassen schwer verletzt – aufwändige Bergungsarbeiten

SCHLÜSSELFELD, LKR. BAMBERG. Am frühen Dienstagabend sind bei einem Lkw-Auffahrunfall direkt an der Anschlussstelle Schlüsselfeld zwei Insassen schwer verletzt worden. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Nach ersten Erkenntnissen war ein Sattelzug mit rumänischer Zulassung gegen 17.40 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Vermutlich aus Unaufmerksamkeit fuhr der 30-Jährige am Steuer auf den vor ihm fahrenden Lkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus nicht unerheblich eingedrückt. Der Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer waren eingeklemmt, wurden von einem Ersthelfer befreit und nach einer Versorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert.

Der 43-jährige Lenker des vorausfahrenden Sattelzuges aus Tschechien kam mit dem Schrecken davon. Aufwändig gestalteten sich die Bergungsarbeiten, nachdem der hintere Sattelzug 17 Tonnen schwere Paletten mit Infusionen und sein Vordermann Postpakete geladen hatte. Für die Dauer der Aufräum- und Bergungsarbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Die mittelfränkischen Kollegen der Verkehrspolizei Erlangen leiteten den Verkehr bereits in Höchstadt aus und wurden dabei von der Autobahnmeisterei unterstützt.

Außerdem war die Freiwillige Feuerwehr Schlüsselfeld mit Gerät und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Bis in die späteren Abendstunden wird es noch dauern, bis die Autobahn wieder komplett geräumt ist.

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Streit zwischen Vater und Tochter eskaliert – 43-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 05.09.2017

SOMMERKAHL, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein 43-Jähriger hat am Sonntagabend seine Tochter mit einem Messer am Oberschenkel verletzt. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige und konnte von Beamten der Polizei Aschaffenburg und Alzenau widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen werden. Am Montagnachmittag erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Vorführung beim Ermittlungsrichter.

Es war wohl ein verbaler Streit um das Kindergeld der 15-jährigen Tochter, die nach islamischen Recht mit einem 19-Jährigen verheiratet sein soll, der gegen 18:30 Uhr eskalierte. Anfänglich bedrohte dem Sachstand nach der 43-jährige Syrier den „Schwiegervater“ seiner Tochter mit einem Messer und verletzte ihn oberflächlich. Anschließend bedrohte er wohl seinen syrischen „Schwiegersohn“ mit einem Messer und schlug ihn mit dem Messer auf den Kopf. Bei dem Versuch den Streit zwischen ihrem Vater und der Familie ihres Lebenspartners zu schlichten, verletzte der Vater offensichtlich seine Tochter mit dem Messer im Bereich des Oberschenkels. Bevor der 43-Jähriger flüchtete, schlug er offensichtlich mit einem Stuhl auf den Rücken des „Schwiegersohns“.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei konnten Beamte der Polizei Aschaffenburg und Alzenau den Tatverdächtigen in seiner Wohnung im Landkreis Aschaffenburg widerstandslos festnehmen. Der Rettungsdienst brachte das Mädchen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung. Der Lebensgefährte, wie auch sein Vater, erlitt leichtere Verletzungen und benötigte keine ärztliche Hilfe.

Nachdem der Tatverdächtige eine Nacht in einem Haftraum der Polizei Aschaffenburg verbracht hatte, führte die Kripo den 43-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vor.

Dieser erließ wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung in mehreren Fällen und Bedrohung einen Haftbefehl. Anschließend erfolgte die Überstellung in eine Justizvollzugsanstalt.

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Falscher Polizeibeamter täuscht Seniorin und erbeutet Bargeld

MILTENBERG. Von einem falschen Polizeibeamten hat sich von Montag der letzten Woche ab eine 82-jährige Seniorin täuschen lassen. Der Täter brachte die Frau dazu mehrere tausend Euro bei ihrer Hausbank abzuheben und zu übergeben sowie zwei Überweisungen ins Ausland zu veranlassen. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Aschaffenburg.

 

Die Seniorin erhielt am Montag der vergangenen Woche einen ersten Anruf eines vermeintlichen Beamten der Kriminalpolizei. Dem Anrufer gelang es die 82-Jährige davon zu überzeugen, dass sie ihr erspartes Geld von der Bank abheben und der Polizei übergeben soll. Am Dienstag legte sie dann einen fünfstelligen Betrag zum Zwecke der Abholung vor die Haustür. Anschließend forderten die Täter die Frau noch zu zwei Auslandsüberweisungen in einem ebenfalls fünfstelligen Gesamtbetrag auf. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich somit auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Erst am Montag, eine Woche nach dem ersten Anruf, wurde der Frau klar, dass sie Opfer einer betrügerischen Bande wurde und informierte die Polizei. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Aschaffenburger Kripo.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Dienstag in Miltenberg, insbesondere im Bereich Schirmer Straße oder im Bereich der Hausbank am Berliner Platz, gesehen haben, werden gebeten sich mit der Kripo, unter Tel. 06021/857-1732, in Verbindung zu setzen.

Die Polizei Unterfranken warnt vor den falschen Polizeibeamten und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt
  • Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige

 

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Einbruch in Gaststätte – Tresor entwendet – Polizei sucht Zeugen

GROßOSTHEIM, OT WENIGUMSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist ein Unbekannter in eine Gaststätte eingestiegen. Der Täter entwendete einen Tresor mit mehreren tausend Euro Bargeld und flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen führt die Kripo Aschaffenburg.

 

Im Zeitraum von Sonntag, 23:00 Uhr, bis Montag, 08:30 Uhr, stieg ein Unbekannter gewaltsam in die Gaststätte „Waldesruh“ ein. Der Täter begab sich in die Büroräume und entwendete einen Tresor mit mehreren tausend Euro Bargeld. Der entstandene Sachschaden beläuft sich etwa 6.500 Euro.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg bittet Zeugen, denen im genannten Zeitraum verdächtige Personen aufgefallen sind oder die sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Bilder 48.Altstadtfest Wertheim Sonntag 26.07.2015 Teil 3

Nach Streit mit Vermieter – Polizei findet Cannabispflanzen und Aufzuchtanlage bei 38-Jährigem

BAD BOCKLET, OT STEINACH,LKR. BAD KISSINGEN. Nach dem Streit zwischen einem Vermieter und seinem Mieter am Samstagmittag, fand die Polizei bei dem 38-jährigen Mieter mehrere Cannabispflanzen sowie eine Aufzuchtanlage. Auch hatte der Beschuldigte eine Schreckschusswaffe zuhause. Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen.

 

Gegen 13:00 Uhr war es nach derzeitigen Erkenntnissen zu einem Streit zwischen dem 38-Jährigen und seinem 48-jährigen Vermieter gekommen, in dessen Verlauf der Jüngere den Älteren mit einer Schreckschusspistole bedrohte. Beim Eintreffen von Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Bad Kissingen sowie Bad Neustadt an der Saale und eines Diensthundeführers zeigte sich der 38-Jährige kooperativ und händigte den Beamten eine Schreckschusspistole aus. Auch übergab er den Polizisten noch weitere Waffen.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Beamten dann Rauschgiftutensilien und nahmen den 38-Jährigen vorläufig fest. Eine richterlich angeordnete Durchsuchung der Wohnung ergab in der Folge u. a. den Fund von 41 verschieden großen Cannabispflanzen in Aufzucht, die sichergestellt wurden.

Gegen den 38-Jährigen laufen nun Strafverfahren wegen Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz sowie wegen Bedrohung. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Betrügerische Abrechnung von Handwerksleistungen

HAIBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Handwerker ließ sich Hofinstandhaltungsarbeiten an drei Terminen mit ca. 9.000 Euro vergüten. Nun ermittelt die Polizei Aschaffenburg.

Die Geschädigte vereinbarte mit einem Handwerker einen Termin für einfache Instandhaltungsarbeiten des Außenbereiches. Nach Ausführung der Arbeiten, für die zuvor 6.000 Euro vereinbart wurden, forderte der Handwerker nun 9.000 Euro und bekam diese ausgezahlt.

Erst später wurde der Seniorin das Missverhältnis zwischen den erbrachten Leistungen und den gestellten Forderungen klar und sie informierte die Polizei. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Aschaffenburg geführt.

Nach tödlichem Verkehrsunfall – Unfallverursacher im Bereich Stadelschwarzach aufgefunden

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. Der seit dem tödlichen Verkehrsunfall am Sonntagmorgen vermisste Unfallverursacher, der 29-jährige Fahrzeughalter, ist am späten Montagnachmittag im Bereich Stadelschwarzach aufgefunden worden. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried laufen auf Hochtouren.

Wie bereits berichtet kam es am Sonntagmorgen auf der alten B22 auf Höhe des dortigen Industriegebiets zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. Am Unfallort konnten die ersten Einsatzkräfte lediglich eine in ihrem Auto eingeklemmte Frau antreffen, vom zweiten Unfallbeteiligten fehlte jede Spur. Nach diesem wurde bis in den Sonntagnachmittag mit einem Großaufgebot ergebnislos gefahndet.

Am Montag, gegen 16:00 Uhr, teilte eine Verkehrsteilnehmerin auf der B22 bei Stadelschwarzach mit, dass sie soeben einen augenscheinlich verletzten Fußgänger festgestellt hat, welcher am Straßenrand unterwegs war. Eine Streife der Polizeiinspektion Kitzingen konnte den Mann schließlich antreffen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um den gesuchten 29-jährigen Fahrzeughalter handelt.

Der Mann wies Verletzungen auf, die auf seine Unfallbeteiligung am Verkehrsunfall schließen lassen. Er wurde zunächst zur Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried transportiert und anschließend vorsorglich in einem naheliegenden Krankenhaus untersucht.

Die Ermittlungen der Verkehrspolizei zum Verbleib des Fahrers zwischen dem Unfall und seinem Auffinden laufen auf Hochtouren.

Die Polizei sucht nun Zeugen, denen der Mann zwischen Sonntag und Montag im Bereich zwischen der Unfallstelle und dem Auffindeort bei Stadelschwarzach aufgefallen ist. Diese werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried, Tel. 09302/910-0, in Verbindung zu setzen.

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Nach bewaffneten Überfällen auf Bankfiliale und Bäckerei – Kripo nimmt Tatverdächtigen fest

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 04.09.2017

SAAL A.D. SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD U. NÜDLINGEN, LKR. BAD KISSINGEN. Nach dem Überfall auf eine Bank und eine Bäckerei Ende August hat die Kripo Schweinfurt eine gute Woche nach der Tat einen Tatverdächtigen festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft führten die Beamten den 44-Jährigen am Donnerstagnachmittag dem Ermittlungsrichter vor. Dieser setzte den beantragten Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug.

 

Wie bereits berichtet, hatte der maskierte Unbekannte am Dienstagvormittag, gegen 09.20 Uhr, zunächst die Sparkassenfiliale in der Hauptstraße in Saal a.d. Saale überfallen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe hatte er Bargeld gefordert und war mit etwas Münzgeld zu Fuß getürmt. Wenige Zeit später erreichte die Polizei ein Notruf aus einer Bäckereifiliale in Nüdlingen. Dem Sachstand nach war es dort wohl derselbe Täter, der die Angestellten bedrohte, Geld forderte und ohne Beute letztlich flüchtete.

Innerhalb nur einer guten Woche gelang es den Beamten der Schweinfurter Kripo dem Tatverdächtigen auf die Spur zu kommen. Am Donnerstag der vergangenen Woche konnte der Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen schließlich vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung stellte die Kripo die Tatkleidung, wie auch die Tatwaffe sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt führte die Polizei den 44-Jährigen dem Ermittlungsrichter vor. Dieser erließ einen Haftbefehl, setzte ihn jedoch gegen Auflagen außer Vollzug.

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PP Unterfranken