Polizei Berichte Region Main-Spessart , Unterfranken , Mainfranken und Rhön 07.09.2017

Schulbeginn – Viele Neulinge bestreiten das erste Mal den Weg zur Schulbank – Die Unterfränkische Polizei gibt Tipps

UNTERFRANKEN. Am kommenden Dienstag ist es einmal wieder soweit. Der Schulbeginn steht vor der Tür und viele Sprösslinge gehen zum ersten Mal den Weg zur Schule. Um sicher dorthin und auch wieder nach Hause zu kommen, hat die Unterfränkische Polizei, wie jedes Jahr, Tipps parat, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

 

Der Schulweg an sich

 

Der kürzeste Weg ist nicht immer der Sicherste! Wählen sie eine Route, die möglichst wenige Gefahrenquellen bietet und laufen sie diesen Weg schon vor Schulbeginn zusammen mit ihrem Kind immer wieder ab. So kann sich der Schützling die Route in Ruhe einprägen. Schulwegpläne können sie bei der zuständigen Gemeinde einholen.

Die richtige Kleidung

 

Vermeiden sie dunkle Kleidung. Um gut erkannt zu werden, ist helle Kleidung von Vorteil sowie das Tragen von Warnwesten ratsam. Auch sollte man darauf achten, dass der Schulranzen entsprechend mit Reflektoren ausgerüstet ist.

In der Ruhe liegt die Kraft

 

Lassen sie sich am Morgen Zeit, stehen sie rechtzeitig auf und lassen sie keine Hektik aufkommen. Unter Stress und Druck vergessen Kinder allzu oft Gelerntes und werden unsicher.

Bus und Bahn

 

Zeigen sie ihrem Kind auf, dass es wichtig ist, sich an den Haltestellen in einem sicheren Bereich aufzuhalten und besonders achtsam beim Überqueren der Straße vor oder hinter Bussen oder Straßenbahnen zu sein.

Fahrrad fahren

 

Die Anforderungen des Straßenverkehrs überfordern Schulanfänger. Das Radfahren sollte deswegen erst nach bestandener Prüfung in der 4. Klasse ein Thema sein.

Auto

 

Achten sie beim Transport mit dem Auto auf vorgeschriebene Kindersitze und parken sie nicht direkt vor dem Eingang der Schule, um unübersichtliche Situationen zu vermeiden.

Gemeinsam gehen

 

Wenn mehrere Kinder zusammen zur Schule gehen, gibt das ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Vielleicht sind auch schon größere Kinder dabei, die den Kleineren zur Seite stehen können.

Wie jedes Jahr wird die Polizei gerade zu Schulbeginn die Kontrollen im Straßenverkehr verstärken. Hierzu werden u. a. die Gurtpflicht, das Benutzen von geeigneten Kindersitzen sowie zulässige Geschwindigkeiten von den zuständigen Polizeidienststellen überwacht. Neben der Polizei sind auch wieder zahlreiche Schulweghelfer und Schülerlotsen im Einsatz, um die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten.

Wir wünschen allen Schülern, insbesondere den Neulingen, am Dienstag einen guten Start.

 

Mit Rauschgift und unterschlagenem Pkw auf BAB unterwegs – 27-Jähriger in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 07.09.2017

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei der Kontrolle eines 27-Jährigen auf der BAB 3 am Mittwochnachmittag stellte sich heraus, dass der junge Mann mit einem wegen Unterschlagung ausgeschriebenem Fahrzeug unterwegs war. Zudem stand der Fahrer möglicherweise unter Drogeneinfluss. Die Polizisten fanden außerdem eine nicht geringe Menge Rauschgift im Pkw. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der Mann einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

 

Gegen 16:30 Uhr war der Beschuldigte mit seinem Pkw ins Visier der Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach geraten. Auf der Rastanlage Spessart Süd wurde der Fahrer dann einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass der 27-Jährige sein Mietfahrzeug nicht termingerecht zurückgegeben hatte und er möglicherweise unter Drogeneinfluss stand. Auch stellten die Beamten im Fahrzeug 10 Gramm Chrystal Meth, welches in verkaufsfertigen Portionen abgepackt war, fest. Dieses wurde, genau wie der Pkw, sichergestellt.

Der 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen und musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten, wo er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde er am Donnerstagvormittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erließ. Anschließend brachten ihn die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

Nach Scheunenbrand – Brandstiftung wahrscheinlich – Polizei sucht Zeugen

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Nachdem am Mittwochmorgen eine Scheune komplett niedergebrannt ist, gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei Schweinfurt hofft deshalb auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, war gegen 08:30 Uhr die Mitteilung über starke Rauchentwicklung in der Schönbornstraße über die Integrierte Leitstelle bei der Polizei eingegangen. Bei Eintreffen der Polizei stand die Scheune bereits in Vollbrand. Mit rund 120 Mann im Einsatz konnten die Feuerwehren der umliegenden Orte die Flammen rasch löschen. Dennoch wurde das Gebäude komplett zerstört und ist zudem einsturzgefährdet.

Nach ersten Erkenntnissen gehen die Brandermittler nun davon aus, dass ein noch Unbekannter für das Feuer verantwortlich war. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Feuer verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden deshalb gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Willkommene Verstärkung für die Unterfränkische Polizei – Polizeipräsident begrüßt neue Kolleginnen und Kollegen

UNTERFRANKEN. Der Unterfränkische Polizeipräsident Gerhard Kallert hat am Donnerstagvormittag in den Räumen der III. Bereitschaftspolizeiabteilung in Würzburg 65 Beamtinnen und Beamte begrüßt, die seit September die Polizei im Regierungsbezirk verstärken.

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Bergrüßung neuer Mitarbeiter
Foto: Polizei

Gemeinsam mit dem Personalchef der Unterfränkischen Polizei, Leitender Regierungsdirektor Thomas Reil und dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Christian Schulz empfing der Polizeipräsident die Kolleginnen und Kollegen, die größtenteils erst vor kurzem ihre Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei erfolgreich absolviert hatten. Unter ihnen befinden sich aber auch 17 erfahrenere Beamtinnen und Beamte, die im Rahmen der Austauschversetzung von den Polizeipräsidien München, Oberbayern-Nord und Mittelfranken nach Unterfranken gewechselt waren.

Die Zuteilung zu den unterfränkischen Dienststellen erfolgte nach Personalbedarf und unter Berücksichtigung sozialer Gründe. So werden 20 Neuzugänge ab sofort am Bayerischen Untermain eingesetzt, 19 sind es in Main-Rhön und 25 in Mainfranken. Eine Beamtin leistet ihren Dienst im Hause des Polizeipräsidiums Unterfranken.

Polizeipräsident Gerhard Kallert, Leitender Regierungsdirektor Thomas Reil und für die Personalvertretung Christian Schulz beglückwünschten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Bestehen der Abschlussprüfungen und zur Versetzung nach Unterfranken. Sie wünschten viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Regierungsbezirk.

Vermisstensuche in Bad Bocklet – 82-Jähriger aufgefunden

BAD BOCKLET, LKR. BAD KISSINGEN. Seit Mittwochnachmittag wird der 82-Jährige aus einem Pflegezentrum vermisst. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der Mann in einem hilflosen Zustand befindet. Sämtliche Fahndungsmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg. Die Polizei bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe.

Der Senior wurde in dem Pflegezentrum im Nachtigallenweg, in dem er zur Kurzzeitpflege untergebracht ist, am Mittwoch gegen 15:40 Uhr, zuletzt gesehen. Aufgrund seines Gesundheitszustands irrt der Mann womöglich orientierungslos umher. Es gibt keine Anhaltspunkte, wo sich der Vermisste aktuell aufhalten könnte. Bei den Suchmaßnahmen sind unter anderem die umliegenden Feuerwehren, die Rettungshundestaffel sowie ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Der 82-Jährige wird wie folgt beschrieben:

  • 175 cm groß und schlank
  • Graue Haare
  • Trägt blaue Jeans und blau-weiß kariertes Oberteil

Wer den Senior seit seinem Verschwinden gesehen hat oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich dringend mit der Bad Kissinger Polizei unter Tel. 0971/7149-0 in Verbindung zu setzen.

Nachtrag von 11:50 Uhr:

Der 82-Jährige wurde gegen 11:20 Uhr östlich von Bad Bocklet an einem Steilhang in einem Waldgebiet aufgefunden. Eine Nordic Walking Gruppe entdeckte den entkräfteten Mann und machte den Polizeihubschrauber auf ihn aufmerksam. Der Senior wird nun medizinisch betreut. Die Polizei bedankt sich für alle Hinweise.

Falscher Polizeibeamter am Telefon – Anrufe am späten Abend

LKR. KITZINGEN und GIEBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. Insgesamt acht Mal läutete das Telefon am späten Mittwochabend bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Kitzingen, sowie in Giebelstadt und ein Unbekannter gab sich als Polizeibeamter aus. Er erkundigte sich nach Wertgegenständen und Bargeld im Haus, um vermutlich eine Straftat vorzubereiten.

Wie zurückliegend bereits mehrfach berichtet, erhielten auch am Mittwochabend, zwischen 21:00 Uhr und 22:00 Uhr, überwiegend ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger den Anruf eines Mannes. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus, der wegen der Festnahme von Einbrechern bzw. der Fahndung nach diesen ermittle. Unter diesem Vorwand versuchte er Informationen aus dem Lebensalltag der Angerufenen und dem Vorhandensein von Bargeld oder eines Tresors zu erfragen. Abweichend von den bislang bekannt gewordenen Fällen, lag die Anrufzeit diesmal in den späten Abendstunden. Die Angerufenen reagierten richtig und ließen sich nicht auf die Täuschung ein.

Die Polizei warnt vor der dreisten Masche der Straftäter. Echte Polizeibeamte würden derartige sensible Informationen niemals über das Telefon erfragen. Die Polizei rät bei solchen Anrufen dazu, keine derartigen Informationen Preis zu geben, das Gespräch zu beenden und sich selbst bei der örtlichen Dienststelle zu melden.

PP Unterfranken