Polizei Berichte Region Main-Spessart , Unterfranken , Mainfranken und Rhön 12.09.2017

Sattelzug kommt von der Autobahn ab und kippt um – rund 400 Liter Diesel ausgelaufen

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Dienstagmittag ein 32-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug von der A 3 abgekommen. Dabei kippte der in Richtung Frankfurt fahrende Lastzug um und verkeilte sich mit der Schutzplanke. Rund 400 Liter auslaufender Diesel erschwerten die Bergung.

 

Unfallstelle
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Es ist momentan noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen warum der 32-Jährige gegen 12:45 Uhr, kurz nach der Anschlussstelle Weibersbrunn, von der Autobahn abkam. Bei dem Unfall beschädigte der Sattelzug mehrere hundert Meter Schutzplanke und stürzte in der Folge um. Da die Sattelzugmaschine mit dem Sattelanhänger, wie auch mit der Schutzplanke verkeilt war, musste schweres Bergungsgerät in Form eines Kranes angefordert werden. Zusätzlich erschwerten rund 400 Liter ausgelaufener Diesel die Bergungsarbeiten. Um eine Gefährdung des Grundwassers auszuschließen, war das Wasserwirtschaftsamt vor Ort und ordnete das Abbaggern der betroffenen Fläche an. Für die Bergung und Reinigung mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Frankfurt gesperrt werden. Dies führte zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn, wie den Umleitungsstrecken. Dem aktuellen Stand nach (15:00 Uhr) wird die Bergung des Lastzuges und die Reinigung der Fahrbahn bis ungefähr 18:00 Uhr andauern. Der 32-jährige Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Lkw befreien, erlitt jedoch einen Schock.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn, die Absicherung der Unfallstelle übernahm die Autobahnmeisterei Hösbach. Von der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach befanden sich zwei Streifen im Einsatz.

Tätliche Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen – 17-Jähriger leicht verletzt

WÜRZBURG. Am späten Samstagabend ist es am Oskar-Laredo-Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Jugendlichen gekommen. Zwei junge Männer sollen auf einen 17-Jährigen eingeschlagen und eingetreten haben. Dem Sachstand nach wurde niemand schwerwiegend verletzt. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt führt die Ermittlungen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Gegen 22.00 Uhr sollen die beiden Tatverdächtigen im Alter von 13 und 16 Jahren einen 17-Jährigen angesprochen und aus bislang unbekanntem Grund mit einer abgebrochenen Glasflasche bedroht haben. Im weiteren Verlauf soll das Duo gemeinschaftlich auf den Jugendlichen eingeschlagen und sogar eingetreten haben. Als zwei Polizeibeamte auf die Auseinandersetzung aufmerksam wurden, liefen die beiden Angreifer davon. Sie wurden jedoch nur wenig später von den Beamten vorläufig festgenommen.

Der 17-Jährige erlitt durch die Schläge und Tritte glücklicherweise keine schwerwiegenden Verletzungen. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und begab sich im Anschluss eigenständig zur Behandlung ins Krankenhaus. Die zwei Festgenommenen verbrachten den Rest der Nacht in einem Haftraum.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt gegen die Tatverdächtigen nun insbesondere wegen gefährlicher Körperverletzung. Wer die Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

Unfall zwischen Fahrrad und Traktor – 68-jähriger Radfahrer tödlich verletzt

WERNECK, OT EßLEBEN, LKR. SCHWEINFURT. Am Montagmittag ist es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zwischen einem 68-jährigen Radfahrer und einem Traktor gekommen. Der Zweiradfahrer ist noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Schweinfurt.

 

Etwa gegen 12:10 Uhr befuhr ein 68-Jähriger mit seinem Fahrrad einen Flurweg in Richtung Eßleben. Zeitgleich befuhr ein 33-Jähriger mit seinem Traktor den Mühlweg in Richtung Aussiedlerhof. Im Einmündungsbereich am Aussiedlerhof kam es aus noch ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß zwischen dem vorfahrtsberechtigten Traktor und dem Fahrradfahrer.

Der 68-jährige Radfahrer prallte gegen die Fahrzeugfront des Traktors. Er erlag trotz einer Erstbehandlung durch einen Notarzt noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die Klärung des genauen Unfallhergangs ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Schweinfurt geführt werden. Hierzu wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.

Schulbeginn – Aufgepasst auf unsere Kleinsten – Schulweghelfer im Einsatz

UNTERFRANKEN. Nachdem heute die Schule wieder begonnen hat, sind auch wieder viele Schülerlotsen, Schulbusbegleiter und Schulbuslotsen im Einsatz, damit unsere Kleinsten auch sicher ankommen. Die Unterfränkische Polizei möchte sich deshalb für das Engagement dieser ehrenamtlichen Helfer bedanken und herausstellen, wie wichtig sie für die Schulwegsicherheit sind.

In den letzten fünf Jahren gab es erfreulicherweise keine tödlichen Schulwegunfälle und die Zahl der Gesamtunfälle und der der verletzten Schüler ist nach dem leichten Anstieg 2015 wieder zurückgegangen. So gab es 2016 insgesamt 50 Schulwegunfälle, davon 45 leicht verletzte und 13 schwer verletzte Schüler. Dank der guten Arbeit der unterfränkischen Verkehrserzieher in den Jugendverkehrsschulen, den Schulweghelfern und der Verkehrswacht mit ihren Aktionen zur Verkehrssicherheit haben wir in den letzten Jahren ein erfreulich niedriges Niveau an Schulwegunfällen.

2016 wurden insgesamt 2.092 eingesetzte Schulweghelfer gezählt. Außerdem waren 1.415 Schülerlotsen, 650 Schulbuslotsen und 428 Schulbusbegleiter im Einsatz. Dieses Engagement bedarf besonderer Wertschätzung, denn die Schulweghelfer unterstützen unsere Schüler beim Hin- und Nachhauseweg, sind präsent und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Alles auf freiwilliger Basis. Auch dieses Jahr bieten sie wieder unermüdlich ihren Dienst an, wofür sich auch die Unterfränkische Polizei herzlich bedankt.

 

Erneut Sachbeschädigungen im Stadtgebiet festgestellt – Mehrere Fahrzeuge zerkratzt – Zeugen dringend gesucht

WÜRZBURG / GROMBÜHL U. FRAUENLAND. Über das Wochenende hat ein unbekannter Täter erneut eine Vielzahl von Fahrzeugen im Stadtgebiet beschädigt. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden in der Reiserstraße und in der Lortzingstraße insgesamt 15 Kraftwagen angegangen. Der gesuchte Tatverdächtige richtete hierbei einen Sachschaden von mehreren tausend Euro an. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht derzeit weiterhin dringend nach Zeugen, die Hinweise zu dem Verursacher geben können.

In der Reiserstraße zerkratzte die unbekannte Person in der Zeit von Freitag, 20:00 Uhr bis Sonntag, 16:30 Uhr, den Fahrzeuglack von insgesamt elf Kraftfahrzeugen mit einem spitzen Gegenstand. In der Lortzingstraße wurden ebenfalls vier Fahrzeuge beschädigt. In diesem Fall kann der Tatzeitraum auf Samstag, 23:00 Uhr bis Sonntag, 09:45 Uhr eingegrenzt werden. Der entstandene Sachschaden an den angegangenen Fahrzeugen beläuft sich auf fast 10.000 Euro. Ob ein Zusammenhang mit der Reihe von gleichgelagerten Sachbeschädigungen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg besteht, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Zur Aufklärung der Sachbeschädigungsserie sucht die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt dringend nach Zeugen. Sollte jemandem etwas Verdächtiges aufgefallen sein, wird er gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 zu melden.

Mögliche weitere Geschädigte können ebenfalls unter der genannten Telefonnummer mit der Inspektion in Verbindung treten.

 

PP Unterfranken

Bildergalerie 1.Reichelzer Stehung 12.01.2013 in Wertheim-Reicholzheim