Polizei Berichte Region Main-Spessart , Unterfranken , Mainfranken und Rhön 13./14.10.2017

Wohnungsbrand fordert zwei Tote und drei Verletzte – Kripo Schweinfurt führt Ermittlungen

HASSFURT / SYLBACH, LKR. HASSBERGE. Zum tragischen Ende eines Wohnungsbrandes ist es am Samstagmorgen gekommen. Ein älteres Ehepaar kam ums Leben, deren 50-jähriger Sohn wurde schwer verletzt aus dem Gebäude gerettet. Die Brandursache ist noch unklar, die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen bereits übernommen.

 

Um 6.30 Uhr war über Notruf ein Feuer in einer Wohnung der Talstraße gemeldet worden. Sofort eilten neben Feuerwehr und Rettungsdienst auch Streifen der Haßfurter Polizei zum Brandanwesen. Dort stellten die Einsatzkräfte fest, dass das gesamte erste Obergeschoss des Hauses stark verqualmt war. Die Feuerwehren aus Haßfurt, Sylbach, Prappach und Königsberg begaben sich rasch in das Gebäude, um nach den Bewohnern zu suchen. Für den 79-Jährigen und seine drei Jahre jüngere Ehefrau kam leider jede Hilfe zu spät. Der erwachsene Sohn der beiden Eheleute, der ebenfalls in dem Anwesen lebt, wurde durch Rauchgase schwer verletzt und in eine Klinik gebracht. Auch zwei Polizeibeamte erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten behandelt werden.

Die Schweinfurter Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache bereits übernommen und führt erste Untersuchungen durch. Von der Staatsanwaltschaft Bamberg war ein Oberstaatsanwalt ebenfalls am Morgen vor Ort. Auf dessen Anordnung hin wird nun auch ein Brandsachbearbeiter des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen. Die Schadenshöhe kann zur Stunden noch nicht beziffert werden, das Anwesen ist aktuell unbewohnbar (Stand 09.30 Uhr).

Audiodatei

Notlandung auf Ackerfläche – Pilot eines Leichtflugzeuges mit Verletzungen in Klinik

HOLZKIRCHEN, LKR. WÜRZBURG. Bei einer unfreiwilligen Landung auf einer Ackerfläche am Freitagnachmittag ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges leicht verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte den Mann sicherheitshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Luftfahrtunfall kommen konnte ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

 

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen musste der Pilot aufgrund eines technischen Defekts gegen 13.30 Uhr auf einem Acker bei Holzkirchen notlanden. Der einmotorige Flieger hatte offenbar einen Leistungsverlust erlitten und sich nach dem ersten Bodenkontakt während der sprichwörtlichen Bruchlandung überschlagen. Glücklicherweise erlitt der 62-Jährige nur leichte Verletzungen und konnte selbst anschließend den Notruf wählen. Zur Abklärung der Verletzungen wird der Mann derzeit in einer Würzburger Klinik behandelt.

Die Höhe des Sachschadens an der Helix SD-1 Mini Sport kann zur Stunde noch nicht beziffert werden. Neben Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land ist auch ein Luftfahrtkundiger Beamter in die Ermittlungen eingebunden. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde bereits informiert.

Nach Notlandung eines Leichtflugzeuges – 1. Nachtrag 13.10.2017, 19.00 Uhr:

 

Wie bereits berichtet, hatte am Freitagnachmittag ein Ultraleichtflugzeug auf einem Acker notlanden müssen. Der Pilot hatte sich mit der Maschine dabei überschlagen. Die Verletzungen des 62-Jährigen haben sich leider als schwerer als zunächst angenommen heraus gestellt. Der Mann bleibt weiterhin in einer Würzburger Klinik zur Behandlung; Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Der Sachschaden an dem Ultraleichtflugzeug wird sich nach ersten Schätzungen auf rund 35.000 Euro belaufen.

Unfallfrei durch Herbst und Winter – Tipps Ihrer Unterfränkischen Polizei

UNTERFRANKEN. Ein Blick in die Natur verrät es, der Herbst ist gekommen und damit auch die Jahreszeit, die mit Regen, Nebel und schlechter Sicht erschwerte Bedingungen für Verkehrsteilnehmer mit sich bringt. Fahrzeugführer sollten sich daher auf die veränderten Verkehrsbedingungen einstellen und Fahrzeug und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anpassen. Auch in diesem Jahr hat Ihre Unterfränkische Polizei hierzu nützliche Tipps parat, um Ihnen beim sicheren Start in die Wintersaison zur Seite zu stehen.

Vorsicht Wildwechsel

Auf Landstraßen in waldreichen Gebieten oder auf Straßen, die an Wäldern vorbeiführen, besteht die Gefahr, dass Wildtiere die Fahrbahn überqueren. Daher sollte dort immer mit erhöhter Aufmerksamkeit und entsprechend angepasster Geschwindigkeit gefahren werden. Dies gilt insbesondere für Strecken, die mit dem Verkehrszeichen „Wildwechsel“ gekennzeichnet sind.

Fuß vom Gas – längerer Bremsweg

Mit den Wetterverhältnissen verschlechtern sich oft auch die Fahrbahnbedingungen. So kann sich der Bremsweg auf nasser Straße fast verdoppeln und auch die Haftung der Reifen nimmt ab. Dieser Effekt wird durch Laub auf der Fahrbahn oftmals noch verstärkt. Passen Sie daher ihre Geschwindigkeit den äußeren Faktoren wie Witterung und Straßenzustand an und planen Sie lieber etwas mehr Zeit für ihre Fahrten ein.

Mit „Profil“ sicher ans Ziel

Die Polizei rät dazu, rechtzeitig Winterreifen mit ausreichendem Profil aufzuziehen
und damit nicht bis zum ersten Schneefall zu warten (Grundregel: Von O bis O
(Oktober bis Ostern). Bereits bei niedrigen Plus-Graden reduziert sich bei Sommerreifen die Haftung auf der Straße.

Bei winterlichen Wetterverhältnissen, sprich bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte, dürfen Kraftfahrzeuge zudem nur noch am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie mit M+S Reifen oder „Ganzjahresreifen“ ausgerüstet sind. Solche Reifen sind mit einem Schneeflockensymbol oder mit dem Bergpiktogramm und einer Schneeflocke gekennzeichnet.

Bei Zuwiderhandlung drohen ein Bußgeld ab 60 Euro sowie ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Fachleute raten jedoch zu einer Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern, denn nur so haben die Lamellen noch die richtige Griffigkeit und Bodenhaftung.

Licht an – auch tagsüber

Fahren sie bei schlechter Sicht, etwa bei Nebel, Regen oder Schneefall, auch am Tag mit Abblendlicht. Nebelscheinwerfer dürfen nur bei erheblichen Sichtbehinderungen eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte darf man gar erst bei Sichtbehinderungen durch Nebel und einer Sichtweite von weniger als 50 Metern aktivieren.

Radfahrer und Fußgänger – helle, reflektierende Kleidung empfohlen

Gerade Fußgänger werden in der Dunkelheit schwer erkannt. Vorausschauendes und aufmerksames Fahren ist hier höchstes Gebot. Rechnen Sie als Autofahrer mit dunkel gekleideten Fußgängern oder Fahrradfahrern. Diesen wird dringend das´Tragen von heller und am besten reflektierender Kleidung empfohlen.

Wie in jedem Jahr werden die unterfränkischen Polizeibeamten natürlich auch in den nächsten Monaten bei ihren Kontrollen wieder ein besonderes Augenmerk auf die Wintertauglichkeit der Fahrzeuge legen. Die Ordnungshüter wollen damit ihren Beitrag zur Sicherheit auf Unterfrankens Straßen leisten, um allen Verkehrsteilnehmern auch in der dunkleren Jahreszeit eine unfallfreie und sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu ermöglichen.

Dementer 67-Jähriger wird vermisst – Schweinfurter Polizei sucht mit starken Kräften nach Senior

GOCHSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Seit Donnerstagnachmittag ist ein Senior aus Gochsheim vermisst. Der 67-Jährige leidet an Demenz und irrt möglicherweise ohne Orientierung umher. Die Schweinfurter Polizei sucht intensiv nach dem Mann und bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe.

Der Rentner hatte am Donnerstag gegen 17:00 Uhr sein Wohnhaus in Gochsheim verlassen und war seitdem nicht mehr gesehen worden. Seine Ehefrau meldete ihn wenig später vermisst und gab an, ihr Gatte sei wie gewohnt mit einem Herrenrad unterwegs. Sämtliche Anlaufadressen wurden bereits ohne Ergebnis überprüft.

Der 67-Jährige leidet an Demenz, es muss mittlerweile davon ausgegangen werden, dass er orientierungslos umher irrt. Da er sehr gerne in der Natur und insbesondere in Waldgebieten unterwegs ist, wäre es möglich, dass Spaziergänger ihm begegnen oder gar sein Fahrrad aufgefallen sein könnte.

Der Rentner kann wie folgt beschrieben werden:

  • Etwa 170 cm groß
  • Kräftige Figur
  • Graue Haare, trägt eine Brille
  • Bekleidet mit einem schwarzen Pulli, schwarzer Trainingshose mit weißem Emblem

Der Vermisste ist mit einem schwarzen Herrenrad der Marke Winora mit weißen Schutzblechen und einer schwarzen Fahrradtasche unterwegs.

Am Donnerstag hatten Beamten der Schweinfurter Polizei mit Unterstützung von weiteren Dienststellen bis in die Nacht hinein nach ihm gesucht. Dabei erhielten Sie Unterstützung aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber, am Boden waren zudem Personensuchhunde im Einsatz. Mit der Veröffentlichung eines Lichtbildes erhofft sich der Sachbearbeiter nun weitere Hinweise.

Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben können, oder eine Person gesehen haben, die auf die Beschreibung des Vermissten passt, werden dringend gebeten, sich mit der Schweinfurter Polizei unter Tel. 09721/202-0 oder über Notruf 110 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Nachtrag 13.10.2017, 19.00 Uhr: Senior gefunden und wohlauf

Eine aufmerksame Zeugin hatte aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung den Senior auf einem Radweg erkannt und rasch die Schweinfurter Polizei verständigt. Die brachte den 67-Jährigen schließlich nach Hause. Er ist wohlauf und wir bedanken uns bei der Mitteilerin und allen weiteren Zeugen, die uns Hinweise gemeldet haben.

Bildergalerie 195.Michaelismesse Wertheim vom 2.Firmenabend Donnerstag 06.10.2016

Einbruch in Gemeindeverwaltung und Bank – Polizei sucht Zeugen

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht zum Freitag ist ein Unbekannter in die Gemeindeverwaltung und den Schalterraum einer Bank eingestiegen. Dem Sachstand nach erbeutete er etwas Münzgeld und einen Laptop. Die Kripo Schweinfurt ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Täter zunächst über eine Fensterscheibe gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude der Gemeindeverwaltung am Balthasar-Neumann-Platz verschafft. Darin durchsuchte er mehrere Schubladen und Schränke und entwendete letztlich einen Laptop. Etwa gegen 02.30 Uhr dürfte es derselbe Täter gewesen sein, der sich über den Vorraum gewaltsam Zutritt zum Schalterraum einer in der Nähe befindlichen Bank verschafft hatte. Dort fand er etwas Münzgeld, richtete einen Schaden in Höhe von geschätzten 500 Euro an und türmte.

Die Kripo Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen unter Tel. 09721/202-1731.

Nach Sachbeschädigungsserien an Fahrzeugen in Mainfranken – Ermittlungskommission arbeitet weiter mit Hochdruck – 1.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt

MAINFRANKEN. Seit Ende Juli wurden im Bereich Mainfranken in verschiedenen Gemeinden der Landkreise Würzburg und Main-Spessart sowie im Stadtbereich Würzburg von Unbekannten mehrere Sachbeschädigungsserien an geparkten Fahrzeugen verübt. Inzwischen zählt die eingesetzte Ermittlungskommission 580 zerkratzte Fahrzeuge und einen Schaden von rund einer halben Million Euro. Für Hinweise zur Aufklärung der Sachbeschädigungsserien hat das Bayerische Landeskriminalamt deshalb nun eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.

 

Die Arbeit der Ermittlungskommission (EKO) läuft weiterhin auf Hochtouren und inzwischen wurde auch den zahlreichen Spuren und wenigen Hinweisen nachgegangen. Im Verlauf der Ermittlungen hatte sich zunächst ein Tatverdacht herauskristallisiert, aufgrund dessen auch Wohnungsdurchsuchungen stattfanden. Dieser Verdacht wurde jedoch wieder entkräftet, so dass es momentan keine heiße Spur gibt.

Die Ermittlungskommission hofft nun, dass sich aufgrund der vom BLKA ausgelobten Summe von 1.000 Euro doch noch Zeugen melden, denen in den relevanten Tatnächten verdächtige Personen oder Personengruppen aufgefallen sind. Dabei können alle Hinweise von Bedeutung sein, auch diejenigen, welche die etwaigen Zeugen selbst als nicht relevant einstufen. Nicht abschließend geklärt ist bislang, ob es zwischen den jeweiligen Serien einen konkreten Tatzusammenhang gibt. Offen ist auch, ob es sich um einen Einzeltäter oder um eine oder mehrere Gruppen gehandelt hat. Es gibt bislang auch keine Hinweise auf das Alter der Schadensverursacher.

Zur Aufklärung der Sachbeschädigungsserien bittet die EKO die Bevölkerung nochmals um Mithilfe und sucht dringend nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten an sich oder möglichen Verdächtigen geben können. Wer irgendwelche Beobachtungen gemacht hat, kann sich an jede Polizeidienststelle im Bereich Mainfranken

Nach Sachbeschädigungsserien an Fahrzeugen in Mainfranken – Ermittlungskommission arbeitet weiter mit Hochdruck – 1.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt

MAINFRANKEN. Seit Ende Juli wurden im Bereich Mainfranken in verschiedenen Gemeinden der Landkreise Würzburg und Main-Spessart sowie im Stadtbereich Würzburg von Unbekannten mehrere Sachbeschädigungsserien an geparkten Fahrzeugen verübt. Inzwischen zählt die eingesetzte Ermittlungskommission 580 zerkratzte Fahrzeuge und einen Schaden von rund einer halben Million Euro. Für Hinweise zur Aufklärung der Sachbeschädigungsserien hat das Bayerische Landeskriminalamt deshalb nun eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.

Die Arbeit der Ermittlungskommission (EKO) läuft weiterhin auf Hochtouren und inzwischen wurde auch den zahlreichen Spuren und wenigen Hinweisen nachgegangen. Im Verlauf der Ermittlungen hatte sich zunächst ein Tatverdacht herauskristallisiert, aufgrund dessen auch Wohnungsdurchsuchungen stattfanden. Dieser Verdacht wurde jedoch wieder entkräftet, so dass es momentan keine heiße Spur gibt.

Die Ermittlungskommission hofft nun, dass sich aufgrund der vom BLKA ausgelobten Summe von 1.000 Euro doch noch Zeugen melden, denen in den relevanten Tatnächten verdächtige Personen oder Personengruppen aufgefallen sind. Dabei können alle Hinweise von Bedeutung sein, auch diejenigen, welche die etwaigen Zeugen selbst als nicht relevant einstufen. Nicht abschließend geklärt ist bislang, ob es zwischen den jeweiligen Serien einen konkreten Tatzusammenhang gibt. Offen ist auch, ob es sich um einen Einzeltäter oder um eine oder mehrere Gruppen gehandelt hat. Es gibt bislang auch keine Hinweise auf das Alter der Schadensverursacher.

Zur Aufklärung der Sachbeschädigungsserien bittet die EKO die Bevölkerung nochmals um Mithilfe und sucht dringend nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten an sich oder möglichen Verdächtigen geben können. Wer irgendwelche Beobachtungen gemacht hat, kann sich an jede Polizeidienststelle im Bereich Mainfranken wenden.

PP Unterfranken