Polizei Berichte Region Main-Spessart , Unterfranken , Mainfranken und Rhön 14.09.2017

Hochwertige Werkzeuge aus Baustelle entwendet – Polizei sucht Zeugen!

BAD NEUSTADT A. D. SAALE OT HERSCHFELD, LKR. RHÖN-GRABFELD. In der Nacht zum Donnerstag haben sich Unbekannte gewaltsam Zutritt auf das Gelände eines Krankenhaus-Neubaus verschafft. Die Täter entwendeten u. a. hochwertige Werkezuge und entkamen mit ihrer Beute unerkannt. Wer Verdächtiges beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen muss sich die Tat im Zeitraum zwischen Mittwochabend, 18.00 Uhr, und Donnerstagfrüh, 06.15 Uhr, ereignet haben. Die Täter öffneten in der von-Guttenberg-Straße gewaltsam ein Tor, um auf das Baustellengelände zu gelangen. Die Einbrecher entwendeten zahlreiche, teils hochwertige Werkzeuge und Baumaterialien. Es ist davon auszugehen, dass das Diebesgut zum Abtransport in ein Fahrzeug verladen wurde. Dem aktuellen Sachstand nach dürfte der Gesamtbeuteschaden im fünfstelligen Eurobereich liegen.

Die Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale hat die ersten Ermittlungen übernommen. Um die Tat aufklären zu können, hoffen die Beamten nun auch auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat in der Nacht zum Donnerstag im Bereich der Baustelle etwas Verdächtiges beobachtet, das mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat in der Von-Guttenberg-Straße verdächtige Personen oder ein Fahrzeug mit fremden Kennzeichen gesehen?
  • Wer hat die Täter möglicherweise beim Verladen der Beute beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

 

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 09771/606-0 mit der Polizei in Bad Neustadt in Verbindung zu setzen.

 

Schmuckkassette aus Wohnhaus verschwunden – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

WÜRZBURG. Am Montag hat die Bewohnerin eines Anwesens Am Riedelkreuz bemerkt, dass aus ihrem Haus eine Schmuckkassette fehlt. Von dem Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro fehlt bislang jede Spur. Es ist möglich, dass der Diebstahl bereits einige Tage zurückliegt. Die Kripo Würzburg nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Am Mittwoch verständigte die Bewohnerin die Polizei, nachdem sie bereits zwei Tage zuvor das Fehlen der Schmuckkassette bemerkt hatte. Wie der bislang unbekannte Täter in das Wohnhaus gelangt ist und wann genau sich die Tat ereignet hat, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Fakt ist jedoch, dass der Diebstahl bereits bis zum 1. September zurückliegen könnte.

Im Zuge der bisherigen Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei verdächtige Männer, die sich am Samstag, den 9. September 2017, gegen 14.00 Uhr, an dem Tatortanwesen aufhielten. Einer der beiden sprach die Bewohnerin damals auch an und bat sie um ein Glas Wasser. Ob die beiden Verdächtigen möglicherweise tatsächlich mit dem Diebstahl im Zusammenhang stehen könnten, ist derzeit ebenfalls noch unklar.

Die Zeugen beschrieben die beiden bislang noch unbekannten Männer wie folgt:

  • Ca. 40 bis 45 Jahre alt, unrasiert, dunkle kurze Haare, schlanke bzw. hagere Figur, trug Jeanshose, schob ein älteres rot-silbernes Herrenrad mit schwarzen nylonartigen Satteltaschen
  • Ca. 25 Jahre alt, näheres unbekannt

 

Wer im Zusammenhang mit dem Diebstahl sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Versuchter Betrug mittels „CEO-Fraud“ – Schwindel fliegt auf

ASCHAFFENBURG. Der Buchhalter einer Aschaffenburger Organisation hat am Mittwoch per Email eine Zahlungsaufforderung erhalten, wonach über 30.000 Euro an eine ausländische Bankverbindung überwiesen werden sollten. Wie sich herausstellte, war der Absender der Email jedoch nicht wie angegeben der Geschäftsführer, sondern ein dreister Betrüger. Glücklicherweise flog der Schwindel auf. Es entstand kein Beuteschaden.

 

Bei der sogenannten „CEO-Fraud“-Masche geben sich die Täter – nach Sammlung von Informationen über die jeweiligen Unternehmen bzw. Organisationen- in der Regel als Geschäftsführer (CEO) aus und veranlassen, unter Hinweis z.B. auf die Übernahme eines anderen Betriebs, einen Mitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrags ins Ausland. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel per E-Mail, wobei die Absenderadressen verfälscht werden. Die Informationen zum Unternehmen beschaffen sich die Täter aus Wirtschaftsberichten, dem Handelsregister, der Homepage oder Werbebroschüren. In vielen Fällen wird der Email-Empfänger auch zu absoluter Verschwiegenheit aufgefordert.

Bei dem aktuellen Fall handelte der Buchhalter, der die Email mit der Zahlungsaufforderung erhalten hatte, vorbildlich. So flog der Schwindel nach persönlicher Rückversicherung bei dem tatsächlichen Geschäftsführer auf. Die weiteren Ermittlungen in diesem Zusammenhang hat inzwischen die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen.

Zum Schutz vor der Betrugsmasche empfiehlt die Unterfränkische Polizei:

 

• Achten Sie darauf, welche Informationen über ihr Unternehmen öffentlich sind und was Sie um Zusammenhang mit ihrem Unternehmen publizieren

• Sensibilisieren Sie ihre Mitarbeiter hinsichtlich des Betrugsphänomens

• Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten – vor Veranlassung der Zahlung – folgende Schritte durchgeführt werden:

o Überprüfen der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise
o Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim
Auftraggeber
o Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten

•Wenden Sie sich bei Auffälligkeiten und Fragen an Ihre örtliche Polizeidienststelle

Vorsicht „Bekanntentrick“ – Betrüger verkauft überteuerte Lederjacken

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Mit dem sogenannten „Bekanntentrick“ hat am Donnerstag ein dreister Betrüger einen Senior um 300 Euro gebracht. Der Täter gab sich als Bekannter aus und verkaufte dem Rentner eine angeblich hochwertige – tatsächlich jedoch völlig überteuerte – Lederjacke. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und nimmt Zeugenhinweise entgegen.

Gegen 11.00 Uhr wurde der ältere Herr auf der Straße von dem Mann angesprochen. Der gaukelte vor, den Senior aus einem früheren Arbeitsverhältnis zu kennen. Aufgrund des guten Verhältnisses zeigte sich der angebliche Bekannte äußerst „großzügig“. Er gab an, dem Rentner hochwertige Lederjacken schenken zu wollen.

Im Wohnanwesen des Seniors verkaufte der Täter dann aber zu zwei zuvor geschenkten Blousons einen Wintermantel für 300 Euro. Das vermeintliche Schnäppchen stellte sich in der Folge jedoch als völlig minderwertige Ware mit geringem Wert heraus.

Die weiteren Ermittlungen wegen Betruges hat inzwischen die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Wer am Donnerstag möglicherweise ebenfalls auf den dreisten Verkäufer aufmerksam geworden ist, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 mit den Kripobeamten in Verbindung zu setzen.

 

Unter Vorwand in Wohnung gelangt – Trickdiebe flüchten ohne Beute

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Unter einem Vorwand ist am Mittwochvormittag ein Diebes-Duo in die Wohnung eines älteren Ehepaars gelangt. Als die Ehefrau jedoch Verdacht schöpfte und ankündigte, die Polizei zu verständigen, verschwanden die Trickdiebe in unbekannte Richtung. Die Kripo Würzburg ermittelt und nimmt Zeugenhinweise entgegen.

 

Gegen 10.45 Uhr gelangten die Männer in die Wohnung im Heimgartenweg, indem sie dem Senior gegenüber vorgaukelten, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein. Ein Täter begab sich sofort ins Bad, angeblich um dort den Wasserhahn zu überprüfen. Zeitgleich machte sich der Komplize in der Wohnung offenbar auf die Suche nach Wertgegenständen.

Glücklicherweise kam in diesem Moment die Ehefrau des Seniors nach Hause. Sie bemerkte den Schwindel sofort und sprach den vermeintlichen Handwerker an. Erst in diesem Moment wurde sie auf den zweiten Mann aufmerksam, der offenbar versuchte, sich heimlich aus der Wohnung zu schleichen. Die Rentnerin gab an, die Polizei zu rufen. Daraufhin verschwanden die Täter ohne Beute in unbekannte Richtung.

Die angeblichen Handwerker werden wie folgt beschrieben:

  • 1) Ca. 30 Jahre alt, etwa 160 cm groß, schlank, dunkles kurzes und teilweise lichtes Haar, dunkle Kleidung (evtl. Arbeitskleidung mit roten Applikationen im Brustbereich), dunkle Handschuhe
  • 2) Ca. 45 Jahre alt, etwa 155 cm groß, stärker bzw. untersetzte Figur, rundes Gesicht, dunkles kurzes Haar, dunkle Kleidung

 

Wer möglicherweise ebenfalls auf die Männer aufmerksam geworden ist oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

PP Unterfranken

 

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