Polizei Berichte Region Main-Spessart , Unterfranken , Mainfranken und Rhön 15.09.2017

Fußgänger von Lkw erfasst – 82-Jähriger schwer verletzt

AUB, OT BALDERSHEIM, LKR. WÜRZBURG. Ein Lkw hat am Freitagnachmittag einen Fußgänger erfasst, der innerorts eine Straße überqueren wollte. Der Senior zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Ochsenfurt geführt.

 

Kurz vor 15.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall ereignet. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wollte der 50-jährige Lkw-Fahrer aus dem Main-Tauber-Kreis an einer Einmündung in der Kappelstraße wenden. In diesem Moment war ein 82-jähriger Fußgänger dabei, die Straße zu überqueren. Er wurde im Einmündungsbereich von dem wendenden Lastwagen erfasst.

Der 82-jährige Landkreisbewohner erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Polizeiinspektion Ochsenfurt hat den Verkehrsunfall aufgenommen. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befand sich auch die Freiwillige Feuerwehr Baldersheim.

Die Kappelstraße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.

Lkw fährt in Stauend- A7 für mehrere Stunden gesperrt

BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. Ein Lkw-Fahrer hat am Donnerstagnachmittag auf der A7 das Stauende übersehen. Er fuhr auf ein Wohnmobil auf und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Die Autobahn war in Richtung Norden mehrere Stunden lang gesperrt.

Unfallstelle
Foto: Polizei

Aufgrund einer Brückenbaustelle hatte sich auf der A7 ein Rückstau bis über die Anschlussstelle Volkers hinaus gebildet. Offenbar erkannte der 30-Jährige am Steuer des Sattelzugs das Stauende zu spät und prallte in das Heck des auf der rechten Spur stehenden Wohnmobils. Danach schleuderte der Lkw nach links, touchierte die Mittelschutzplanke und kam auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Schutzplanke zum Stehen. Das Wohnmobil wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen die Außenleitplanke geschleudert.

Bei dem Verkehrsunfall wurde lediglich der Fahrer des Sattelzugs leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand ein Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa. 55.000 Euro belaufen dürfte.

Die A7 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Aufräum- und Bergungsarbeiten zwei Stunden lang komplett gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei rollen. Die Aufräumarbeiten dauerten bis kurz vor 19.00 Uhr. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Die Absicherung und die Sperrung der Autobahn übernahm die Autobahnmeisterei Oberthulba.

Brand im alten Stellwerkhaus – Schaden im vierstelligen Bereich

BAD KISSINGEN OT ARNSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN. Zu einem Brand in einem alten Stellwerkshaus ist es am Donnerstagabend gekommen. Die Ursache des Brandes und die exakte Schadenshöhe ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche die Schweinfurter Kripo übernommen hat.

Kurz nach 19:00 Uhr gingen die ersten Mitteilungen in der Integrierten Leitstelle Schweinfurt über einen Brand in dem ehemaligen Stellwerk ein. Die frühzeitig am Einsatzort befindliche Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte das brennende Bett ablöschen. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach wird von keiner vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen. Durch das Feuer entstand an dem leerstehenden Gebäude ein Schaden im unteren vierstelligen Bereich. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache und der Schadenshöhe übernahm die Kriminalpolizei Schweinfurt.

Betrügerisches Gewinnversprechen – Hunderte Euro ins Ausland überwiesen

SCHWEINFURT. Erneut haben Telefonbetrüger in Unterfranken Beute gemacht. Ein Paar aus Schweinfurt überwies insgesamt 900 Euro ins Ausland, nachdem es auf das betrügerische Gewinnversprechen eines unbekannten Anrufers hereingefallen war. Die Kripo Schweinfurt führt die Ermittlungen in diesem Fall.

Bereits am Donnerstag der vergangenen Woche läutete bei einem Mann aus Schweinfurt das Telefon. Der Anrufer gaukelte ihm vor, er habe insgesamt 95.000 Euro im Lotto gewonnen. Um den Gewinn zu erhalten, sollte der Schweinfurter zunächst jedoch über 2.000 Euro in die Türkei überweisen. Der Angerufene verfügte offenbar nicht über so viel Geld, er ließ sich jedoch dazu bewegen, gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin über einen Online-Bezahldienst insgesamt 900 Euro ins Ausland zu transferieren.

Die Unterfränkische Polizei warnt ausdrücklich davor, hohe Summen Bargeld an Fremde zu überweisen. Etwaigen Gewinnversprechen sollten immer ein hohes Maß an Skepsis entgegengebracht und bei Misstrauen unverzüglich die Polizei verständigt werden. Da Trickbetrüger auch nicht davor scheuen, Senioren in Betreuungseinrichtungen zu kontaktieren, ist es ratsam, Betroffene über dieses Phänomen aufzuklären und Telefonate sowie Kontobewegungen gegebenenfalls regelmäßig zu kontrollieren.

Einbruch in Büroräume – Bargeld im dreistelligen Bereich gestohlen

WÜRZBURG / LENGFELD. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drang ein bislang unbekannter Täter in Büroräume ein und entwendete Bargeld im dreistelligen Bereich. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Würzburger Kripo und hofft zur Aufklärung der Tat auch auf Hinweise.

Eine Angestellte der Firma stellte am Donnerstagmorgen fest, dass ein Unbekannter gewaltsam in die Büros am „Sandäcker“ eingedrungen war und die Schränke nach Wertsachsachen durchsucht hatte. Dabei entwendete er Bargeld im dreistelligen Bereich und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro. Der Täter konnte anschließend unerkannt entkommen.

Zur Aufklärung der Tat hofft die Würzburger Kripo auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Angaben zur Tat machen können, werden gebeten sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Versuchter Einbruch in Bäckerei – 2.000 Euro Schaden

WÜRZBURG / UNTERDÜRRBACH. Bei einem versuchten Einbruch in eine Bäckerei hat ein Unbekannter einen Sachschaden von rund 2.000 Euro verursacht. Der Täter scheiterte an der massiven Tür und flüchtete unerkannt. Die Kripo Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen.

 

An der massiven Eingangstür zur Bäckerei in der Unterdürrbacher Straße scheiterte der Unbekannte bei seinem Versuch in die Filiale einzubrechen. Dem Sachstand nach versuchte der Täter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gewaltsam den Haupteingang aufzubrechen und hinterließ dabei einen Schaden von 2.000 Euro. Anschließend flüchtete er unerkannt.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bäckerei in der Unterdürrbacher Straße gesehen haben, werden gebeten sich mit der Kripo Würzburg unter, Tel. 0931/457-1732, in Verbindung zu setzen.

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Täter durch Alarmanlage gestört – Polizei sucht Zeugen

WEILBACH, LKR. MILTENBERG. Drei Unbekannte haben am Donnerstagvormittag versucht, in ein Einfamilienhaus einzusteigen. Beim gewaltsamen Öffnen einer rückwärtigen Tür löste jedoch die Alarmanlage aus, woraufhin die Täter flüchteten. Die Kripo Aschaffenburg führt die Ermittlungen.

 

Am Donnerstag, gegen 09:55 Uhr, versuchten drei Unbekannte in ein Einfamilienhaus am Bauweg einzusteigen. Die drei maskierten Täter versuchten über eine Tür an der Gebäuderückseite in das Anwesen einzusteigen. Nachdem hierbei jeodch die Alarmanlage auslöste, flüchteten sie ohne Tatbeute in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 250 Euro.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg bittet Zeugen, denen im Ortsgebiet drei dunkel gekleidete Männer aufgefallen sind oder die sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Warnung von neuer Betrugsmasche! Vorsicht bei Paketannahme für angebliche Nachbarn!

WÜRZBURG. In den letzten Tagen häufen sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Anzeigen über eine neue Betrugsmasche. Unbekannte Täter kleben an die Klingelschilder von Mehrfamilienhäusern einen nicht existenten Namen und lassen sich an die echte Adresse Pakete zum Beispiel mit hochwertiger Elektronik oder Bekleidung schicken. Diese Pakete werden von gutgläubigen Nachbarn angenommen und wenig später taucht dann bei diesem der “neue Nachbar” auf, um die Pakete entgegenzunehmen.

 

Tatsächlich handelt es sich jedoch dabei um eine erfundene Identität und die Betrüger haben es darauf abgesehen, Waren im Internet zu bestellen, die niemals bezahlt werden.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet daher Bewohner von Mehrfamilienhäusern, nur dann Pakete anzunehmen, wenn sie die Nachbarn tatsächlich auch kennen und diese im jeweiligen Haus wohnen.

PP Unterfranken

Bildergalerie Baustelle Vollsperrung der Wertheimer Tauberbrücke