Polizei Berichte Region Main-Tauber-Kreis 07.06.2018

Polizei im Einsatz
Bild zum Text: Mehrfach Müll abgeladen

Heilbronn (ots) – Bad Mergentheim: Außenspiegel beschädigt

Obwohl eine unbekannte Person bei einem Unfall mit einem Pkw den Außenspiegel eines geparkten BMW auf der Uhlandstraße in Bad Mergentheim beschädigte, setzte sie ihre Fahrt einfach fort. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch im Zeitraum von 10 bis 10.30 Uhr. Das Verursacherfahrzeug blieb am linken Außenspiegel des BMW hängen. Die Person am Steuer verständigte jedoch nicht die Polizei. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07931/5499-0 an das Polizeirevier Bad Mergentheim erbeten.

Bad Mergentheim: 22.000 Euro Sachschaden bei Auffahrunfall

Circa 22.000 Euro Sachschaden entstanden am Mittwochmorgen bei einem Auffahrunfall in Bad Mergentheim. Eine 44-Jährige war von Edelfingen kommend in Richtung Bad Mergentheim unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang Bad Mergentheim musste sie verkehrsbedingt anhalten. Das bemerkte ein hinter ihr fahrender 52-Jähriger zu spät und fuhr mit seinem Renault Clio auf den VW Golf auf. Während der 52-Jährige dabei unverletzt blieb, zog sich die 44-Jährige leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Bad Mergentheim: Pöbelnder Markplatzbesucher

Ein polizeibekannter 39-Jähriger ist am Mittwochnachmittag in der Bad Mergentheimer Innenstadt aufgefallen. Bereits um 15 Uhr hatte ein Zeuge der Polizei gemeldet, dass der Mann betrunken am Marktplatzbrunnen liegen würde. Als die Streifenwagenbesatzung vor Ort kam, fand sie den 39-Jährigen vor. Allerdings benötigte dieser keine Hilfe und störte auch niemanden. Eine Stunde später jedoch pöbelte der Mann am Marktplatz Passanten an und schrie lautstark herum. Während die Polizeibeamten den 39-Jährigen dazu aufforderten, die Örtlichkeit zu verlassen, zeigte er den Polizisten den ausgestreckten Mittelfinger. Später verhielt sich der Mann noch sehr laut an einer Parkbank am Ledermarkt. Dann verschwand er. Der 39-Jährige muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Bad Mergentheim: Badegast musste Freibad verlassen

Da ein Mann am Mittwochnachmittag im Bad Mergentheimer Freibad einen weiblichen Badegast belästigt hat, musste er das Bad verlassen. Der Mann hatte sich zu einer Gruppe von circa zehn Personen gesellt und dann eine ihm bekannte Frau angemacht. Diese fühlte sich von dem Mann extrem belästigt, weshalb sich zwei Zeuginnen einmischten. Daraufhin schubste der Mann eine der Zeuginnen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten erteilten dem Mann einen Platzverweis. Er musste das Schwimmbad verlassen.

Lauda-Königshofen: Mehrfach Müll abgeladen

Gipskartonplatten, Bauschutt und Hausmüll haben Unbekannte nahe der Muckbachtalbrücke an der Autobahn 81 in Lauda-Königshofen entsorgt. In der Woche vom 28. Mai bis 3. Juni hatten die Umweltsünder die größeren Abfälle abgeladen. Später kamen noch Säcke voll Hausmüll dazu. (Foto) Da in dem Gebiet in letzter Zeit mehrfach illegale Abfallentsorgung festgestellt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen, die sich mit Hinweisen unter der Telefonnummer 09341/81-0 melden sollen.

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Wertheim: Explosion in Trafohäuschen

Mehrere Anwohner haben in der Nacht auf Donnerstag eine Explosion in Wertheim gehört und daraufhin die Polizei verständigt. Wie sich herausstellte, war nach einem technischen Defekt ein Schalter in einem Trafohäuschen in Wertheim-Bestenheid explodiert. Dadurch kam es zu einem Stromausfall, der nach einer halben Stunde behoben war. Es bestand keine Gefahr für die Anwohner.

Tauberbischofsheim: Betrug! Falsche Staatsanwälte und andere Geschichten

Mit teilweise abenteuerlichen Geschichten versuchen derzeit Betrüger vor allem ältere Menschen hinter’s Licht zu führen. Im Main-Tauber-Kreis wurden der Polizei in den vergangenen Tagen drei Fälle gemeldet, in denen sich angebliche Staatsanwälte telefonisch meldeten um Geldzahlungen einzufordern. Angeblich seien die Angerufenen in mafiöse Machenschaften verstrickt, bei Delikten in Zusammenhang mit Kinderpornographie aufgefallen oder aber hätten an Gewinnspielen teilgenommen. Jedes Mal forderte zum Beispiel ein angeblicher „Staatsanwalt Dr. Braun“ oder die „Staatsanwältin Schröder“ von den Betroffenen höhere Geldzahlungen, um „ihre Namen aus den Akten fernzuhalten“ oder anderen dubiosen Gründen. Das Geld sollte über Western Union bzw. ähnliche Geldtransferunternehmen an Konten in der Türkei überwiesen werden. In einem Fall warnte der Mitarbeiter eines solchen Unternehmens eine 85-jährige Frau vor der Überweisung von knapp 2.000 Euro. Der Mann lag richtig, als er dabei einen Betrug vermutete und die Seniorin von dem Geldtransfer abhielt. Ein anderes Mal legte eine 64 Jahre alte Frau gleich auf, weil sie die Betrüger schnell durchschaut hatte. In einem Fall allerdings setzten die Täter einer älteren Dame so sehr zu, dass sie schließlich tatsächlich Geld in fünfstelliger Höhe an ein türkisches Konto überwies. Mindestens sechs Mal riefen die falschen Juristen bei der 82-Jährigen an und drohten ihr sogar mit Haft. Nachforschungen über die hinterlegte Handynummer der Anrufer führten ins Leere. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, solchen Anrufern Glauben zu schenken. Spätestens wenn diese Geld fordern, sollte man misstrauisch werden und entweder einfach auflegen oder sofort die Polizei verständigen.

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Original Quelle Presseportal.de

Bilder 48.Altstadtfest Wertheim Samstag 25.07.2015 Teil 1