Polizei-Berichte Region Neckar-Odenwald-Kreis 12.09.2017

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Neckar-Odenwald-Kreis

Adelsheim: Berauscht hinterm Steuer

Das richtige Gespür bewiesen Polizeibeamte am Sonntagabend in Adelsheim. Dort kontrollierten diese einen 21-Jährigen, der mit seinem PKW auf der Lachenstraße unterwegs war. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine aktuelle Drogenbeeinflussung, sodass die Beamten einen Urintest durchführten. Dieser bestätigte die vorherige Vermutung und schlug positiv auf Betäubungsmittel an. Außerdem fanden die Ordnungshüter Utensilien in dem Auto des Mannes, welche zum Konsum von Drogen genutzt werden. Den jungen Mann erwarten nun entsprechende Anzeigen.

Mosbach: Haus beschädigt

Ein unter Denkmalschutz stehendes Haus in der Mosbacher Schwanengasse beschädigte ein Unbekannter zwischen Montag, 4. September, und Freitag, 8. September und machte sich danach einfach aus dem Staub. Vermutlich war der Schadensverursacher mit einem Klein-LKW (bis 12 Tonnen) dort unterwegs und blieb mit seinem Fahrzeug beim Vorbeifahren oder Rangieren an der Hauswand hängen. Anschließend suchte er sein Heil in der Flucht, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dieser kann zurzeit noch nicht beziffert werden. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mosbach unter der Telefonnummer 06261 8090 in Verbindung zu setzen.

Elztal: gefährlich überholt

Nach einem schwarzen Kleinwagen sucht seit Samstag die Mosbacher Polizei, nachdem dessen Fahrer äußerst riskant überholt hatte. Gegen 14.15 Uhr war eine 70-Jährige mit ihrem Skoda auf der B 27 von Neckarburken kommend in Richtung Mosbach unterwegs. Nach einer Linkskurve kam der Frau ein Traktor mit Anhänger entgegen, hinter dem sich eine Fahrzeugkolonne mit etwa sechs Fahrzeugen gebildet hatte. Plötzlich scherte eines der hinteren Fahrzeuge im Kurvenbereich aus um die Kolonne zu überholen. Hierbei beschleunigte es stark und fuhr frontal auf das Auto der Frau zu. Nur durch eine Vollbremsung und eine Ausweichbewegung nach rechts konnte die Skodafahrerin eine Kollision verhindern. Im Rückspiegel sah die Frau nur noch, wie der Pkw vor dem Traktor wieder einscherte und mit hoher Geschwindigkeit davon fuhr. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mosbach unter der Telefonnummer 06261 8090 in Verbindung zu setzen.

Billigheim: Von Fahrbahn abgekommen

Leicht verletzt wurde eine 42-Jährige am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall am bei Billigheim. Die Frau war mit ihrem Renault von Mosbach kommend in Richtung Sulzbach unterwegs, als sie aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Wahrscheinlich weil sie zu stark gegen lenkte, geriet der Renault dann ins Schleudern, überschlug sich im Grünstreifen um dann auf der Fahrerseite zum Liegen zu kommen. Die Frau wurde von Ersthelfern aus dem Auto gerettet. Anschließend wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an dem Fahrzeug sowie am Straßeninventar wird auf zirka 9.000 Euro geschätzt.

 

Buchen: Falsche Meldung auf Facebook führt zu Ermittlungen

Mit einer falschen Meldung, die sich am Sonntag und auch am Montag über Facebook wie ein Lauffeuer verbreitete und in welcher Migranten für schwere Verbrennungen eines 14-Jährigen verantwortlich gemacht wurden, beschäftigt sich derzeit die Polizei in Buchen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass sich der junge Mann die Verbrennungen in einem Waldstück im Bereich Hollerbacher Straße/Limbacher Weg in Buchen zugezogen hat. Er und ein Freund machten nach bisherigem Ermittlungsstand dort ein Feuer und warfen eine gefüllte Deodose hinein. Die Dose explodierte nach wenigen Sekunden und verursachte bei beiden Personen Brandverletzungen. Die Version, dass Asylbewerber ihn mit einer brennbaren Flüssigkeit besprüht hätten, wurde von einem der Beteiligten geäußert und von einem Verwandten über Facebook verbreitet. Unter anderem wurde die Buchener Polizei als machtlos bezeichnet, was sie im Nachgang durch die schnellen Ermittlungen eindrucksvoll widerlegte. Zwischenzeitlich ermittelt die Polizei wegen Vortäuschen einer Straftat gegen den Jugendlichen. Ebenso wird geprüft, inwieweit mit Kommentaren unter dem Facebookpost gegen Strafvorschriften verstoßen wurde. Bereits am Montagnachmittag hat das Polizeipräsidium Heilbronn auf seiner Facebookseite die “Falschmeldung” als solche bezeichnet und hiermit zwischenzeitlich 20.000 Personen erreicht. Auch der Verfasser der Nachricht hat sich in den Kommentaren beschämt gemeldet und sich für sein Verhalten entschuldigt. Die Polizei rät davon ab, unüberprüfte Beiträge in den sozialen Netzwerken zu kommentieren und zu teilen.

PP Heilbronn

 

Bilder / Videos Feuer & Zauber auf der Burg Wertheim – Integranz Reihe 30.04.2016