Polizei Berichte Region Stadt- und Landkreis Heilbronn 08.08.2018

Heilbronn (ots) – Stadt- und Landkreis Heilbronn: Vorsicht bei Pelz- und Schmuckankäufen

Die Polizei ermittelt gegen ein Familienunternehmen, das im Stadt- und Landkreis Heilbronn Ankäufe von Pelzen und Schmuck tätigt. Eine Frau aus Neckarsulm-Amorbach war durch einen Flyer als Beilage einer Zeitung auf ein angebliches Familienunternehmen aufmerksam geworden und hatte telefonisch Kontakt aufgenommen. Am Montagnachmittag klingelten plötzlich unangemeldet zur Firma gehörende Unbekannte an ihrer Tür. Sie traten ein und begutachteten die Pelze der Frau. Daran zeigten sie kein Interesse und fragten nach Schmuck. Als die Frau den Unbekannten ihren Schmuck zeigte, legten sie einen geringen Geldbetrag auf den Tisch und verließen mitsamt dem Schmuck abrupt das Gebäude. Das Veto der Frau, dass das Geld zu wenig für den Schmuck sei, ignorierten die Unbekannten. Eine Verfolgung der Personen war der Frau nicht möglich. Bei den Unbekannten handelt es sich um zwei Männer, die akzentfreies Deutsch sprachen. Einer war circa 45 Jahre alt, 1,80 Meter groß und hatte ein südländisches Aussehen. Der andere hatte westeuropäisches Aussehen, dunkelblonde bis hellbraune Haare und war circa 40 Jahre alt. Auch in Eppingen trat das Familienunternehmen verdächtig auf. Zwei südländisch aussehende Männer besuchten am Montagvormittag einen Mann, der ihnen seine Pelze anbot. Auch bei ihm fragten die Unbekannten nach Schmuck und zeigten kein Interesse mehr an den Pelzen, als er angab keinen Schmuck zu besitzen. Die Polizei warnt vor derartigen unseriösen Antik-, Schmuck- oder Pelzankäufern. Sollten Sie diesbezüglich auffällige Beobachtungen machen, nehmen Sie bitte Kontakt mit einer Ihnen nächstgelegenen Polizeidienststelle auf. Lassen Sie auf keinen Fall Ihnen unbekannte unangemeldete Personen in Ihr Eigenheim und erteilen Sie keine Auskunft über vorhandene Wertgegenstände.

Wüstenrot-Neulautern: Mindestens zehn Verkehrszeichen und LED-Warnlichter entwendet

Auf Straßenschilder hatten es Unbekannte in Wüstenrot-Neulautern abgesehen. Sie entwendeten mindestens zehn Verkehrszeichen und vier LED-Warnlichter von der Heilbronner Straße zwischen Stangenbach und Neulautern. Die Schilder waren im dortigen Bereich zur Warnung der Verkehrsteilnehmer vor vorhandenen Straßenschäden und Rollsplitt aufgestellt. Als Tatzeitraum ergeben sich die Tage zwischen Mittwoch, 25. Juli, und Montag, 30. Juli. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Obersulm unter der Telefonnummer 07130/7077 entgegen.

Neuenstadt am Kocher: Peugeot auf Firmenparkplatz beschädigt

Auf dem frei zugänglichen Parkplatz einer Firma in Neuenstadt am Kocher hat sich am Dienstag eine Unfallflucht abgespielt. Eine Frau hatte ihren Peugeot gegen 7 Uhr auf dem Gelände an der Theo-Förch-Straße abgestellt und war gegen 17.30 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückgekehrt. Dabei stellte sie erhebliche Beschädigungen an der Fahrerseite ihres Autos fest. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Neckarsulm bittet um Zeugenhinweise, die die Beamten unter der Telefonnummer 07132/9371-0 entgegen nehmen.

Untergruppenbach: Anzeige wegen Behinderungen der Rettungsgasse

Dass das Nichtbilden einer Rettungsgasse nicht ungestraft bleibt, zeigt sich in einem aktuellen Fall in Untergruppenbach. Am 24. Juli hatte sich auf der Autobahn 81 aufgrund von einem schweren Verkehrsunfall in Richtung Stuttgart ein Stau gebildet. Zwischen den Anschlusstellen Weinsberg/Ellhofen und Untergruppenbach blockierte ein Verkehrsteilnehmer als einziger die Rettungsgasse, indem er nach links fahren wollte, obwohl es an dieser Stelle nicht genügend Platz an der linken Fahrbahnseite gab. Erst nachdem die Einsatzkräfte bereits einige Zeit mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn hinter dem Fahrzeug warten mussten, ordnete sich der Fahrer rechts ein, wo noch genügend Platz vorhanden war. Die Person muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Heilbronn: Verkochter Blumenkohl führt zu Einsatz der Rettungskräfte

Rauchender Blumenkohl hat am Dienstagmorgen zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Eine Anwohnerin der Achtungstraße in Heilbronn hatte den Topf auf dem Herd vergessen und dann Qualm in ihrer Wohnung festgestellt. Während sie versuchte dem entgegenzuwirken und die Fenster öffnete, damit der Rauch abziehen konnte, bemerkten Passanten den Vorfall und alarmierten die Feuerwehr. Neben einem Rettungswagen und der Polizei war die Feuerwehr Heilbronn mit einem Löschzug vor Ort.

Heilbronn: Müllcontainer in Brand geraten

Auf einem Firmengelände in der Heilbronner Austraße kam es am Montagabend zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Gegen 18.15 Uhr entwickelte sich aus ungeklärter Ursache ein Brand in einem Müllcontainer mit zugehöriger Müllpresse. Die Feuerwehr konnte den Container abkoppeln und entleeren. Anschließend löschten sie den Inhalt vollständig. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf circa 20.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr Heilbronn war mit vier Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften vor Ort.

Heilbronn: Antiquitäten und Bargeld entwendet

Ein Einbruch in ein Weinrestaurant an der Ecke der Cäcilienstraße und der Urbanstraße / Am Wollhaus in Heilbronn beschäftigt derzeit die Polizei. In der Nacht auf Mittwoch sind Unbekannte gewaltsam durch ein Fenster in das Gebäude eingedrungen. Im Inneren entwendeten sie einen geringen Bargeldbetrag und in Vitrinen ausgestellte Antiquitäten. Der Tatzeitraum lässt sich auf 00.30 Uhr bis 8.10 Uhr eingrenzen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131/104-2500 mit dem Polizeirevier Heilbronn in Verbindung zu setzen.

Heilbronn: Sexualstraftat von junger Frau vorgetäuscht

Die junge Frau, die sich nach einem angeblichen Sexualdelikt am Samstagmorgen an die Polizei gewandt hatte, gestand am Dienstag, den Vorfall vorgetäuscht und die Ermittler belogen zu haben. Die Geschichte, dass zwei Männer sie gegenüber des Heilbronner Hauptbahnhofs in ein Auto zerrten und es im Fahrzeug zu sexuellen Übergriffen kam sowie die angebliche Täterbeschreibung zweier Südländer, sind nach bisherigen Erkenntnissen frei erfunden. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Kriminalpolizei hatten nach Anzeigenerstattung die Ermittlungen aufgenommen und in einer gemeinsamen Pressemitteilung um Zeugenhinweise gebeten. Im Verlauf der Nachforschungen ergaben sich Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen der vermeintlich Geschädigten, die sich später bestätigten. Zeugenaussagen über den Aufenthaltsort der Frau widersprachen ihren Schilderungen. Schließlich gestand die Frau, den Vorfall erfunden zu haben. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen des Vortäuschens einer Straftat rechnen.

Im Zusammenhang mit diesem Vorfall macht die Polizei deutlich, dass sich Personen, die sexuelle Belästigungen oder Gewalt erlebt haben, jederzeit an die Dienststellen oder die Notrufnummer der Polizei wenden können.

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Original Quelle Presseportal.de

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