Polizei Berichte Region Stadt- und Landkreis Heilbronn 29.03.2018

Heilbronn: Radfahrer verletzt

Zum Glück nur leicht verletzt wurde ein Radfahrer bei einem Unfall am Mittwochmittag in Heilbronn. Der 18-Jährige fuhr bei für Fußgänger und Radfahrer auf Grün geschalteter Ampel mit seinem Rad vom Hallenbad Soleo kommend über die Mannheimer Straße in Richtung Bildungscampus. Ein auf der Mannheimer Straße heranfahrender 76-Jähriger übersah offensichtlich das Rotlicht der Ampel. Sein Smart erfasste das Fahrrad, der Radler wurde zu Boden geschleudert, wobei er die Verletzungen erlitt. Das Rad wurde in den Grünstreifen geschleudert. Der Rettungsdienst fuhr den 18-Jährigen zur Behandlung ins Krankenhaus.

Heilbronn: Nach Unfall geflüchtet

Die Polizei sucht den Verursacher eines Unfalls am Montag in Heilbronn. Der Unbekannte fuhr vermutlich beim Ausparken gegen einen in der Friedhofstraße vor dem Gebäude 53 stehenden Mercedes eines 43-Jährigen. An dem PKW entstand Sachschaden in Höhe von über 1.000 Euro. Nach dem Unfall flüchtete er, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Hinweise werden erbeten an das Polizeirevier Heilbronn, Telefon 07131 104-2500.

Untereisesheim: Vor der Polizei geflüchtet und Unfall gebaut

Auf der Flucht vor der Polizei verursachte am Mittwochabend ein 36-Jähriger einen Unfall. Danach flüchtete er weiter. Alles begann in Untereisesheim. Dort stand nach dem derzeitigen Erkenntnisstand der Polizei der PKW des Mannes seit längerer Zeit mit entstempelten Kennzeichen in einer Tiefgarage. Um den Wagen dort abzuholen, brachte er ein Kurzzeitkennzeichen mit. Das Dumme war nur, dieses Kennzeichen war auch nicht mehr gültig. Er legte es auf das Armaturenbrett, so dass es kaum sichtbar war und fuhr auf der Hauptstraße in Untereisesheim in Richtung Heilbronn. Dort kam ihm ein Streifenwagen entgegen. Als der Mann sah, dass die Polizisten wendeten, gab er Gas und raste mit seinem Mercedes in Richtung Obereisesheim. Als er einen vorausfahrenden VW Golf einer 66-Jährigen überholte, streifte der Daimler den VW, an dem ein Sachschaden in Höhe von über 2.000 Euro entstand. Das interessierte den 36-Jährigen nicht, er gab Gas und flüchtete weiter nach Obereisesheim, wo er seinen Wagen abstellte und seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Das nutzte ihm nichts, er wurde im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung von der Polizei angetroffen und festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er unter alkoholischer Beeinflussung stand, weshalb er zu einer Blutentnahme mitkommen musste. Seinen Führerschein konnten ihm die Beamten nicht wegnehmen, dies geschah nämlich schon vor Monaten.

Neuenstadt/Heilbronn/Neckarsulm: Immer wieder derselbe

Einen total betrunkenen Mann meldete am Mittwochmorgen ein Busfahrer in Neuenstadt. Der Mann lag bewusstlos im Bus und zeigte keine Reaktionen mehr, weshalb der Rettungsdienst alarmiert wurde. Es stellte sich heraus, dass der 53-Jährige im Krankenhaus bekannt ist, weil er schon einmal eingeliefert worden war und sich nicht behandeln ließ. Der Wohnsitzlose war am vergangenen Sonntag in Neckarsulm aufgrund seines Trunkenheitsgrades in Gewahrsam genommen worden. Einen Atemalkoholtest konnte er an dem Tag noch durchführen. Dieser ergab einen Wert von immerhin 3,6 Promille. Am Dienstagnachmittag lag er an einer Bushaltestelle in Heilbronn-Frankenbach. Da er nicht mehr gehen und nicht mehr sprechen konnte, musste er auch hier seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

Wüstenrot: Unfallursache Geschwindigkeit

Ins Krankenhaus musste der Rettungsdienst nach einem Unfall am Dienstagabend einen Rollerfahrer bringen. Der 17-Jährige fuhr mit seinem Leichtkraftrad von Wüstenrot in Richtung Neulautern. Im Laufe einer scharfen Rechtskurve kam sein Moped vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Als er stürzte, zog er sich die wahrscheinlich nur leichten Verletzungen zu. Von einer Beteiligung eines weiteren Verkehrsteilnehmers geht die Polizei derzeit nicht aus.

Ellhofen: Nicht so schlimm wie gemeldet

Ein schwerer Unfall wurde der Polizei am Dienstagnachmittag bei Ellhofen gemeldet. Nachdem die Beamten und ein Notarzt sowie ein Rettungswagen am Unfallort eintrafen, ergab sich zum Glück, dass niemand verletzt wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass eine 51-Jährige mit ihrem Opel die Querspange von Ellhofen in Richtung B 39A, also dem Autobahnzubringer, fuhr. Als sie nach links in Richtung Autobahn einbog, übersah sie offensichtlich den Skoda einer heranfahrenden 33-Jährigen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Skoda gegen eine Schutzplanke geschleudert. An den Autos und der Leitplanke entstand Sachschaden in Höhe von fast 20.000 Euro.

A 81/Untergruppenbach: Unklarer Sachverhalt

Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls auf der A 81 bei Untergruppenbach am Mittwochabend, dessen Hergang bislang nicht eindeutig geklärt werden konnte. Bekannt ist bislang, dass ein 41-Jähriger kurz vor 20.30 Uhr mit seinem VW Sharan zwischen den Anschlussstellen Untergruppenbach und Ilsfeld in Richtung Stuttgart unterwegs war und vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechselte. Sein Wagen streifte einen dort fahrenden Cadillac und schleuderte anschließend gegen eine Betongleitwand. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf knapp 10.000 Euro. Der 41-Jährige gab an, er sei auf die linke Fahrspur gewechselt, weil er einem nicht näher beschreibbaren Kleinwagen ausweichen musste, der ihn gefährlich geschnitten hatte. Zeugen, die den Unfall beobachteten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 5130 bei der Verkehrspolizei in Weinsberg zu melden.

A 6/Kirchardt: Drei Beteiligte, eine Verletzte

Eine Verletzte und drei beschädigte Fahrzeuge waren die Folgen eines Unfalls am Mittwochvormittag auf der A 6 bei Kirchardt. Ein 33-Jähriger fuhr mit seinem Sattelzug auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Nürnberg. Als vor ihm eine 53-Jährige ihren Fiat Panda verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen musste, sah er dies offensichtlich zu spät und seine Zugmaschine prallte gegen das Heck des Kleinwagens. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat gegen den davor stehenden Citroen eines 69-Jährigen geschoben. Die Panda-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf über 10.000 Euro.

Ilsfeld: Autofahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein Autofahrer bei einem Unfall am Mittwochnachmittag bei Ilsfeld. Der 21-Jährige fuhr mit seinem Ford Mustang von Söhlbach in Richtung Beilstein. Der Wagen kam aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Aufgrund der ersten Meldungen wurden auch die Feuerwehren aus Beilstein und Oberstenfeld alarmiert. Am Mustang entstand Totalschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro.

Heilbronn/Mosbach: Vier Festnahmen nach Buntmetalldiebstählen

Der Diebstahl zweier Anhänger und von mehreren Containern mit hochwertigem Edelstahlschrott Mitte Dezember in Mosbach war der Ausgangspunkt polizeilicher Ermittlungen, welche nun dazu geführt haben, dass gegen drei tatverdächtige Personen Haftbefehle erlassen worden sind. In der Nacht von 17.12. auf 18.12.2017 wurden in einem Industriegebiet in Mosbach-Neckarelz zunächst zwei Spezialanhänger zum Transport von Absetzcontainern gestohlen. Damit suchten die Tatverdächtigen einen Edelmetall verarbeitenden Betrieb in der Nähe auf und entwendeten einen Abroll- sowie fünf Absetzcontainer, die mit Edelstahlschrott gefüllt waren. Den Unbekannten gelang die Flucht. Es entstand ein Sach- und Diebstahlsschaden von mehr als 150.000 Euro. Durch akribische Ermittlungsarbeit gelang es Beamten des Kriminalkommissariats Mosbach schnell auf die Spur eines Tatverdächtigen zu kommen. Da sich aber abzeichnete, dass dieser nicht nur für eine Tat verantwortlich war, wurden die polizeilichen Maßnahmen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe (GEG) Wohnung der Kriminalpolizei Heilbronn übertragen. Der hier vorliegende besonders schwere Fall des Diebstahls fällt in den Aufgabenbereich dieser Ermittlungsgruppe. Die polizeilichen Maßnahmen, die aus ermittlungstaktischen Gründen sowohl offen als auch verdeckt durchgeführt wurden, konnten fokussiert werden und führten zur Identifizierung weiterer Tatverdächtiger, denen nicht nur die Taten in Mosbach, sondern auch noch acht weitere ähnlich gelagerte Straftaten im Kraichgau und im Rhein-Neckar-Raum zugeordnet werden konnten. Am Dienstag, 27.03.2018, konnten zwei Männer im Alter von 37 und 26 Jahren durch Spezialkräfte der baden-württembergischen Polizei im hessischen Hanau festgenommen werden, nachdem sie offensichtlich auf dem Weg waren, einen am selben Tag gestohlenen Container mit hochwertigem Schrott zu verkaufen. Ein 34-jähriger Komplize der beiden wurde ebenfalls am Dienstagvormittag in Viernheim festgenommen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass dieser sich in einem Wohnwagen versteckt hatte, der im Herbst 2017 in Bruchsal auch gestohlen worden war. Kurzzeitig festgenommen wurde auch die Lebensgefährtin des 37-Jährigen. Die Ermittler konnten herausfinden, dass die Personen in einer Gemeinde im Landkreis Germersheim / Rheinland-Pfalz leben und von dort aus äußerst mobil die Straftaten begingen. Auf dem Firmengelände des 37-Jährigen wurden Diebesgut und Wertsachen sichergestellt. Die drei Männer wurden am 28.03.2018 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn dem Haftrichter des Amtsgerichts Heilbronn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen. Die Lebensgefährtin des 37-Jährigen und Mutter von fünf Kindern wurde bereits nach ihrer vorläufigen Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in diesem Fall durch die GEG Wohnung der Kriminalpolizei Heilbronn gehen indes weiter. Derzeit wird von einem Diebstahlschaden von fast 370.000 Euro ausgegangen.

 

PP Heilbronn

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