Polizei Berichte Region Stadt- und Landkreis Heilbronn vom 12.04.2019

Unfall HN 11.04.2019 , Heilbronn: Wartungszug streift Abschleppfahrzeug - hoher Sachschaden

Polizeipräsidium Heilbronn

Heilbronn (ots)

Heilbronn: Verkehrsteilnehmer werden um Rücksichtnahme und Vorsicht gebeten

Nach dem Unfall, bei dem in der Nacht auf Freitag am Bahnübergang Wartbergstraße / Villmatstraße in Heilbronn ein Zug mit einem Abschleppfahrzeug zusammengestoßen ist, ist die dortige Schrankenanlage außer Betrieb. Dass die Schienfahrzeuge dennoch vorrang haben, wissen offenbar einige Verkehrsteilnehmer nicht. Obwohl die Lokführer „auf Sicht“ fahren und Schienefahrzeuge den Abschnitt sehr langsam passieren, kam es mehrfach zu Situationen, bei denen Auto- und Zweiradfahrer die Schienen gequert haben, obwohl Züge in der Nähe waren. Die Polizei bittet aus diesem Grund alle Verkehrsteilnehmer dort besondere Vorsicht walten zu lassen. Vermutlich wird die Reparatur der Schrankenanlage noch einige Tage in Anspruch nehmen.

Bad Rappenau: Verkehrsunfall mit Schwerverletztem an Stauende

Am Freitag, kurz vor 17.00 Uhr fuhr ein polnischer Kleintransporter auf der A 6 in Richtung Nürnberg. Kurz vor der Ausfahrt Bad Rappenau bemerkte er nicht, dass sich auf dem rechten Fahrtstreifen ein Stau gebildet hatte. Fast ungebremst prallte der Transporter gegen den Auflieger eines dort stehenden türkischen Lkw. Das Fahrerhaus des Kleintransporters wurde vollkommen demoliert. Der schwerverletzte Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Sachschaden beträgt ca. 30.000 Euro.

Nordheim: Verkehrsunfall mit drei Verletzten

Am Freitag, gegen 13.10 Uhr fuhr ein 48-jähriger BMW-Fahrer auf der L 1105 von Nordheim in Richtung Leingarten. Auf Höhe der Aussiedlerhöfe Denzler wollte er nach links abbiegen und bremste sein Fahrzeug ab. Ein hinter ihm fahrender Mercedesfahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf den BMW auf. Dadurch wurde der BMW auf die Gegenfahrbahn geschleudert, auf welcher gerade eine 53-jährige Fiat-Fahrerin unterwegs war. Hierbei kam es zum Frontalzusammenstoß des BMW mit dem Fiat. Bei dem Unfall, bei welchem Sachschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro entstand, wurde der BMW-Fahrer schwer, der Fahrer und die Fahrerin der anderen Autos leicht verletzt.

Heilbronn: Fahrkartenprüfer leicht verletzt

Leichte Verletzungen zog sich ein Fahrkartenprüfer am Donnerstagabend bei der Kontrolle eines Fahrgastes eines Busses in der Maihaldenstraße in Heilbronn-Frankenbach zu. Der 21-Jährige Mann hatte zwar eine Monatskarte bei sich, konnte sich aber gegenüber dem 34-jährigen Kontrolleur nicht wie erforderlich ausweisen. Während die Personen auf die verständigte Polizeistreife warteten, stand der 21-Jährige plötzlich auf und schlug dem Fahrkartenprüfer ins Gesicht. Im weiteren Verlauf entstand ein Handgemenge zwischen den Mitfahrern des 21-Jährigen und den Kollegen des Kontrolleurs. Bis zum Eintreffen der Polizeistreifen hatte sich die Lage wieder beruhigt. Der 21-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Heilbronn: Zwei Leichtverletzte nach Auffahrunfall

Zwei leichtverletzte Autofahrerinnen und drei beschädigte Fahrzeuge sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Donnerstagmorgen, gegen 7.10 Uhr in der Römerstraße in Heilbronn-Böckingen. Eine VW-Lenkerin musste verkehrsbedingt anhalten, da der Fahrer eines Kleintransporters gerade Arbeitskollegen am Fahrbahnrand zusteigen ließ. Eine hinter dem VW-Golf fahrende Mini-Fahrerin erkannte dies offenbar zu spät und fuhr auf den Golf auf. Durch den Aufprall wurden beide Autofahrerinnen verletzt und zudem wurde der Golf noch auf den haltenden Kleintransporter geschoben, sodass an den Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von rund 9.000 Euro entstand.

Heilbronn: Gemeinsame Kontrollaktion

Das Polizeirevier Heilbronn, die Verkehrspolizei Weinsberg und die Stadt Heilbronn führten am Donnerstag eine gemeinsame Verkehrskontroll- und Überwachungsaktion durch. In diesem Zusammenhang wurden nicht nur Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, sondern auch Überprüfungen, ob die Fahrzeuge den technischen Vorschriften entsprachen. Dabei konnten rund dreißig Verkehrsverstöße festgestellt werden. 16 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs. Zwei davon sogar so zügig, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. An vier Fahrzeugen war aufgrund technischer Veränderung die Betriebserlaubnis erloschen, zwei Fahrzeuge musste aus dem Verkehr gezogen werden, da Manipulationen an der Auspuffanlage zu einer Veränderung des Lärm- und Abgasverhaltens geführt haben. Darüber hinaus werden drei Verkehrsteilnehmer Post vom Ordnungsamt erhalten, da zwei von ihnen während der Fahrt mit dem Handy telefoniert haben und einer das Rotlicht einer Ampelanlage missachtete.

Bad-Rappenau: Eine Autofahrt – mehrere Anzeigen

Vermutlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand ein 18-jähriger Autofahrer bei seiner Fahrt am Donnerstagabend, gegen 23 Uhr, im Zwickauer Weg in Bad Rappenau. Beamte des Polizeireviers Eppingen stellten bei einer Kontrolle Auffälligkeiten fest, weshalb der Mann seinen Wagen stehen lassen und die Polizisten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten musste. Bei der Nachschau im Fahrzeug konnten die Beamten dann nicht nur Drogen sondern auch ein verbotenes Messer auffinden. Aus diesem Grund muss der Fahrer nicht nur mit einer Anzeige wegen der mutmaßlichen Drogenfahrt rechnen, sondern auch mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Auch den 19-jährigen Beifahrer erwartet Post von der Staatsanwaltschaft. Bei ihm wurden nämlich die Drogen aufgefunden.

Leingarten: Randalierer verletzt Polizeibeamte

Zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Lauffen wurden am Donnerstagnachmittag in Leingarten von einem Randalierer verletzt. Die Mutter des 32-Jährigen rief die Polizei, da er wegfahren wollte, obwohl er keinen Führerschein hat. Als die Beamten an der Wohnanschrift des Mannes eintrafen, wurde dieser schlagartig hoch aggressiv und griff die Beamten an. Diesen gelang es schnell den Randalierenden unter Kontrolle zu bringen und zu fixieren. Dennoch wurden die Beamtin und der Beamte von dem 32-Jährigen verletzt. Auf der Fahrt zum Polizeirevier räumte der Mann ein unter dem Einfluss von Drogen zu stehen. Deshalb und weil er sich nicht beruhigen ließ, wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht. Auf den Randalierer kommen nun Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf die Polizisten und Körperverletzung zu.

Möckmühl: Audi beschädigt und davon gefahren

Ohne sich um den von ihm verursachten Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro zu kümmern, flüchtete ein bislang unbekannter Autofahrer von einer Unfallstelle auf einem Parkplatz eines Logistikzentrums in der Straße Habichtshöfe in Möckmühl. Ein Audi-Besitzer hatte seinen Pkw dort am Donnerstag in der Zeit von 15 Uhr bis 22 Uhr geparkt und musste bei seiner Rückkehr feststellten, dass das Auto an der Beifahrerseite massiv beschädigt war. Da sich der Schadensverursacher weder beim Audi-Fahrer gemeldet noch die Polizei verständigt hat, werden Zeugen gesucht. Diese sollen sich unter der Telefonnummer 07132 93710 beim Polizeirevier Neckarsulm melden.

Untergruppenbach: Autofahrerin leicht verletzt

Aus unbekannter Ursache verlor ein 20-jährige Fiat-Fahrerin am Donnerstag, gegen 7 Uhr, auf der Landstraße zwischen Oberheinriet und Lehrensteinsfeld die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Die junge Frau kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, übersteuerte vermutlich und schleuderte dann nach links in den Grünstreifen. Dort kam der Fiat vor einem Baum zum Stehen. Die Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro.

Weinsberg: Autofahrer verursacht hohen Schaden und fährt davon

Ein sonderbarer Unfall ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundestraße zwischen Heilbronn und Weinsberg kurz vor dem Schemelsbergtunnel. Eine 57-jährige VW-Fahrerin nahm bei ihrer Fahrt kurz vor 7 Uhr unmittelbar vor dem Tunnel ein akustisches Signal, ähnlich einem Signal eines Einsatzfahrzeuges, wahr und wurde nahezu zeitgleich von einem überholenden Wagen gestreift. An dem VW Polo entstand dabei ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Beide Fahrzeuge hielten unmittelbar nach der Unfallstelle an und der Überholende, der vermutlich mit einem Kleinstransporter unterwegs war, gab sich der Frau gegenüber als Angehöriger einer Werksfeuerwehr aus und teilte ihr mit, dass er sich zeitnah melden würde. Anschließend fuhr er weiter. Die Frau indes meldete den Unfall der Polizei. Der Unfallverursacher meldete sich nicht mehr bei der Frau. Da nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle auch keine Einsatzfahrten zu diesem Zeitpunkt auf der B 39 stattgefunden haben, sucht das Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134 9920, nach Zeugen. Melden sollen sich Personen, die den Unfall gesehen haben oder Hinweise auf den Kleintransporter oder den 45-50 Jahre mit einer dunklen uniformähnlichen Strickjacke bekleideten Mann geben können.

Heilbronn: Wartungszug streift Abschleppfahrzeug – hoher Sachschaden

Unfall HN 11.04.2019 , Heilbronn: Wartungszug streift Abschleppfahrzeug – hoher Sachschaden

Sachschaden in Höhe von mehr als 150.000 Euro entstand bei einem Unfall am Donnerstagabend, kurz vor Mitternacht, am Bahnübergang Wartbergstraße/Villmatstraße in Heilbronn. Der Fahrer eines Abschlepp-Pick-Ups war damit beschäftigt Fahrzeuge aus dem Halteverbot abzuschleppen, da diese die Fahrtstrecke eines Schwertransportes blockierten. Nachdem der 21-Jährige einen Pkw an seinen Nissan gehängt hatte, stellte er das Fahrzeug kurzzeitig auf dem Bahnübergang zwischen den geöffneten Schranken ab und unterstützte einen Kollegen. Währenddessen näherte sich ein außerplanmäßig verkehrender Wartungszug dem Bahnübergang und die Schranken schlossen sich. Dem Führer des Schienenfahrzeugs gelang es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen, sodass der Zug den Abschleppwagen streifte. Dadurch fiel zunächst der auf der Abschleppbrille aufgeladene Mercedes auf die Straße und der Nissan wurde gegen die Schrankenanlage geschoben. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden. An dem Abschleppfahrzeug, den Bahneinrichtungen und dem Wartungszug entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 150.000 Euro. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Heilbronn, des Bundespolizeireviers Heilbronn und ein Notfallmanager der Bahn waren mehrere Stunden vor Ort, um den Sachverhalt aufzunehmen und die Räumung der Unfallstelle abzusichern. Der Bahnverkehr war für mehrere Stunden unterbrochen. Die Reparatur der Schranke wir vermutlich mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Weinsberg: Geflohener Strafgefangener zurückgekehrt

Der aus der forensischen Klinik am Weißenhof in Weinsberg am 11.04.2019 geflohene Bernd R. ist zurückgekehrt. Er konnte am Abend des gleichen Tages von einem Mitarbeiter des Klinikums auf dem Gelände der Klinik am Weißenhof erkannt werden. Der Geflohene leistete keinen Widerstand und wurde im Beisein einer rasch eingetroffenen Polizeistreife wieder auf seiner Station untergebracht. Über den zwischenzeitlichen Aufenthalt des Geflohenen im Laufe des 11.04.2019 liegen noch keine Erkenntnisse vor.

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Original Quelle Presseportal.de

Bilder 48.Altstadtfest Wertheim Samstag 25.07.2015 Teil 1