Polizei Berichte Region Stadt- und Landkreis Heilbronn vom 24.04.2019

fsHH / Pixabay Archivbild Polizeieinsatz

24.04.2019 – 10:30

Polizeipräsidium Heilbronn

Heilbronn (ots)

Brackenheim: Hoher Schaden – kein Verursacher

Die Polizei sucht nach einem Unfall in Brackenheim am Dienstagmorgen den Verursacher. Ein 61-Jähriger parkte seinen Honda Civic um 8.20 Uhr auf dem Parkplatz einer Drogerie in der Georg-Kohl-Straße. Als er eine Stunde später zurückkam, war der Wagen an der Fahrerseite erheblich beschädigt. Offenbar streifte ein anderes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken das geparkte Auto. Der Verursacher flüchtete, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die Polizei hofft auf Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 07133 2090 beim Revier in Lauffen melden möchten.

Neckarsulm: Unglaublicher Wucher

Immer wieder warnt die Polizei vor Wucherern, die für kleine Dienstleistungen große Beträge fordern. So geschah es am Ostermontag auch wieder in Neckarsulm. Ein 42-Jähriger sperrte sich aus und brauchte jemand, der ihm seine ins Schloss gefallene Wohnungstür öffnet. Er schaute im Internet nach und fand die zentrale Telefonnummer eines Schlüsselnotdienstes in Essen. Nach einiger Zeit traf ein Monteur ein und öffnete innerhalb weniger Minuten die Tür. Dann forderte er 1.200 Euro. Da der „Kunde“ mit seiner EC-Karte nur bis 1.000 Euro bezahlen kann, einigten sich beide Parteien eben auf 1.000 Euro. Erst als der Monteur weg war, wurde dem 42-Jährigen bewusst, dass er übers Ohr gehauen wurde und erstattete Anzeige. Für die geleistete Arbeit hätte ein seriöser Schlüsseldienst aus der Region zwischen 70 und 130 Euro verlangt. Die Polizei rät, den Preis bereits beim Anruf mit dem Anbieter festzulegen. Geht dieser nicht darauf ein, sollte er auch nicht beauftragt werden. Am besten sollte der Preis vor dem Beginn der Arbeit noch einmal besprochen werden, um sicher zu gehen, dass kein Wucherer am Werk ist.

Bad Rappenau: Einbrecher im Imbiss

Das Fenster eines Imbisses in der Bad Rappenauer Raiffeisenstraße wuchteten Unbekannte in der Nacht zum Dienstag auf. Nachdem sie durch dieses ins Innere geklettert waren wuchteten sie dort drei Geldspielautomaten auf und leerten sie. Der Sachschaden liegt bei über 3.000 Euro, die Höhe der Beute ist unklar. Zeugen, die in der Nacht zum Dienstag, in der Zeit zwischen 2 und 3 Uhr in der Raiffeisenstraße verdächtige Personen oder ein Fahrzeug gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07264 95900 beim Polizeiposten Bad Rappenau zu melden.

Heilbronn: Frau begrapscht

Kurz nachdem in der Nacht zum Mittwoch in Heilbronn eine Frau begrapscht wurde, konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen. Die 18-Jährige war kurz vor Mitternacht zu Fuß in der Fleiner Straße unterwegs. An der Kreuzung Rollwagstraße/Am Wollhaus überquerte sie an einer Fußgängerampel die Straße. Kurz darauf kam plötzlich ein Unbekannter von hinten heran und fasste ihr an das Hinterteil. Die Frau schrie den Grapscher an und ging von ihm weg. Als er ihr folgte, kam zufällig ein Streifenwagen der Polizei angefahren. Der Mann ging daraufhin weiter, konnte aber von der Polizei vor dem Amtsgericht festgenommen werden. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen sexueller Belästigung ermittelt.

Haufenweise falsche Polizisten am Telefon

Ganz aktuell (Mittwoch, 24. April) sind wieder falsche Polizeibeamte aktiv. Seit einigen Stunden werden im Stadt- und Landkreis Heilbronn fast minütlich insbesondere ältere Menschen angerufen, denen vorgegaukelt wird, ein Polizeibeamter wäre am Telefon. In der Regel erzählt der Anrufer dann, dass Einbrecher festgenommen wurden, die einen Zettel mit Namen und Adressen dabei hatten und nun befürchtet werde, dass auch bei den Angerufenen noch eingebrochen wird. Deshalb müssen Geld und Wertgegenstände der Polizei übergeben werden. Die Anrufer sind so raffiniert, dass sie es sogar schaffen, manche Leute ihr Geld vom Bankkonto abheben zu lassen um dieses dann einem Boten zu übergeben. Vor wenigen Minuten konnte eine Geldübergabe gerade noch verhindert werden. Ältere Menschen sollten gewarnt und sensibilisiert werden, dass es solche Anrufe von Polizisten niemals geben würde. Wer nach einem solchen Anruf die richtige Polizei verständigt, sollte nicht die Rückruftaste drücken, sondern den Notruf 110 selbst wählen.

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Original Quelle Presseportal.de

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