Polizei Berichte Region Stadt- und Landkreis Heilbronn vom 29.03.2019

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Heilbronn (ots)

Heilbronn: Unfall mit Bus

Zu einem Unfall mit einem Stadtbus kam es Freitagnachmittag in Heilbronn. Gegen 14.30 Uhr befuhr der Fahrer eines Audi die Karl-Wüst-Straße in Richtung Neckargartach. An der dortigen Shell-Tankstelle wollte der Audi-Fahrer nach rechts zum Tanken auf das Tankstellengelände einfahren. Hierzu musste er, die neben seiner Fahrspur befindliche Busspur queren und übersah dabei einen, in gleiche Richtung, neben ihm fahrenden Stadtbus. Mit diesem kollidierte der Audi-Fahrer, wurde abgewiesen und anschließend gegen einen VW Polo geschoben. Der Beifahrer im Audi sowie der VW-Fahrer wurden hierbei leicht verletzt. Im Stadtbus wurden bei dem Unfall, nach jetzigem Stand, fünf Insassen leicht und ein Kind schwer verletzt. Die Höhe des Sachschadens liegt ersten Einschätzungen nach bei zirka 50.000 Euro.

A 6/Heilbronn: Fahrende Zeitbombe

Als fahrende Zeitbombe könnte ein Sattelzug bezeichnet werden, der am Donnerstagnachmittag auf der A 6 bei Heilbronn auffiel. Eine Streife der Verkehrspolizei Weinsberg bemerkte an dem in Richtung Nürnberg fahrenden Zug, dass sowohl am Zugfahrzeug als auch am Anhänger die Hauptuntersuchung schon lange fällig gewesen wäre. Deshalb wurde dem Fahrer signalisiert, dass er anhalten muss. Bei der nachfolgenden näheren Kontrolle kamen weitere zehn Mängel zutage. Dabei waren Dinge wie eine teilweise defekte Beleuchtung und fehlende Warnmarkierungen noch die kleinsten Probleme. Als total verkehrsunsicher wurden Zugfahrzeug und Anhänger eingestuft, weil Bremsbeläge und -scheiben verschlissen oder sogar gerissen waren. So war zum Beispiel auch ein Bremszylinder undicht und ein Federspeicherzylinder war völlig ohne Funktion. Die Betriebsbremse und die Feststellbremse hatten völlig unterschiedliche Bremswerte. Nun erhält nicht nur der Fahrer des Zuges, sondern auch der Besitzer der Firma aus dem Rhein-Neckar-Kreis eine Anzeige. Der Lastzug durfte erst weiterfahren, als die Mängel beseitigt waren.

Eppingen-Mühlbach: Einbrecher im Kiosk

Wenig Beute machten Einbrecher, die in der Zeit zwischen Montag und Donnerstag dieser Woche in den Kiosk am Mühlbacher See einbrachen. Die Unbekannten brachen die Eingangstür auf und gelangten durch diese ins Innere. Sie stahlen ein Sparschwein mit ein wenig Bargeld mit. Der Sachschaden ist deutlich höher als der Wert der Beute. Eine Sauerei hinterließ einer der Einbrecher auch. Er benutzte die Toilette und beschmierte die Wand mit Kot. Die Polizei hofft auf Zeugen, die in der tatrelevanten Zeit verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug am Seekiosk gesehen haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Eppingen, Telefon 07262 60950, entgegen.

Eppingen: Falscher Lottospieler ein Dieb?

Einen Lottoschein wollte ein Mann am Donnerstagvormittag in einem Geschäft in Eppingen auf einen Gewinn überprüfen lassen. Bei dieser Prüfung wurde allerdings festgestellt, dass der Schein gesperrt war. Kurz darauf wurde von einer anderen Lottostelle derselbe Fall gemeldet und außerdem wurde bekannt, dass er schon am Morgen die Überprüfung in einem Schreibwarengeschäft versuchte. Die alarmierte Polizei traf den Mann in Eppingen an und kontrollierte ihn. Die Beamten stellten fest, dass es sich um einen als gewalttätig geltenden, vielfach vorbestraften 48-Jährigen handelt. Die Ermittlungen ergaben, dass der Lottoschein in der Nacht zum Donnerstag aus einem Auto in Leingarten-Großgartach gestohlen wurde. Dort wurden in derselben Nacht noch aus fünf weiteren PKW Gegenstände gestohlen. Nun wird überprüft, ob der Türke für diese Serie und auch weitere Diebstähle aus PKW in Frage kommt.

Heilbronn: Pedelec-Fahrerin verletzt

Zum Glück nur leicht verletzt wurde ein Pedelec-Fahrer bei einem Unfall am Donnerstagmittag in Heilbronn. Der 27-Jährige fuhr mit seinem Fahrrad entgegen der Fahrtrichtung auf der Sontheimer Straße und stieß mit dem PKW einer in die Sontheimer Straße einbiegenden 27-Jährigen zusammen. Durch den Aufprall fiel sie zu Boden und zog sich dabei die Verletzung zu.

Obersulm: Brand im Schulneubau

Ein Brand in Obersulm-Affaltrach wurde am Donnerstagabend gemeldet. Wie sich herausstellte, begann vermutlich im Rahmen von Dachschweißarbeiten die Isolierung des aufgesetzten Neubaus am Paul-Diestelbarth-Gymnasium zu brennen. Die Flammen griffen auf die Isolierung des Altbaus über. Die schnell am Brandort eintreffende Feuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung des Brandes, so dass der Sachschaden auf knapp 30.000 Euro begrenzt werden konnte.

Brackenheim: Hoher Sachschaden bei Unfall

Über 20.000 Euro Sachschaden entstand bei einem Unfall in Brackenheim am Donnerstagmorgen. Eine 37-Jährige fuhr mit ihrem Ford auf der Heilbronner Straße und wollte an der Georg-Kohl-Straße nach links abbiegen. Dabei übersah sie offenbar den Audi eines heranfahrenden 47-Jährigen, so dass es auf der Kreuzung zum Zusammenstoß der beiden PKW kam. Verletzt wurde niemand.

Brackenheim: Nach Unfall geflüchtet

Weil beim Rückwärtsfahren andauernd der Einparksensor piepte, obwohl gar kein Hindernis sichtbar war, fuhr eine 40-Jährige am Donnerstag mit ihrem PKW in eine Werkstatt. Dort wurde festgestellt, dass am Heck des BMW ein Unfallschaden war. Offensichtlich fuhr ein Unbekannter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen den im Knipfelesweg, Ecke Wendelstraße, geparkten Wagen. Die Reparaturkosten schätzt die Polizei auf mindestens 2.500 Euro. Hinweise und verdächtige Beobachtungen möchten dem Polizeirevier Lauffen, Telefon 07133 2090, mitgeteilt werden.

Unterland: Falsche Enkel und falsche Polizeibeamte – Betrüger erfolgreich

Eine regelrechte Schwemme an Betrugsanzeigen wegen Anrufen von falschen Polizeibeamten und angeblichen Verwandten ging in den vergangenen Tagen bei den Unterländer Polizeidienststellen ein. Leider waren die Betrüger in einem Fall erfolgreich. Eine Seniorin ließ sich von einem Polizeibeamten namens Bach überreden, 40.000 Euro vor die Haustüre zu legen, die dann von einer unbekannten Person abgeholt wurden. Als sie noch einmal 28.000 Euro von ihrer Bank holen wollte, wurde der dortige Angestellte stutzig. Dank seiner Geistesgegenwart blieb die Frau wenigstens im Besitz dieses Geldes. Trotz ständiger Warnungen der Polizei kommt es immer wieder zu solchen Geldübergaben. Das Heilbronner Polizeipräsidium macht noch einmal deutlich, dass niemals ein Polizeibeamter bei Bürgern zuhause anrufen würde um Geld oder Wertsachen zu verlangen.

 

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Original Quelle Presseportal.de

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