Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 11.03.2016

Nach mehrfachem Zigarettendiebstahl aus Geschäft – Drei Beschuldigte in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 11.03.2016

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Zivilbeamte der Schweinfurter Polizei haben Mittwochnachmittag zwei Beschuldigte nach einem Zigarettendiebstahl in einem Discountermarkt vorläufig festgenommen. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass noch ein dritter Mann beteiligt war und das Trio bereits wiederholt Zigaretten entwendet haben dürfte. Nach einer von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt angeordneten Vorführung sitzen die Beschuldigten in Untersuchungshaft.

 

Der erste Fall hatte sich Montag gegen 12:00 Uhr in dem Lebensmittelmarkt in der August-Borsig-Straße zugetragen. Nach einer Anzeigenerstattung durch Verantwortliche stellte sich heraus, dass drei Männer im geschickten Zusammenwirken Zigaretten aus der Kassenauslage in ihre Jackentaschen steckten und ohne Bezahlung den Markt verließen. Die Beute hatte einen Gesamtwert von 60 Euro.

Am Mittwoch gegen 14:00 Uhr kam es dann im gleichen Markt wieder zu einem Diebstahl von Zigaretten. Nach vorliegendem Ermittlungsstand hatten erneut drei Männer im Kassenbereich eine Vielzahl von Zigarettenpackungen eingesteckt. Ein Mann deckte die beiden anderen ab, die letztlich die Beute in Jackentaschen steckten. Nach einer Mitteilung durch die Angestellten des Geschäftes machte sich eine Zivilstreife der Schweinfurter Polizei auf die Suche nach den Verdächtigen. Dabei fielen zwei Männer im Alter von 42 und 32 Jahren auf, die zu Fuß in Richtung eines geparkten Autos liefen. Die Beamten fanden bei einer Durchsuchung jedoch keine Beute.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich dann auch unter Einbeziehung der Videoauswertung des Kassenbereichs ein Fallzusammenhang heraus. Auch der dritte Verdächtige war schnell identifiziert. Nach der vorläufigen Festnahme wurden die beiden Beschuldigten zur Polizeidienststelle transportiert. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ordnete die Vorführung beim Ermittlungsrichter an, der am Donnerstagnachmittag einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Bandendiebstahls erließ.

Der dritte Beschuldigte im Alter von 24 Jahren wurde am Donnerstagabend vorläufig festgenommen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Freitagvormittag dem Haftrichter vorgeführt, der den bereits am Donnerstag erlassenen Untersuchungshaftbefehl aufrechterhielt.

Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Schweinfurt, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt werden, dauern unterdessen weiter an.

Betriebsunfall auf Baustelle – 40-jähriger Arbeiter schwer verletzt

TRIEFENSTEIN / OT RETTERSHEIM, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstagvormittag ist es bei Bodenverdichtungsarbeiten an einer Autobahnunterführung zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein 40-jähriger Arbeiter geriet mit seinen Füßen unter die Ketten einer Maschine. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Marktheidenfeld.

Am Donnerstagvormittag hatte ein Baustellenarbeiter an der Kreisstraße MSP 38 nahe der Autobahnunterführung schwere Verletzungen erlitten. Der 40-Jährige steuerte eine Bodenverdichtungsmaschine und trug einen Gehörschutz. Vermutlich lief er rückwärts auf einen Bagger zu der ebenfalls mit Arbeiten an einer steilen Böschung beschäftigt war. Er kam aus noch ungeklärten Umständen zu Fall und geriet dabei mit den Füßen unter dessen Ketten. Nach einer notärztlichen Erstversorgung kam der Schwerverletzte per Rettungshubschrauber eine Krankenhaus. Eine Lebensgefahr konnte zunächst ausgeschlossen werden.

Zur Klärung des genauen Unfallverlaufs hat die Polizei Marktheidenfeld die Ermittlungen aufgenommen.

1 Kilogramm Haschisch im Kofferraum – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl gegen 39-Jährigen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 11.03.2016

SALZ, LKR. RHÖN-GRABFELD. Mit 1 Kilogramm Haschisch im Kofferraum war ein 39-Jähriger am Mittwochnachmittag der Polizei ins Netz gegangen. Die Schweinfurter Kripo stellte anschließend bei einer Wohnungsdurchsuchung noch weitere Drogen bei dem Mann sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt nach dessen Entscheidung mittlerweile in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Nachdem Hinweise auf den Besitz von Betäubungsmitteln gegen einen Mann aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld vorlagen, hatten die Beamten am Mittwoch gegen 16:30 Uhr in Bad Neustadt an der Saale bei einer Kontrolle etwa 1 Kilogramm Haschisch im Kofferraum eines 39-Jährigen sichergestellt. Der Beschuldigte und seine neun Jahre jüngere Begleiterin wurden vorläufig festgenommen und mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Anschließend wurde durch die Kripo Schweinfurt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 39-Jährigen erwirkt. Bei der Durchführung der Maßnahme stellten die Beamten mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt sowie der Spürnase eines Diensthundes rund 300 Gramm Haschisch sowie eine geringe Menge Opium sicher.

Der Beschuldigte, der zudem auch unter dem Verdacht steht, sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben, musste zunächst eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Folgetag dann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl erlassen hatte, brachten die Beamten den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt. Die 30-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt unter anderem wegen unterschiedlichster Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dauern unterdessen weiterhin an.

Kontrolle auf der A 3 – Drogen und gefälschte Dokumente im Gepäck

BESSENBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einer Kontrolle am Mittwochabend haben Autobahnpolizisten aus Aschaffenburg bei zwei Osteuropäern Betäubungsmittel und gefälschte Dokumente sichergestellt. Die beiden Männer, die bundesweit bereits polizeilich in Erscheinung getreten waren, wurden festgenommen. Nach der Vorführung bei der Ermittlungsrichterin und der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurde das Duo wieder auf freien Fuß gesetzt.

Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach hatte gegen 21:45 Uhr einen Ford Mondeo, der auf der A 3 in Richtung Würzburg unterwegs gewesen war, an der Anschlussstelle Bessenbach gestoppt und einer Kontrolle unterzogen. Schnell fiel auf, dass die Kennzeichen des mit zwei Personen besetzten Fahrzeugs entstempelt waren und für den Pkw keine Zulassung und kein Versicherungsschutz bestand.

Der 38-jährige Fahrzeugführer wies sich mit einem gefälschten Führerschein aus und trug neben einer Kleinstmenge Amfetamin noch ein weiteres gefälschtes Ausweisdokument bei sich. Die Beamten stellten die Gegenstände sicher. Auch der fünf Jahre jüngere Beifahrer hatte eine Kleinstmenge Rauschgift bei sich und war zudem von unterschiedlichen Staatsanwaltschaften wegen Verdacht des Raubes und räuberischen Diebstahls zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Autobahnpolizisten auch originalverpackte Kosmetika. Ob es sich dabei um Diebesgut handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Nach Abschluss der anstehenden Maßnahmen wurde der jüngere Beschuldigte entlassen. Der 38-Jährige, gegen den unter anderem auch wegen Verdacht des Tankbetruges ermittelt wird, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Donnerstagnachmittag der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Da kein Haftbefehl erlassen wurde, wurde der Beschuldigte nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen, unter anderem wegen unterschiedlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, dauern an.

Bei Einbruch in Einfamilienhaus Werkzeug und Wein entwendet

AMORBACH, LKR. MILTENBERG. Unbekannte haben bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Zeit von 3. März bis Donnerstag verschiedenes Werkzeug und Weinflaschen entwendet. Die Polizeiinspektion Miltenberg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

In der Zeit von 3. März, 10:00 Uhr, und Donnerstagvormittag, 09:00 Uhr, waren die Täter über ein aufgehebeltes Fenster in das Anwesen in der Straße „Seegarten“ gelangt und hatten anschließend aus einer Werkstatt diverses Werkzeug entwendet. Auch ließen sie zahlreiche Weinflaschen mitgehen. Die genaue Höhe des Beuteschadens steht derzeit noch nicht fest. Der Sachschaden wir mit rund 4.000 Euro beziffert.

Zeugen, die im Tatzeitraum Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich unter Tel. 09371/945-0 zu melden. Hierbei sind für die Sachbearbeiterin der Miltenberger Polizei insbesondere etwaige Fahrzeuge von Bedeutung, mit denen das Diebesgut abtransportiert worden sein könnte.

 

 

Nach Enkeltrickanrufen in der Region Untermain – Betrüger gehen leer aus

REGION UNTERMAIN. Am Donnerstag waren Enkeltrickbetrüger in der Region aktiv waren und haben mit zahlreichen Anrufen bei Senioren versucht an Bargeld zu kommen. Hierbei täuschten sie immer ein Verwandtschaftsverhältnis vor und baten um Geld. Glücklicherweise ist es in keinem der Fälle zu einer Geldübergabe gekommen.

Wie bereits berichtet, war gegen 10:10 Uhr ein Anruf bei einer Seniorin in Hörstein eingegangen. Der Mann am Telefon begann das Gespräch mit „rate mal, wer ich bin“ und forderte wenig später 10.000 Euro für den Kauf einer Wohnung.

Weitere Anrufe gingen nach jetzigem Sachstand bei Bewohnern aus Miltenberg, Alzenau, Mömbris, Schöllkrippen und Heimbuchenthal ein. Auch bei diesen Telefonaten hatten die dreisten Betrüger mit ihrem Vorgehen keine Chance, da die Masche offenbar bestens bekannt war. Da nicht auszuschließen ist, dass die Anrufer auch in Zukunft nicht locker lassen, rät die Unterfränkische Polizei abermals zu erhöhter Vorsicht, wenn Unbekannte am Telefon Geld fordern.

Falschfahrer auf A 3 kollidiert mit Pkw – Drei Personen schwer verletzt

RÜDENHAUSEN, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Freitag ist ein Falschfahrer an der Anschlussstelle Wiesentheid mit einem Pkw auf der A 3 zusammengeprallt. Drei Personen wurden dabei schwer verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 23.000 Euro.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten hatte ein 32-jähriger Autofahrer gegen Mitternacht am Autohof in Rüdenhausen getankt und wollte dann die Überführungsfahrt mit seinem Audi nach Kroatien fortsetzen. An der Anschlussstelle Wiesentheid benutzte er zwar die Auffahrt Richtung Nürnberg, fuhr aber gegen 01:20 Uhr entgegen der Fahrtrichtung auf. Nach etwa 300 Metern bemerkte er seinen Irrtum und versuchte zu wenden.

Ein in Richtung Nürnberg fahrender 52 Jahre alter Citroen-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen versuchte mit seinem Kompakt-Van noch auszuweichen, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern. Beide Fahrzeuge krachten mit der Front aufeinander. Dabei wurden sowohl der 52-Jährige, sein 53-jähriger Beifahrer als auch der Falschfahrer selbst schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme, der Erstversorgung der Verletzten in mehreren Krankenwägen und der Bergung der Fahrzeuge sperrte die Autobahnpolizei die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett, was trotz der Nachtzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Leider war keine Rettungsgasse gebildet bzw. für die Fahrzeuge der Bergungsunternehmen offengehalten worden. Gegen 03:30 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt und der Verkehr konnte wieder fließen. Die Kolonne der stehenden Fahrzeuge war allerdings bis dahin schon etwa 10 Kilometer lang geworden.

Nach Einbrüchen in Gewerbeobjekte – Teile der Beute gefunden – Kripo sucht weiter Zeugen

ZELLINGEN / OT RETZBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Nach insgesamt sieben Einbrüchen in der Nacht von Sonntag auf Montag, haben die Ermittler nach einer Zeugenmitteilung ein Beutestück unweit des Tatortes sichergestellt. Der Sachbearbeiter hofft jetzt weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, waren die Einbrecher in der Nacht von Sonntag auf Montag in insgesamt sieben Fällen aktiv. So brachen sie in vier Fällen in Betriebe in der Paradiesstraße ein. In dieser Straße versuchten sie auch Baucontainer aufzubrechen. Aus einem Bürogebäude „Am Güßgraben“ ließen sie Bargeld aus einem Tresor mitgehen. Auch in die Sporthalle am Krautgartenweg brachen die Täter ein und stahlen Geld aus einer Kassette.

Ein Zeuge hat sich Donnerstag bei der Kripo Würzburg gemeldet. Er gab an, dass er einen Winkelschleifer in einer ehemaligen Sandgrube in der Nähe der Paradiesstraße gefunden habe. Die Ermittler machten sich auf den Weg und stellten das Werkzeug, das wohl aus einem der Einbrüche in der Paradiesstraße stammt, sicher. Ebenso fanden sich typische Aufbruchswerkzeuge dort, die wohl von den Einbrechern zurückgelassen wurden.

Möglicherweise waren die Täter nach den Einbrüchen mit einen Pkw in die Sandgrube gefahren. Dabei könnten sie von Zeugen beobachtet worden sein. Die Kripo Würzburg nimmt hierzu Hinweise unter Tel. 0931/457-1732 entgegen.

 

 

Abgelegenes Gartenhaus abgebrannt – Keine Verletzten – Ursache noch unklar

WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Am späten Donnerstagnachmittag ist ein abgelegenes Gartenhaus komplett abgebrannt. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei war niemand mehr vor Ort anzutreffen. Die Polizeiinspektion Ochsenfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt jetzt auch Zeugenhinweise entgegen.

Gegen 17:10 Uhr hatte ein Pkw-Fahrer von der B13 aus eine Rauchsäule im Bereich des Bromberges entdeckt und den Notruf gewählt. Sofort machte sich neben Einsatzkräften der Feuerwehr auch eine Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt auf den Weg. Beim Eintreffen waren keine Personen auf dem Grundstück anzutreffen und das aus Holz gebaute Gartenhaus stand komplett in Flammen. Die Löscharbeiten waren dann zügig beendet.

Derzeit ist noch unklar, was zu dem Brand geführt hat. Die Polizeiinspektion Ochsenfurt hat jetzt die ersten Ermittlungen aufgenommen. Hierzu können auch Zeugenhinweise hilfreich sein. Wer im Bereich des Bromberges etwas beobachtet hat, das mit dem Feuer in Verbindung stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 09331/8741-0 zu melden.

 

 

Versuchter Einbruch in Wohnhaus – Terrassentüre hält stand – Polizei hofft auf Zeugenhinweise

VEITSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. Am Donnerstagvormittag ist es zu einem Einbruchsversuch in ein freistehendes Einfamilienhaus gekommen. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

 

In der Zeit zwischen 10:10 Uhr und 11:20 Uhr hatte der Unbekannte versucht, in das Wohnhaus in der Winterleite einzudringen. Trotz mehrfacher Hebelversuche an einer Terrassentüre im Gartenbereich kam der Täter nicht ins Innere. Die gut gesicherte Türe hielt den Angriffen stand und der materielle Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

 

Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer Verdächtiges beobachtet hat, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.

 

Polizei findet Rauschgift in Wohnung – Kripo ermittelt gegen 16-Jährigen

BÜRGSTADT, LKR. MILTENBERG. Kripobeamte haben bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung am Mittwochnachmittag über 200 Gramm Marihuana sowie diverse Rauschgiftutensilien gefunden. Der 16-jährige Besitzer muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die elterliche Wohnung des 16-Jährigen erwirkt, da er im Verdacht stand, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Am Mittwochnachmittag standen die Rauschgiftfahnder dann vor der Türe des Beschuldigten und fanden in den Räumlichkeiten rund 230 Gramm Marihuana und weitere Rauschgiftutensilien, die dem Jugendlichen zuzuordnen waren.

Der Jugendliche musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz dauern weiter an.

PP Unterfranken