Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 22.01.2017

 

Dachstuhl abgebrannt – niemand verletzt

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ZELLINGEN, LKR. MAIN-SPESSART. Nach dem Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses am Samstagabend ist dieses nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer in der obersten Etage des Einfamilienhauses in der Gartenstraße hatten zuerst die Nachbarn bemerkt. Durch einen lauten Knall gegen 21.45 Uhr waren sie darauf aufmerksam geworden und alarmierten sofort die beiden Bewohner und die Feuerwehr.

Die Wehren aus Zellingen, Karlstadt, Retzbach, Billingshausen, Duttenbrunn, Erlabrunn und Himmelstadt waren mit insgesamt 96 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung vor Ort. Auch ein Notarzt und drei Sanitäter waren vorsorglich alarmiert worden. Für das Löschen der letzten Glutnester deckte die Feuerwehr das Dach des Einfamilienhauses ab.

Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Schadenshöhe dürfte im oberen fünfstelligen Bereich liegen.

Falsche Polizeibeamte am Telefon – Angerufene reagieren richtig

LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Samstagnachmittags haben Telefonbetrüger ihr Unwesen getrieben. Mit der Masche sich als Polizeibeamte auszugeben und die Angerufenen nach Wertvollem auszufragen blitzten sie jedoch in allen Fällen ab. Die Polizei warnt weiterhin vor den dreisten Straftätern.

Wie bereits in den vergangenen Wochen immer wieder berichtet, versuchen Telefonbetrüger neben dem allseits bekannten Enkeltrick auch immer wieder andere Maschen. So geben sich die Täter auch als Polizeibeamte aus. In mindestens drei Fällen läutete das Telefon am Samstagnachmittag bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Aschaffenburg.

Gegen 16.20 Uhr schilderte ein angeblicher Kriminalpolizist einer Angerufenen in Kleinostheim, dass dort Einbrecher unterwegs seien. Er müsse jetzt erfragen, ob die Frau einen Tresor oder Wertgegenstände zu Hause habe. Vollkommen richtig reagierte die Kleinostheimerin. Für sie war sofort klar, dass die Polizei am Telefon derartige Fragen so niemals stellt. Sie beendete das Gespräch, wählte selbst die 110 und bekam dort die Auskunft, dass kein echter Polizist bei ihr angerufen hatte.

Zu ähnlich gelagerten Fällen kam es in Heimbuchenthal und in Laufach. Auch hier reagierten die Angerufenen vollkommen richtig, gaben keine Auskünfte am Telefon und informierten über 110 die zweifelsfrei richtige Polizei.

Audiodatei

O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

PP Unterfranken