Polizeiberichte Main-Tauber-Kreis 18.01.2016

Main-Tauber-Kreis

Igersheim: Gegen Verkehrszeichen geprallt – geflüchtet Mehrere Hundert Euro Schaden richtete ein unbekannter LKW-Fahrer in der Nacht zum Sonntag in Igersheim an und fuhr anschließend weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Vermutlich entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhr der Unbekannte mit seinem Laster an der Abzweigung von der Landesstraße 2251 zur B19 und geriet dabei nach links auf die Verkehrsinsel. Dort prallte er gegen ein Verkehrszeichen, das samt Betonsockel aus dem Boden gerissen wurde. Offenbar schleifte der Laster das Verkehrszeichen noch bis zum Kreisverkehr beim Kaufland mit und verlor es dann. Von einer Verkehsteilnehmerin wurde es vorsorglich von der Fahrbahn gezogen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung geben können, sollten sich bei der Bad Mergentheimer Polizei, Telefon 07931 5499-0, melden.

Tauberbischofsheim: Betrunken am Steuer – Verkehrsteilnehmer gefährdet? Verkehrsteilnehmer, die am Sonntagabend von einem silberfarbenen Honda Civic gefährdet wurden, sucht die Tauberbischofsheimer Polizei. Ein Zeuge verständigte kurz vor 20 Uhr die Polizei, da er hinter dem besagten Honda auf der B290 von Lauda in Richtung fuhr. Er hatte den Eindruck, dass der Fahrer des Wagens betrunken sei, da das Licht ausgeschaltet war und der Honda in Schlangenlinien über die Straße gelenkt wurde. Dabei geriet das Fahrzeug mehrfach auf die Gegenfahrbahn, wodurch zahlreiche entgegenkommende Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. Der Zeuge lotste die Beamten per Mobiltelefon, wodurch die 47-jährige Hondafahrerin in der Flurstraße kontrolliert werden konnte. Dabei bestätigte sich der erste Verdacht. Nach einem Atemalkoholtest zeigte das Gerät etwa 1,0 Promille an. Die Frau musste die Beamten daraufhin zur Blutprobe begleiten. Die Polizei bittet Personen, die gefährdet wurden sich unter Telefon 09341 81-0 zu melden.

Großrinderfeld / Königheim: Unfälle auf glatten Straßen Zu mehreren “witterungsbedingten” Unfällen mussten die Polizisten am Wochenende ausrücken – zwei Personen wurden bei den teilweise heftigen Zusammenstößen leicht verletzt.

Ein 23-Jähriger befuhr am Samstag, gegen 14.30 Uhr, die A81 in Richtung Würzburg und verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn zwischen der Anschlussstelle Tauberbischofsheim und der Landesgrenze die Kontrolle über seinen Mercedes. Der Wagen prallte gegen die Leitplanke und beschädigte diese auf eine Länge von über dreißig Metern. Von dort abgewiesen durchbrach der PKW einen Zaun und prallte gegen eine Böschung, ehe er gegen eine Autobahnunterführung rutschte. Am Wagen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 45.000 Euro. Die Feuerwehr war mit über 50 Mann aus den Standorten Gerchsheim, Großrinderfeld, Schönfeld und Tauberbischofsheim im Einsatz.

Zu weiteren Unfällen kam es am Sonntag. Ein 56-Jähriger befuhr gegen 14.30 Uhr mit einem Audi die A81 zwischen der bayerischen Landesgrenze in Richtung Anschlussstelle Tauberbischofsheim. Auf schneeglatter Fahrbahn geriet der PKW ins Schleudern und prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke und anschließend gegen den Audi eines 30-Jährigen. Durch die Kollision prallte auch dieser PKW gegen die Mittelleitplanke und blieb letztlich auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Wagen des mutmaßlichen Unfallverursachers kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurden die 56-jährige Beifahrerin des mutmaßlichen Unfallverursachers sowie der 30-Jährige leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 15 Mann im Einsatz. Nur wenige Minuten später kam es in der Gegenrichtung zu einem weiteren Unfall. Auch hier unterschätzte ein BMW-Fahrer die Gefährlichkeit der glatten Straße, verlor die Kontrolle über den Wagen und geriet ins Schleudern. In der Folge prallte der PKW gegen die Mittelleitplanke und kam schließlich auf dem unbefestigten Seitenstreifen rechts des Standstreifens zum Stillstand. Es entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 8.000 Euro.