RB Leipzig plant den Großangriff mit Nagelsmann – Kommentar zu Nagelsmann

RonnyK / Pixabay


Schwäbische Zeitung:

Ravensburg (ots) – Wenn er eines Tages wechsele, müsse der nächste Schritt ein großer sein, sagte Julian Nagelsmann kürzlich. Manche dürfte es also überrascht haben, dass der 30-jährige Wundertrainer, der die Mittelmaßmannschaft Hoffenheim auf Platz vier und drei führte, nun seine Übereinkunft mit Leipzig bekanntgab. RB, ein Großclub? Können die Leipziger tatsächlich werden.

Die Methoden von RB klingen nach Fußball 6.0, der Ehrgeiz von Sportdirektor Ralf Rangnick, wohl der Fachmann im deutschen Fußball, ist ungebrochen. Und im Gegensatz zu Hoffenheims Dietmar Hopp ist Red-Bull-Mäzen Dietrich Mateschitz bereit, auch langfristig dicke Summen in den Verein zu pumpen. Ab 2019 wird RB nun noch ein außergewöhnliches Trainertalent hinzubekommen, das auch das außergewöhnliche Sturmtalent Timo Werner dazu bewegen könnte, zu bleiben, statt ablösefrei nach München zu wechseln.

Nagelsmann ist Bayern-Bewunderer, doch das wird ihn nicht davon abhalten, den Rekordmeister ein- und überholen zu wollen und den ersten Titel mit Leipzig zu holen – sofern ihm der Sportdirektor, der noch einmal zum Coach wird, nicht zuvor kommt. Leipzig plant den Großangriff, und seinem spiritus rector Rangnick ist ein Coup gelungen, der die Bundesliga nach öden Jahren endlich wieder spannend machen könnte.

 

Original-Content von: Schwäbische Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

Bildergalerie Altweiberfasching Kreuzwertheim , 16.02.2012