Russischer Bürgerrechtler Andrej Jurow fordert Zugang für Beobachter auf der Krim

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Berlin (ots)

Der russische Menschenrechtler Andrej Jurow fordert Zugang für internationale Delegationen und russische Bürgerrechtler zur Schwarzmeer-HalbinselKrim. „Das hängt aber vor allem von der Ukraine ab – und indirekt von Deutschland und anderen EU-Ländern“, sagt Jurow der Tageszeitung „neues deutschland“ (Montagausgabe). Die Krim, bis 2014 Teil der Ukraine, wurde vor fünf Jahren an Russland angeschlossen. Jurow geht davon aus, dass die Ukraine sich auf Beobachtermissionen einlassen würde, wenn Deutschland und die EU diese Forderung an die Regierung in Kiew stellen würden.

Jurow plädiert zudem für eine ständige Menschenrechtsmission unter der Ägide großer internationaler Organisationen

„Die internationale Präsenz auf der Krim ist wichtig, weil dort eine Grauzone entstanden ist.“ Diejenigen politischen Gruppen hätten gewonnen, die nun mit Ukrainern und Krimtartaren „abrechnen“, sagte der Bürgerrechtler. Die meisten unabhängigen Beobachter, darunter Journalisten und Anwälte, hatten die Halbinsel 2014 verlassen.

 

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