Städtetag: Kita-Kräfte von Ausbildungskosten befreien / Kommunen fordern „Augenmaß“ im Streit um Ankerzentren

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NOZ:

Osnabrück (ots) – Städtetag: Kita-Kräfte von Ausbildungskosten befreien

„Gebühren gehören abgeschafft“ – Hinweis auf Mangel an Betreuungspersonal

Osnabrück. Der Deutsche Städtetag hat die kostenfreie Ausbildung von Kita-Kräften gefordert. „Dass angehende Erzieherinnen und Erzieher für ihre Ausbildung bezahlen müssen, ist ein Anachronismus, der abgeschafft gehört“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag).

Bei der Kinderbetreuung fehlten mehrere Tausend Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb seien neben Gebührenfreiheit auch die höhere Attraktivität der Ausbildung und mehr Plätze nötig. In Niedersachsen führten die Kommunen mit dem Land gerade vielversprechende Gespräche über eine duale Ausbildung für künftiges Kita-Personal, hob Dedy hervor. Als „positiven Schritt“ wertete Dedy, dass Union und SPD im Bund für die Kinderbetreuung in der bis 2021 laufenden Wahlperiode zusätzlich 3,5 Milliarden Euro ausgeben wollen. „Klar ist aber auch: Das wird auf Dauer nicht genügen, um die Qualitätsziele zu erreichen, die der Bund mit den Ländern vereinbaren will“, erklärte der Hauptgeschäftsführer.

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Kommunen fordern „Augenmaß“ im Streit um Ankerzentren

„Massenunterkünfte könnten betroffene Städte überfordern“ – Appell an Länder

Osnabrück. Der Deutsche Städtetag hat im Streit um die geplanten Ankerzentren für Flüchtlinge „Lösungen nach Augenmaß“ befürwortet. „Wir unterstützen das Vorhaben des Bundes, mit Ankerzentren die Asylverfahren effizienter zu gestalten“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Den Kommunen könnten dann vor allem anerkannte Flüchtlinge und Menschen mit guter Bleibeperspektive zugewiesen werden. „Allerdings sollten die Einrichtungen keine Massenunterkünfte werden, die die betroffenen Städte überfordern“, mahnte Dedy. Die Zentren müssten sich in die Städte einfügen können.

Städtetag erwartet von Bund und Ländern deutlich mehr Unterstützung

Hauptgeschäftsführer Dedy: Strukturschwache Kommunen kämpfen – „Stetige Hilfe besser als immer neue und vorübergehende Programme“

Osnabrück. Der Deutsche Städtetag erwartet von Bund und Ländern deutlich mehr Unterstützung der Kommunen. „Da ist noch Luft nach oben“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). So sei eine jährliche Förderung in Milliardenhöhe angemessen, um gleichwertigen Lebensverhältnissen in allen Landesteilen deutlich näher zu kommen. Bei den etwa 320 Millionen Euro müsse nachgebessert werden, die Bund und Länder pro Jahr bei der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Kommunen zahlten.

Die Kommunen hatten laut Dedy 2017 zwar einen Überschuss von 9,7 Milliarden Euro. „Aber strukturschwache Städte profitieren davon kaum, sie kämpfen nach wie vor mit Finanzproblemen“, sagte Dedy mit Hinweis auf anhaltende Strukturschwäche in Teilen des Ruhrgebiets, von Rheinland-Pfalz und dem Saarland, an der Nordsee sowie in einigen Regionen der ostdeutschen Länder. „Wir müssen unter anderem sicherstellen, dass junge Menschen dort die gleichen Chancen auf eine Ausbildung bekommen wie anderswo in Deutschland und dass es in diesen Regionen vernünftige Verkehrsanbindungen gibt“, forderte der Hauptgeschäftsführer. Mit Blick auf die vom Bund geplante Kommission, die gleichwertige Lebensverhältnisse sichern soll, sagte er: „Es geht nicht vorrangig darum, neue Gewerbegebiete auszuweisen, sondern bis Mitte 2019 konkrete und kluge Förderinstrumente zu entwickeln.“ Stetige Unterstützung nannte Dedy hilfreicher als immer neue und vorübergehende Förderprogramme.

 

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

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