Union stellt für mögliche Türkei-Hilfe Bedingungen – Interesse an einer starken Türkei – aus politischen und ökonomischen Gründen

geralt / Pixabay


Rheinische Post:

Düsseldorf (ots) – Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hat eine mögliche finanzielle Hilfe für die Türkei an die Bedingung eines politischen Kurswechsels der türkischen Regierung geknüpft. „Die Ursache für die Wirtschafts- und Währungskrise in der Türkei sind die fahrlässigen Äußerungen von Präsident Erdogan mit Blick auf die Unabhängigkeit der Zentralbank und die Rechtsstaatlichkeit“, sagte Hardt der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). „Wenn Erdogan diese Haltung nicht grundsätzlich ändert, machen Wirtschaftshilfen keinen Sinn, dann wäre das vergeudetes Geld“, sagte Hardt. „Wenn die türkische Regierung allerdings umschwenken würde, könnte man über Hilfen nachdenken“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. „Wir haben ein Interesse an einer starken Türkei – aus politischen und ökonomischen Gründen.“

www.rp-online.de

 

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

Bildergalerie Altweiberfasching Kreuzwertheim , 16.02.2012