Wertheim : Dritte City Dinner Tour war wieder der Renner – Diesmal interessante Stationen in der Bahnhofstraße

Zum Auftakt der dritten City Dinner Tour traf man sich im Ärztezentrum. Foto: Stadt Wertheim

 

Aller guten Dinge sind drei. Das gilt auch und insbesondere für die Wertheimer City Dinner Tour, deren dritte Auflage am Montagabend wieder ein voller Erfolg war. Diesmal hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht, denn für die gut 80 Interessierten, die sich rechtzeitig angemeldet hatten, ging es abseits gewohnter Pfade, die normalerweise durch die Innenstadt führen, hinüber ins Bahngelände.

Zum Auftakt der dritten City Dinner Tour traf man sich im Ärztezentrum. Foto: Stadt Wertheim

Auch hier gibt es zwischenzeitlich ja einiges zu sehen. Das ist der Reiz, der die City Dinner Tour ausmacht: die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und in Bereiche vorzudringen, in die man als „normaler“ Kunde oder Patient sonst nicht so leicht hineinkommt. Und das diesmal, zumindest bei einigen der teilnehmenden Einzelhändler und Dienstleister, sogar während des laufenden Betriebs.

Startpunkt war am Montag das Ärztezentrum, wo Bürgermeister Wolfgang Stein und Stefan Gölz, Mitglied der Geschäftsleitung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, die Teilnehmer begrüßten und den Mitwirkenden dankten. Die Resonanz auf die City Dinner Tour ist auf beiden Seiten erfreulich groß. Es gibt einerseits keine Probleme, Einzelhändler und Dienstleister zu finden, die ihre Betriebe vorstellen wollen und andererseits ein großes Interesse am Blick hinter die Kulissen. Innerhalb von knapp zwei Wochen waren diesmal alle Plätze ausgebucht.

 

Über das Ärztezentrum, dessen Bau und die dort praktizierenden Gesundheitsdienstleister mit ihren Angeboten informierten ausführlich mit einer Computerpräsentation die Doktores Andrea und Karsten Braun. „Im laufenden Betrieb“ hieß im Falle des Ärztezentrums, dass hier Patienten behandelt wurden und da war der „Blick hinter die Kulissen“ dann natürlich nicht so uneingeschränkt möglich wie an den meisten der anderen Stationen, zu denen es dann in Gruppen ging.

Im Lager von Kaufland. Foto: Stadt Wertheim

Eine davon war die Kaufland-Filiale, die nun seit fast zehn Jahren in der Bahnhofstraße besteht. Die Ansiedlung sei keine einfache Angelegenheit gewesen, erinnerte Bürgermeister Stein. Heute hat man sich längst daran gewöhnt, wie eine Teilnehmerin deutlich machte die einräumte, sich gar nicht mehr vorstellen zu können, wie es vorher an dieser Stelle ausgesehen habe. Andreas Swatosch, seit einigen Wochen Hausleiter der Filiale, berichtete unter anderem von wöchentlich rund 15.000 Kunden, die hier ihre Einkäufe erledigten. Der durchschnittliche Wert eines Einkaufs beträgt etwa 24 Euro. Swatosch nahm die Besucher mit ins „Innere“ der Leergutannahme und in eines der Lager, wo der Nachschub für das gut 30.000 Artikel umfassende Sortiment untergebracht ist, bevor es in die Regale wandert.

 

 

Lange bevor aus der Bahnhofstraße das wurde, was sie heute ist, betrieb Boris Göbel hier schon seinen Vita Life Park. Mehr als 60 Kraftgeräte stehen hier zum Training zur Verfügung, es gibt ein umfassendes Kursangebot und zahlreiche qualifizierte Trainerinnen und Trainer betreuen die Fitnesssuchenden. Göbel erläuterte, wie und an welchen Geräten ein Zirkeltraining abläuft und dass man seit knapp zwei Jahren auch über einen eigenen Raum nur für Frauen verfügt, in dem diese ungestört trainieren können. Nachdem er einigem guten Zureden an der Kraftgeräten widerstanden hatte, „wagte“ sich Bürgermeister Stein dann doch auf ein „Galileo Vibrationsgerät“ um sich hier einmal schonend „durchrütteln“ zu lassen.

Individuelles Handwerk ist die Stärke von Rudi Moldan. Foto: Stadt Wertheim

Mit zu den ersten Vertretern an der „Gesundheitsmeile Bahnhofstraße“ gehörten Rudi Moldan Orthopädie, Sport, Bekleidung. Der Inhaber erzählte von den Anfängen seines Unternehmens in der Rathaus- und der Eichelgasse, von der Entscheidung, die dort doch sehr beengten Verhältnisse zu verlassen und sich in der Bahnhofstraße niederzulassen und von der stetigen Ausweitung der Geschäftsfelder. „Nebenbei“ demonstrierte er noch eine computergestützte Fußvermessung und die individuelle Herstellung entsprechender Schuhe.

 

 

Dass man sich immer wieder auf neue Trends einstellen muss, um erfolgreich zu sein und vor allem zu bleiben, das wissen auch Lothar Platz und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bike & Sports. Elektrofahrräder machen inzwischen gut 70 Prozent des Umsatzes aus, berichtete er.

In der Werkstatt von Bike & Sports. Foto: Stadt Wertheim

Von den Stückzahlen her halten sich diese Fortbewegungsmittel und herkömmliche Fahrräder in etwa die Waage. Auf großes Interesse stießen bei den Teilnehmern der City Dinner Tour die Erläuterungen von Raphael Rechenberg in der Werkstatt.

Zum Abschluss der Veranstaltung ging es dann über die Straße zur neuen Feuerwache, wo die Teilnehmer der Veranstaltung von Stadtbrandmeister Ludwig Lermann empfangen wurden, sich stärken konnten und erfuhren, dass die nächste City Dinner Tour für den 17. September 2019 geplant ist. Dann soll es nach Bettingen an den Almosenberg gehen.

Quelle : Wertheim.de

Bildergalerie FotoShooting – Making of – mit Hardy Krüger junior und BMW designten Denim Bike im Wertheim Village , 14.09.2017