Wertheim : Eine kleine Dose kann Leben retten – Griffbereite Informationen für den Notfall

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Wenn der Rettungsdienst kommt, stellt er viele, oft lebenswichtige Fragen. Aber was ist, wenn man diese Fragen selbst nicht mehr beantworten kann oder in dem Moment keine Angehörigen vor Ort sind? Abhilfe soll hier die Rotkreuzdose schaffen, die alle wichtigen Informationen für Notlagen bereithält. Die kleine Dose gibt es jetzt auch im Bürger-Service-Zentrum des Rathauses.

Die Rotkreuzdose mit wichtigen Informationen für den Notfall. Foto: DRK

 

So funktioniert die Rotkreuzdose: Man hinterlegt auf einem Datenblatt seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne, notiert auch Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst. Hinweise zu einer Patientenverfügung oder Notfallkontakte sollen ebenfalls eingetragen werden. Dass es eine solche Rotkreuzdose gibt, kann man den Helfern signalisieren, indem man Hinweisaufkleber an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank ist der Aufbewahrungsort für die Dose – er ist in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell zu finden.

Die Idee zur Rotkreuzdose stammt ursprünglich aus Großbritannien und wird dort tausendfach eingesetzt. Für die Idee gibt es bereits viele Namen, doch der Grundgedanke ist immer derselbe: Unkompliziert sollen die Helfer in Notsituationen auf Informationen zugreifen können. Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim hat den Ansatz aufgegriffen, um dadurch Bürgerinnen und Bürger in der Vorsorge für Notfälle zu unterstützen.

Im Bürger-Service-Zentrum des Rathauses ist die Dose gegen eine Spende von 3 Euro erhältlich. Dazu gibt es ein Informationsblatt mit Hinweisen zum „Füttern“ und Aufbewahren der Dose.