Wertheim : Firma Ersa bleibt auf Expansionskurs – OB Torrez zu Besuch am Standort Bestenheid

OB Herrera Torrez (links) beim Besuch der Ersa GmbH gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Kurtz-Ersa-Konzerns (CFO) Thomas Mühleck, Rainer Kurtz, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung des Kurtz-Ersa-Konzerns (CEO), und Ralph Knecht, Geschäftsführer der Ersa GmbH und Geschäftsführer Kurtz-Ersa-Konzern. Foto: Kurtz-Ersa

Die Ersa GmbH in Wertheim-Bestenheid ist auf Expansionskurs. Alle Indikatoren einer wirtschaftlich guten Entwicklung weisen beim Weltmarkt- und Technologieführer für Selektivlötsysteme und optische Inspektionssysteme seit Jahren in eine Richtung – nämlich nach oben. Das gilt für Umsatz und Beschäftigtenzahl ebenso wie für Produktion und Flächenbedarf. Das erfuhren Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim bei einem Besuch des Unternehmens.

Rainer Kurtz, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung des Kurtz-Ersa-Konzerns (CEO), begrüßte die Vertreter der Verwaltung gemeinsam mit dem weiteren Geschäftsführer (CFO) Thomas Mühleck sowie Ralph Knecht, Geschäftsführer der Ersa GmbH, am Firmensitz in der Leonhard-Karl-Straße. Rainer Kurtz stellte dem Oberbürgermeister in einem kurzen Abriss die geschichtliche Entwicklung der Ersa GmbH und deren Einbindung in den Kurtz-Ersa-Konzern vor. Der Hightech-Industriekonzern ist heute in 134 Ländern weltweit präsent und hat insgesamt rund 1.350 Beschäftigte, davon 1.100 an den Standorten Kreuzwertheim und Wertheim. Zum Gesamtumsatz des Kurtz-Ersa-Konzerns in Höhe von 275 Mio. Euro trägt Ersa mit ihren weltweiten Vertretungen und Tochtergesellschaften rund 70 Prozent bei.

Interessante Einblicke in die Produktionsabläufe der Ersa GmbH gewann Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez bei seinem Firmenrundgang. Quelle : Wertheim.de

Als Ernst Sachs 1921 den ersten serienreifen Lötkolben zum Patent anmeldete, legte er den Grundstein für eine rasante Weiterentwicklung der Elektronikproduktion. Er gab der Ersa GmbH den Namen, der heute in der Elektronik-Industrie für höchste Innovation, Qualität und das breiteste Produktprogramm unter den Herstellern steht. Nach der erfolgreichen Gründungsphase folgten viele weitere Innovationen, denen das Unternehmen seine heutige Spitzenposition auf dem Markt und die bedeutende Stellung innerhalb des Kurtz-Ersa-Konzerns verdankt.

Beim Rundgang durch das Unternehmen erhielten Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer einen umfassenden Einblick in die Produktion der verschiedenen Ersa-Komponenten. Sie gewannen aber auch einen Eindruck von der beengten Raumsituation am Standort Bestenheid. Ersa-Geschäftsführer Ralph Knecht verwies deshalb auf den Fortschritt des laufenden Erweiterungsvorhabens. In der Leonhard-Karl-Straße errichtet das Unternehmen gegenwärtig für rund 10 Mio. Euro neue Produktionsflächen (rund 3.000 Quadratmeter) sowie Büro-, Besprechungs- und Sozialräume (rund 1.600 Quadratmeter). „Das gesamte Neubauvorhaben wird planmäßig bis Mitte 2020 fertiggestellt“, kündigte Geschäftsführer Rainer Kurtz an.

OB Herrera Torrez freute sich zu hören, dass das Unternehmen am Standort Bestenheid weiter wachsen will. Der Kurtz-Ersa-Konzern hat im November 2018 das rund 11.000 Quadratmeter große Grundstück der Straßenmeisterei erworben und plant nach Räumung des Standortes ab dem Jahr 2024 weitere Expansionsschritte für die Firma Ersa.

Auf die wachsende Bedeutung der Automation ging Ralph Knecht ein. Diese Aufgabe soll für den ganzen Konzern die am Reinhardshof ansässige Conline GmbH wahrnehmen. Sie wird voraussichtlich ab dem neuen Jahr in die Kurtz Ersa Automation GmbH umfirmiert. Für dieses Aufgabenfeld zeichnet sich am Reinhardshof Erweiterungsbedarf ab. Vorausschauend hat CFO Thomas Mühleck bereits 2017 mit der Stadt eine Ankaufsberechtigung für Flächen vereinbart, die im Umfang von 63.000 Quadratmetern unmittelbar an die Conline GmbH anschließen. „Damit haben wir eine belastbare Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Kurtz-Ersa-Konzerns und insbesondere der Conline GmbH am Standort Wertheim“, freute sich Rainer Kurtz. Das Unternehmen hofft, dass die Stadt Wertheim bald auch Planungsrecht für diese Flächen schafft.

Der Oberbürgermeister war von der Gesamtentwicklung der Kurtz-Ersa-Gruppe beeindruckt. „Ich habe heute viele wertvolle Informationen erhalten und freue mich über die sehr positiven Entwicklungsperspektiven“, so Herrera Torrez. Er sicherte die Unterstützung der Stadt Wertheim bei den weiteren Schritten und Verwaltungsverfahren zur Weiterentwicklung des Konzerns zu.

Quelle : Wertheim.de

Bildergalerie FotoShooting – Making of – mit Hardy Krüger junior und BMW designten Denim Bike im Wertheim Village , 14.09.2017