Wertheim : Guttroff GmbH stellt Weichen für die Zukunft – Bürgermeister Stein begrüßt Wachstumspläne

Von der modernen Schweiß- und Schneidetechnik im Technologiezentrum der Guttroff Unternehmensgruppe überzeugten sich Bürgermeister Wolfgang Stein (rechts) und Geschäftsführer Georg Guttroff. Foto: Stadt Wertheim

 

In Kürze soll am Hauptsitz der Guttroff Unternehmensgruppe in der Wertheimer Ortschaft Reicholzheim ein neues Zentrum für die Gastank-Aufbereitung in Betrieb genommen werden. Zudem wird dort aktuell auch der Werkstatt- und Servicebereich des Sauerstoffwerks modernisiert. Diese konkreten Investitionen sowie weitere Entwicklungsvorstellungen waren Anlass für Bürgermeister Wolfgang Stein und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim auf Einladung des geschäftsführenden Gesellschafters der Unternehmensgruppe, Georg Guttroff, die Luftzerlegungsanlage in Dettelbach und das Würzburger Technologiezentrum der Firma zu besuchen.

 

Zunächst gab Geschäftsführer Georg Guttroff den beiden Verwaltungsvertretern in Dettelbach einen detaillierten Einblick in die Herstellung von Luftgasen. Der Rohstoff Luft wird an dem Standort durch einen thermischen Teilungsprozess in die Bestandteile Sauerstoff, Stickstoff und Argon zerlegt. Dafür sorgt die mit modernster Technik ausgestattete Luftzerlegungsanlage, die 2006 in Betrieb ging. „Insgesamt waren hierfür Investitionen von rund 26 Millionen Euro erforderlich“, erläuterte Guttroff.

 

Die gewonnenen Luftgase lagern zunächst in flüssiger Form in den beiden 800.000 Liter fassenden Tanks auf dem circa sieben Hektar großen Betriebsgelände. Anschließend transportieren sie Tankfahrzeuge direkt zum Kunden oder in die Flaschenabfüllanlagen nach Reicholzheim. Die Luftgase werden in verschiedenen Reinheiten und Zusammensetzungen von der Unternehmensgruppe vertrieben. „Die vollautomatische Produktion der Luftgase und deren Abfüllung rund um die Uhr sind beeindruckend“, betonte Bürgermeister Wolfgang Stein. „Sie unterstreichen die hohe Leistungskompetenz der Unternehmensgruppe.“

 

Technik auf dem neuestem Stand

 

Mit der Eröffnung des neuen Technologiezentrums in Würzburg habe die Unternehmensgruppe im Herbst 2017 einen weiteren Meilenstein in der Sparte Schweiß- und Schneidetechnik realisiert, hob Geschäftsführer Guttroff hervor. An dem Standort in der Faulenbergstraße wurde für rund fünf Millionen Euro ein modernes Gebäude geschaffen, das Kunden und Mitarbeitern auf einer Gesamtfläche von circa 3000 Quadratmetern den idealen Rahmen für Beratung, Präsentation, Verkauf, Service und Schulung bietet. Die beiden Wertheimer Verwaltungsvertreter überzeugten sich in einem Rundgang von der attraktiven Optik sowie der modernen Energie- und Bürotechnik des Technologiezentrums.

 

Bürgermeister Stein sprach Georg Guttroff seine Anerkennung für die in den vergangenen Jahren getroffenen Investitionsentscheidungen aus. Diese bedeuteten eine klare Weichenstellung für die Zukunft. „Ob bei der Herstellung der Luftgase, der Schweiß- und Schneidetechnik oder der Gastankaufbereitung: In allen Bereichen ist die Guttroff Unternehmensgruppe auf technologisch neuestem Stand“, sagte Wolfgang Stein.

 

Im Anschluss an die Besichtigungen tauschten sich Georg Guttroff und die Vertreter der Verwaltung über die angedachte Weiterentwicklung am Reicholzheimer Stammsitz aus. Die Guttroff Unternehmensgruppe besteht aktuell aus neun Firmen an zehn Standorten und beschäftigt rund 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Für den Standort der Hauptverwaltung haben wir interessante Expansionsvorstellungen aufgenommen, mit denen sich die Verwaltung gerne zeitnah beschäftigen und sie in enger Abstimmung mit der Unternehmensgruppe umsetzen möchte“, so der Bürgermeister. Stein sicherte die volle Unterstützung von Gemeinderat und Verwaltung bei der Realisierung weiterer Wachstumsschritte in Reicholzheim zu.

 

 

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Quelle : Wertheim.de

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