Wertheim : „Kindernest“ beherbergt zwei neue Krippengruppen – 20 Betreuungsplätze mehr im Kinderhaus Reinhardshof

Die Krippengruppen der Außenstelle „Kindernest“ im kommunalen Kinderhaus Reinhardshof wurden offiziell eröffnet. Foto: Stadt Wertheim

Die zwei neuen Krippengruppen der Außenstelle „Kindernest“ im kommunalen Kinderhaus Reinhardshof sind am Donnerstag offiziell eröffnet worden. Die 20 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sind schon vollständig belegt. Genutzt wird die Außenstelle, die im Nachbargebäude des Kinderhauses in der John-F.-Kennedy-Straße 10 untergebracht ist, bereits seit September vergangenen Jahres.

„Ich habe viele wache und fröhliche Kinderaugen gesehen“, freute sich der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Hartmannsgruber bei der offiziellen Eröffnung am Nachmittag. „Das sagt mir, dass sie im Kinderhaus und im ‚Kindernest‘ eine ganze Menge richtig machen“, würdigte er die Erzieherinnen und Erzieher für ihre Arbeit.

„Ganz arg froh“ sei sie über ihr Team, „das sich mit mir auf etwas Neues gefreut und darauf eingelassen hat“, lobte Romana Straßer, Leiterin der Kindertagesstätte im Stadtteil Reinhardshof. Auch die Eltern hätten die von großem Engagement geprägte Vorbereitung sehr unterstützt „und vieles mitgetragen“. Ein Kompliment gab es von der Kinderhaus-Leiterin für die Stadt Wertheim: Sie habe „sehr schnell auf die steigenden Kinderzahlen hier auf der Höhe reagiert und Raum für Zukunft geschaffen“, so Straßer.

 

„Die Nachfrage nach Krippen- und Kindergartenplätzen ist in Wertheim nach wie vor sehr hoch“, erklärte OB-Stellvertreter Bernd Hartmannsgruber. Er dankte in seinem Grußwort unter anderem dem Gemeinderat, der mit der Kindergartenbedarfsplanung 2018/2019 auch die Schaffung von zwei neuen Krippengruppen im Kinderhaus beschlossen hatte. Mit dessen einstimmigen Votum ebnete man den Weg, um diese Nachfrage zu befriedigen: Bei Kindern über drei Jahren liegt die Betreuungsquote bei 100 Prozent. Bei Mädchen und Jungen bis drei Jahren nähert man sich den 50 Prozent.

Das Gremium sei sich durchaus bewusst, dass mit den zwei neuen Gruppen „wohl noch nicht Schluss ist“, so Hartmannsgruber. Als nächster Schritt werde das Außengelände hergerichtet und gestaltet. Das alles koste viel Geld, so der stellvertretende Oberbürgermeister. Er bezifferte die Kosten für diese Maßnahme auf 310.000 Euro. Davon steuere der Bund rund 140.000 Euro bei.

Quelle : Wertheim.de

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