Wertheim : Künstler Johannes Schwab will Bürger an Gedenkstätte beteiligen – Porträtaktion soll Projekt teilweise finanzieren

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Glasstelen sollen an die dramatischen Ereignisse in Wertheim und Nassig kurz vor dem Kriegsende 1945 erinnern. Foto: Stadt Wertheim.


Die notwendigen Beschlüsse hat der Gemeinderat längst alle gefasst. Jetzt versammelten sich am Montag das Gremium und zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger erneut im Atelier des Künstlers Johannes Schwab in der ehemaligen Domänenkanzlei. Hier stellte er das Konzept für die Gedenkstätte am Hirschtor vor, mit der vor allem an Heinrich Herz und Anton Dinkel erinnert werden soll.

Die beiden hatten am 1. April 1945 auf dem Bergfried der Burg die weiße Fahne gehisst und so die Altstadt Wertheims vor der Zerstörung gerettet. 2020 jährt sich dieses Ereignis sowie wenige Wochen später das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Genau der richtige Zeitpunkt also, um das Projekt dann abzuschließen und die Gedenkstätte zu enthüllen.

Schwab will mit einer Porträtaktion die Bürgerinnen und Bürger an der Realisierung der Gedenkstätte beteiligen. Foto: Stadt Wertheim

Doch vor der Realisierung steht die Finanzierung. Johannes Schwab wolle die Gemeinderatssitzung als Auftakt vor allem als „so eine Art Verkaufsveranstaltung“ nutzen, „in der Hoffnung, einige Interessierte zu finden, die sich porträtieren lassen“ – und dafür zu bezahlen. Auf rund 100.000 Euro werden die Kosten für die Gedenkstätte geschätzt. 20.000 Euro stehen, noch mit einem Sperrvermerk versehen, im Haushalt der Stadt Wertheim zur Verfügung.

Schwab sprach in seinen Ausführungen von einem „erweiterten Ansatz und vertieften Konzept“. Er wolle dabei auch die Umstände und Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate in Wertheim einbeziehen. Klarer werden diese Ankündigungen möglicherweise in einer für Juli geplanten Ausstellung im Atelier, für die der Künstler bislang rund 20 Objekte gefertigt hat. Eine Vorstellung von der Gedenkstätte konnten sich Stadträte und Bürger in dem eigens von Schwab eingerichteten Projektraum machen.

In diesem sollen auch die Porträts entstehen. Geplant sind Profilaufnahmen, die dann in zwei möglichen Techniken weiterverarbeitet werden sollen, nämlich zum einen aus gerußtem Glas gekratzt oder in Gravur auf Glas.

Die erste Variante kostet 100 Euro, von denen ein Großteil in das Projekt fließen soll, plus eventueller Zusatzkosten. Preise für die zweite Gravur-Variante nannte Schwab nicht.

In einem eigens eingerichteten Projektraum im Atelier des Künstlers Johannes Schwab konnten nicht nur die Stadträte einen Eindruck von der geplanten Gedenkstätte gewinnen. Foto: Stadt Wertheim

Er hoffte für die Aktion auf etwa 500 Interessierte. „Hier gibt es Gelegenheit, den Worten von Bürgerbeteiligung und Mitmachen Taten folgen zu lassen und Teil der Arbeit zu werden“, warb Johannes Schwab. Außerdem kündigte er die Herstellung eines Modells im Maßstab 1:3 in einem Leuchtkasten an, von dem er sich vorstellen konnte, dass dies im Rathaus einen dauerhaften Platz findet.

Als „kleine Hausaufgabe“ für die Mitglieder des Gemeinderates, aber auch darüber hinaus – „Stichwort Bürgerbeteiligung“ – rief der Künstler dazu auf, einen prägnanten Titel für das Projekt zu finden.

Ein Name stehe noch nicht offiziell fest. Sehr erfreulich sei es, dass sich schon früh ein Arbeitskreis gebildet habe, „um aus diesem Projekt ein Projekt für Wertheim zu machen, gemeinsam und solidarisch“. Im Herbst solle ein Kassensturz gemacht und dann entschieden werden, ob für das Projekt „grünes Licht gegeben“ werden könne. „Ich habe große Lust darauf“, betonte Johannes Schwab abschließend.

Viel Lob und Anerkennung gab es aus den Reihen des Gemeinderats vor allem für den Einsatz des Künstlers, aber auch für das Engagement aller Beteiligten. Dr. Norbert Stallkamp nannte das Projekt „identitätsstiftend für die Stadt“. Patrick Schönig würdigte die Rolle von Dezernatsleiter Armin Dattler, der das Vorhaben mit sehr viel Fingerspitzengefühl mit auf den Weg gebracht habe. „Dieses Denkmal denkt nicht nur an die Vergangenheit“, zeigte er sich überzeugt und wies ebenso wie Stadtrat Johann Vogeltanz auf den erhofften Bildungscharakter hin.

 

 

Quelle : Wertheim.de

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