Wertheim : Landrat besucht die Firmen Pink und Vermop – Austausch über Geschäftsverlauf und Zukunftsprojekte

Geschäftsführer Oğuz Tekin (links) erläuterte Landrat Reinhard Frank beim Betriebsrundgang die Montage der Reinigungswägen. Foto: Landratsamt

Landrat Reinhard Frank und Wirtschaftsförderer Rico Neubert haben die Wertheimer Unternehmen Pink Thermosysteme und Vermop Salmon besucht. Das teilt das Landratsamt Main-Tauber-Kreis mit. Die Geschäftsleitungen berichteten über die Unternehmen und aktuelle Projekte sowie Produkte.

Neben dem Leistungsportfolio der Firmen wurden auch regionalpolitische Themen angesprochen. So ging es um den ÖPNV und die Beruflichen Schulen im Landkreis. Durch die positive wirtschaftliche Entwicklung ist die Fachkräftegewinnung ein zentrales Thema. Reinhard Frank sagte zu, die Hinweise eines Unternehmerkreises zur Ausleihe von Mitarbeitern innerhalb der Wertheimer Firmen an die Wirtschaftsförderung der Stadt Wertheim weiterzugeben. „Es freut mich, so gut aufgestellte und innovative Unternehmen im Main-Tauber-Kreis zu wissen“, erklärte er.

Die Geschäftsführung der Firma Pink, Andrea Althaus und Friedrich Pink, empfing Landrat Frank am Standort in Bestenheid. Das Unternehmen wird von Althaus in der zweiten Generation geführt und feiert 2019 sein 40-jähriges Bestehen. 150 Mitarbeiter arbeiten bei Pink. Zum Produktspektrum gehören Systeme zum vakuumgestützten Löten, Sinteranlagen, Niederdruckplasma-Anlagen für die Oberflächenbehandlung sowie Anlagen für die Trocknungs- und Prozesstechnik. Pink liefert weltweit Anlagen und Systeme nach Kundenanforderung.

Zur Unternehmensgruppe gehört auch die Pink GmbH Vakuumtechnik, die vakuumtechnische Sonderanlagen, UHV-Systeme für Linearbeschleuniger, Ionenstrahl-Therapieanlagen, Präzisionsbeschichtungsanlagen und Dichtheitsprüfanlagen sowie Vakuum-Lötöfen bis hin zu Standard-Vakuumkomponenten produziert.

Die Vermop Salmon GmbH wurde 1927 von Max Salmon gegründet. Dirk Salmon führt das Familienunternehmen in der dritten Generation. Bekannt ist die Firma für ihre Wischmopp- und Reinigungswägen. Die Zentrale befindet sich in Gilching bei München. Hier sind etwa die Forschungs- und Entwicklungsabteilung und die Prototypenkonstruktion angesiedelt, die Produktion findet in Wertheim statt. Das international aufgestellte Unternehmen beschäftigt 380 Mitarbeiter.

Der kaufmännische Geschäftsführer Oğuz Tekin erläuterte dem Landrat die Digitalisierung der Reinigungsbranche. Eine eigens entwickelte Software auf dem Reinigungswagen ermögliche eine noch nie dagewesene Transparenz im Reinigungsprozess, so Tekin. Somit könnten professionelle Gebäudereiniger sämtliche Ressourcen im Sinne der Qualität optimieren. Näheres zu den Produkten und deren Herstellung erfuhr Landrat Frank beim Rundgang durch die Produktionshalle.

Quelle : Wertheim.de

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