Wertheim : Lebensschätzen bleibenden Wert verleihen – Ausstellung thematisiert Frage des eigenen Erbes

Grafschaftsmuseum Wertheim

 

Die Ausstellung „Was bleibt.“ ist im Wertheimer Grafschaftsmuseum vom 6. bis 18. November zu sehen. Foto: Diakonisches Werk

 

Die Ausstellung „Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ ist vom 6. bis 18. November im Grafschaftsmuseum zu sehen. Die Wanderausstellung macht Station in Wertheim auf Initiative des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis, der Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber und des Evangelischen Kirchenbezirks Wertheim. Zusätzliche Veranstaltungen begleiten die Schau.

 

An sieben Stationen der Ausstellung werden „Schatzkästchen“ voller Lebensgeschichten geöffnet: Die Besucher erfahren, welche Erinnerungen verschiedene Menschen bewegen und begeistern. Die Schau soll zu Gesprächen im Familien- und Freundeskreis ermutigen. „Die Ausstellung will Menschen dazu anregen, über ihr ganz persönliches ‚Schatzkästlein‘ des Lebens nachzudenken, es mit dem zu füllen, was in ihrem Leben wichtig und sinnstiftend ist, und zu überlegen, wie sie ihren ‚Schätzen‘ einen bleibenden Wert verleihen können“, erklärt Bezirksdiakoniepfarrerin Dr. Annegret Ade in einem Begleitwort.

 

Während der Ausstellungszeit werden an den Dienstagen, 6. und 13. November, begleitete Führungen angeboten. Mit kurzen Texten erhalten die Besucher Anregungen zum Nachdenken. Darüber hinaus steht an beiden Tagen Pfarrerin Ade jeweils von 15 bis 15.45 Uhr im Grafschaftsmuseum für Gespräche zur Verfügung.

 

Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 6. November, um 17.30 Uhr im Grafschaftsmuseum. Bezirksdiakoniepfarrerin Annegret Ade sowie Heike Kuhn, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber und der Geschäftsführer des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis, Wolfgang Pempe, gestalten die Vernissage mit Impulsen.

 

Einen Vortrag zum Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ hält Notar Holger Merklein am Donnerstag, 8. November, um 18.30 Uhr im Otto-Modersohn-Saal des Grafschaftsmuseums. Ob bei einer schnell voranschreitende Erkrankung oder einem Unfall, auf der Suche nach geeigneten Therapien oder bei anstehenden Operationen werden Angehörige plötzlich mit Fragen konfrontiert, die sie nicht beantworten können. Der Notar erklärt, wie mit einer Patientenverfügung beziehungsweise Vorsorgevollmacht vorgesorgt werden kann.

 

Am Montag, 12. November, um 18.30 Uhr bieten im Otto-Modersohn-Saal Pfarrerin Heike Kuhn und Alex Schuck vom Diakonischen Werk einen Workshop zur persönlichen Biografie. Der Abend soll Raum geben, um das eigene Leben in den Blick zu nehmen. Eine besondere Führung gibt es unter dem Motto „Goldene Minuten – Schätze unseres Lebens“ am 14. November, um 19.30 Uhr mit Pfarrerin Dr. Verena Mätzke. Konfirmanden haben „Schatzkisten“ mit Erinnerungen ihrer Großeltern gestaltet.

 

Ebenfalls auf dem Programm steht ein Konzert zum Ewigkeitssonntag am 25. November, um 17 Uhr in der Wertheimer Stiftskirche. Einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema „Elternunterhalt“ gibt schließlich der Anwalt für Familienrecht Diether A. Edel am 26. November, um 18.30 Uhr im Wohnstift Hofgarten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bewohnerbeirat Wohnstift Hofgarten, dem Stadtteilbeirat Eichel-Hofgarten und dem Wohnstift Hofgarten statt.

Quelle : Wertheim.de

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