Wertheim : Millioneninvestition für Berufliches Schulzentrum Bestenheid – Landkreis plant Generalsanierung und Erweiterung

Das Berufliche Schulzentrum in Bestenheid soll generalsaniert und erweitert werden. Foto: Stadt Wertheim / Peter Frischmuth

Eine große Zukunftsinvestition geht der Landkreis am Beruflichen Schulzentrum in Bestenheid an. Die Generalsanierung und Erweiterung des 40 Jahre alten Schulkomplexes soll 2019 beginnen und wird sich über fünf Jahre hinziehen. Die Kosten des Großprojekts belaufen sich voraussichtlich auf rund 20 Mio. Euro. Die Grundsatzbeschlüsse sind im Kreistag gefasst. In der Sitzung im Mai soll mit dem Baubeschluss das Startsignal gegeben werden.

Bei der Generalsanierung wird das in die Jahre gekommene Schulgebäude energetisch und brandschutztechnisch auf den zeitgemäßen Stand gebracht. Die Erweiterung trägt dem gestiegenen Flächenbedarf Rechnung, denn seit Einweihung der Schule 1980 hat sich das Lehrangebot ständig weiterentwickelt. Unter dem Dach des Beruflichen Schulzentrums sind heute sieben verschiedene Schularten vereint. Neben den Teilzeitangeboten für die Duale Berufsausbildung im gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Bereich bietet die Schule auch die Allgemeine Hochschulreife mit dem Technischen Gymnasium, dem Biotechnologischen Gymnasium und dem Wirtschaftsgymnasium an. Auch Mittlere Schulabschlüsse kann man am Beruflichen Schulzentrum erreichen. Eine Besonderheit ist die Bundesfachklasse für Glasberufe, die Schülerinnen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland ausbildet. Aktuell hat das Berufliche Schulzentrum rund 930 Schüler-

Als ersten Bauabschnitt plant der Landkreis den Neubau eines Werkstattgebäudes in Systembauweise auf einem benachbarten Grundstück. Die rund 7.200 Quadratmeter große Fläche an der Reichenberger Straße war bisher Eigentum der Stadt Wertheim. Im November 2018 hat der Gemeinderat dem Verkauf an den Landkreis für schulische Zwecke zugestimmt.

2020 soll der Neubau bezugsfertig sein. 2021 folgt dann der Umbau des bisherigen Werkstattgebäudes in ein Fachraumzentrum. Vorgesehen sind Fachräume für Biologie, Chemie, Physik sowie ein biotechnologisches Labor. Die eigentliche Generalsanierung des bestehenden Schultrakts für die aktuell rund 930 Schüler steht dann als letzte Etappe für die Jahre 2022 bis 2024 auf dem Bauprogramm.

Zur Reichenberger Straße hin nutzt der Landkreis während der Bauphase Abstellflächen für Baucontainer. Sie sollen später in Stellplätze umgewandelt werden und damit die Parksituation entlang der Straße entschärfen.

Quelle : Wertheim.de

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