Wertheim : Mülltonnen in Wertheim bekommen im Juli Chip – Registrierungsaktion zwischen 15. und 26. Juli

Die Restmüll-, Biomüll- und Papiergefäße in Wertheim werden zwischen 15. und 26. Juli mit einem Chip ausgestattet. Foto: Landratsamt

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) stellt auf ein modernes Behälter-Identifikationssystem (Ident-System) um. Wie der AWMT mitteilt, erhalten im Laufe des Jahres alle Restmüll-, Biomüll- und Papiergefäße im Main-Tauber-Kreis jeweils eine eigene Identifikationsnummer und werden mit einem Chip ausgestattet. Zwischen 15. und 26. Juli sind die Mülltonnen in Wertheim an der Reihe. Dazu ist die Mithilfe der Bevölkerung wichtig.

Mittels eines Bürgeranschreibens erhält jeder Haushalt Informationen, was zu tun ist und welche Müllgefäße zu dem Haushalt registriert sind. Dem Schreiben liegen Aufkleber bei. Diese sind auf den jeweiligen Deckel der Müllgefäße zu kleben. Am mitgeteilten Termin müssen dann alle Gefäße an den Straßenrand gestellt werden. Wurde das Gefäß erfolgreich bechippt, klebt an der Seite ein Aufkleber. Die Tonne kann zurückgeholt werden; die Bechippung ist abgeschlossen.

Die Bechippung in folgenden Stadtteilen und Ortschaften findet in der Zeit von Montag, 15. Juli, bis Freitag, 19. Juli, statt: Bestenheid, Bestenheider Höhe, Eichel, Hofgarten, Grünenwört, Mondfeld, Reinhardshof, Vockenrot, Waldenhausen und Wartberg.

In der Woche von Montag, 22. Juli, bis Freitag, 26. Juli, sind die Ortschaften eingeplant: Bettingen, Bronnbach, Dertingen, Dietenhan, Dörlesberg, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Reicholzheim, Sachsenhausen, Sonderriet und Urphar.

Der Chip enthält oder sammelt keine personenbezogenen Daten. Auf dem Transponder ist lediglich eine weltweit einmalige Nummer gespeichert. Das System ist daher aus datenschutzrechtlicher Sicht unbedenklich.

Während der Bechippungsphase kann es zu Verzögerungen bei der Auslieferung von bestellten Tonnen kommen.

Gebührenmarken sollen wegfallen

Zum Hintergrund: Der AWMT will 2019 die Müllentsorgung deutlich modernisieren und bürgerfreundlicher gestalten. So soll es künftig nicht mehr notwendig sein, bei der örtlichen Gemeinde- oder Stadtverwaltung eine neue Gebührenmarke zu kaufen. Vielmehr erhalten alle Haushalte ab 2020 immer zu Jahresbeginn einen Gebührenbescheid zugesandt. Die Müllgebühr kann dann an den AWMT überwiesen werden. Wird ein Sepa-Mandat (Lastschriftverfahren) erteilt, kann der Betrag in Zukunft auch ganz bequem automatisch abgebucht werden.

Weiterführende Informationen gibt es online unter www.main-tauber-kreis.de/identsystem oder unter Telefon 09341/82-4005.

Quelle : Wertheim.de

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