Wertheim : Rhönstraße in Bestenheid umfassend erneuert – 625.000 Euro für Kanal- und Straßensanierung

Die Rhönstraße im Wertheimer Stadtteil Bestenheid wurde erneuert und feierlich übergeben. Foto: Stadt Wertheim

 

Die Stadt Wertheim hat die Rhönstraße in Bestenheid erneuert. Die Straße wurde nach ihrer Fertigstellung feierlich von Bürgermeister Wolfgang Stein am Donnerstag übergeben. Für die neuen Kanal- und Wasserleitungen sowie für den Straßenausbau investierte die Stadt insgesamt rund 625.000 Euro.

 

„Straßen sind die teuersten Maßnahmen für eine Kommune“, erklärte Bürgermeister Stein. Denn dafür gebe es keine Zuschüsse, wie er weiter erläuterte. Doch wenn die wichtigen Infrastruktureinrichtungen in die Jahre gekommen seien, dann müsse die Stadt die Initiative ergreifen: Straßen, Kanäle und Versorgungsleitungen in Bestenheid stammen aus den 1950er Jahren. Diese müssten nun nach und nach saniert werden, so Wolfgang Stein.

 

Der Bürgermeister betonte die „ausgesprochen kurze Bauzeit von nur dreieinhalb Monaten“. Die Anlieger seien mit der Abwicklung der Baustelle sehr zufrieden gewesen: „Sie haben die gute Arbeit der Baufirma mit einem eigenen Straßenfest gewürdigt.“ Stein rekapitulierte die Maßnahmen, die auf einer Strecke von rund 200 Metern ausgeführt wurden. So sind 1.750 Quadratmeter befestigte Fläche für den Straßen- und Gehwegeausbau hergestellt worden. Die bisherigen Hochbordsteine- ersetzte man durch flachere Exemplare, in den Einmündungsbereichen der Leonhard-Karl- und der Johannes-Kerer-Straße wurden die Bordsteine bis auf die Ebene des Straßenbelags abgesenkt.

Auf etwa 155 Metern Länge wurden der Sammelkanal und die Hausanschlüsse erneuert. Die Stadtwerke verfuhren mit der Hauptwasserleitung und den Grundstücksanschlüssen für die Wasserleitungen in die Gebäude ebenso. Darüber hinaus haben das Versorgungsunternehmen und die Stadt die Verlegung der FTTH-Technologie für Glasfaser übernommen, nachdem die Telekom dies aus Gründen der Wirtschaftlichkeit abgelehnt hatte.

Bürgermeister Stein würdigte die beteiligten Planungs- und Baufirmen. Deren Vertreter sowie der Vorsitzende des Bestenheider Stadtteilbeirats Hubert Kronmüller bedankten sich unter anderem für die Zusammenarbeit. Thomas Rutschmann vom Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Stadt, der das Projekt leitete und den Baufortschritt überwachte, zollte den Arbeitern Respekt und Anerkennung. Denn an nicht wenigen Tagen während der Bauzeit zwischen Mitte Juli und Ende Oktober hatten hohe Temperaturen geherrscht.

Das Investitionsprogramm der Stadt Wertheim sieht weitere Sanierungsmaßnahmen in Bestenheid vor. Gegenwärtig läuft die Sanierung des Ulmenwegs, die nahezu abgeschlossen ist. Im Haushaltsentwurf für 2019 ist eine erste Rate zur Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Bestenheid und Wartberg eingeplant. Außerdem soll 2019 die Taunusstraße erneuert werden.

Quelle : Wertheim.de

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