Wertheim : So traf der Dreißigjährige Krieg die Bevölkerung – Archivverbund Main-Tauber bietet Workshop an

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Schenkungsurkunde des schwedischen Königs Gustav Adolf aus dem Jahr 1632 an die drei protestantischen Grafen von Löwenstein-Wertheim. Foto: Gerd Brander

 

Der Archivverbund Main-Tauber bietet am Mittwoch, 30. Januar, vom 18 bis 21 Uhr einen Workshop zum Thema „Wie erlebten Wertheimer Untertanen den Dreißigjährigen Krieg?“ an. Der Abend mit Referat, Quellenlektüre und Diskussion findet im Lesesaal des Archivverbunds statt.

 

Der Dreißigjährige Krieg gehört zu den größten Katastrophen der deutschen Geschichte und betraf auch die Menschen in der Stadt und Grafschaft Wertheim. Durchzüge, Einquartierungen, ökonomischer Niedergang und Seuchen prägten den Alltag der Bevölkerung. Wie deuteten die Menschen das Erlebte? Wie reagierten sie darauf?

 

Diesen und weiteren Fragestellungen geht der Workshop mit einem Impulsreferat, gemeinsamer Quellenlektüre anhand einiger ausgewählter Archivalien des Archivverbundes sowie der Diskussion nach. Die Beschäftigung mit den Inhalten steht im Vordergrund. Vorwissen oder Kenntnisse im Lesen alter Schriften sind daher nicht nötig.

Die Teilnehmergebühr beträgt zehn Euro. Vereinsmitglieder des Historischen Vereins Wertheim sind frei. Eine Anmeldung beim Archiv ist erforderlich bis Sonntag, 27. Januar, per E-Mail an stawertheim@la-bw.de oder unter Telefon 09342/91592-0.

Quelle : Wertheim.de

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