Wertheim : Technik aus Dörlesberg kommt weltweit zum Einsatz – Bürgermeister besucht Firma Seiler Vakuumtechnik

Bürgermeister Wolfgang Stein (links), Geschäftsführer Markus Seiler (Mitte) und Irene Seiler (rechts) beim Firmenrundgang durch die Seiler Vakuumtechnik GmbH. Foto: Stadt Wertheim

 

Die Seiler Vakuumtechnik GmbH produziert seit über 30 Jahren komplexe Dichtheits- und Sonderprüfanlagen. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für das Familienunternehmen mit Sitz im Gewerbegebiet „Hütäcker“ in Wertheim-Dörlesberg tätig. Das Unternehmen ist auf Erfolgskurs, gerade läuft ein Erweiterungsbau am Firmenstandort. Bürgermeister Wolfgang Stein und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim besuchten jetzt den Spezialisten für Vakuumtechnik in Dörlesberg.

 

Das Unternehmen wurde 1987 von Senior-Geschäftsführer Andreas Seiler und seiner Ehefrau Margarete in Bestenheid gegründet, 1998 zog es nach Dörlesberg um. Seit 1995 gehört Markus Seiler als weiterer Geschäftsführer der Unternehmensleitung an, er wird unterstützt von Ehefrau Irene. Gemeinsam begrüßte Familie Seiler die Gäste und stellte zunächst das Leistungsspektrum des Unternehmens vor. „Unsere innovativen Prüfanlagen kommen weltweit in der Kälte- und Klimatechnik, in der Automobil- sowie in der Elektroindustrie zum Einsatz“, informierte Geschäftsführer Markus Seiler. „Wir konzipieren und konstruieren individuell für unsere Kunden Dichtheitsprüfanlagen mit höchster Präzision“, ergänzte Firmengründer Andreas Seiler. Das Unternehmen versteht sich dabei als Partner seiner Kunden und ist schon in der Planungsphase beratend tätig.

Geschäftsführer Markus Seiler (links) gibt Bürgermeister Wolfgang Stein (rechts) einen Einblick in die Produktionsabläufe der Seiler Vakuumtechnik GmbH. Foto: Stadt Wertheim

 

Bürgermeister Stein war überrascht zu hören, dass die Firma sich auch in Indien engagiert. 2017 hat die Seiler Vakuumtechnik GmbH mit einem indischen Partner dort eine eigene Gesellschaft gegründet und einen Produktionsstandort geschaffen, an dem heute bereits etwa 20 Beschäftigte arbeiten. „Die notwendige Präsenz auf dem asiatischen Markt, aber auch die sich zunehmend verschärfende Fachkräftesituation in Deutschland“ waren laut Markus Seiler ausschlaggebend für diese Entscheidung. Gleichzeitig sieht der Geschäftsführer den Standort Wertheim wegen der zentralen Lage in Deutschland und in der Mitte Europas „als perfekten Ausgangspunkt für unsere Geschäftstätigkeit“.

 

Beim Rundgang durch den Anlagenbau und den Werkzeugbau für Dicht-Prüfwerkzeuge gewannen Bürgermeister und Wirtschaftsförderer einen guten Einblick in die modernen Produktionsabläufe. Sie besichtigten auch die aktuelle Erweiterungsmaßnahme auf dem Firmengelände.

 

Weiteres Thema war der Fachkräftebedarf. Die Firma Seiler hat aktuell mehrere Stellen ausgeschrieben und hofft auf baldige Besetzung. Dazu Irene Seiler: „Bewerbungen auf allen Kommunikationswegen sind herzlich willkommen, denn nur mit einer Aufstockung unseres Personals lässt sich das vorgesehene Wachstum umsetzen.“ Auch setzt man seit vier Jahren auf das Thema Ausbildung, um qualifizierten Nachwuchs zu sichern.

 

Bürgermeister Stein bedankte sich für den „beeindruckenden Einblick in die komplexe Thematik der Dichtheitsprüfung“. Die Vorstellungen des Unternehmens zur Weiterentwicklung des Gewerbegebiets „Hütäcker“ versprach er im Rathaus prüfen zu lassen.

Quelle : Wertheim.de

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