Wertheim : Traditionelles Kräuterbüschelbinden zu Mariä Himmelfahrt – Workshop „Kräuterbüschel und ihre Bedeutung“ im Kloster Bronnbach

Ein Workshop mit Führung widmet sich dem Brauchtum der Kräuterbüschelweihe. Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Zum Fest Mariä Himmelfahrt am 15. August werden traditionell Kräuter gesammelt, zu Sträußen gebunden und während der Messe geweiht. Diesem Brauchtum widmet sich ein Workshop mit Führung am Mittwoch, 14. August, um 17 Uhr im Kloster Bronnbach. Die Wertheimerin Daniela Schweitzer vom Marienverein Würzburg erläutert im Kräutergarten vor der Orangerie die Hintergründe zur Weihe der Kräuterbüschel. Darauf weist der Eigenbetrieb Kloster Bronnbach hin.

Die Tradition des Kräuterschneidens und -bindens ist sehr alt. Das Hochfest Mariä Himmelfahrt läutet die Erntephase vieler Kräuter ein, die, in große Sträuße gebunden und in der Kräuterweihe am Hochfest geweiht, im Herrgottswinkel aufbewahrt wurden. Sie sollten so das Jahr über für Schutz und Segen des Hauses und der Familie sorgen und dienten einst als „Hausapotheke“.

Bei der Führung mit Unterstützung von Annemarie Heußlein wird neben den Traditionen und Bräuchen auch der medizinische Nutzen der Kräuter für den Menschen vor dem historischen Hintergrund von Kräutergärten in Klöstern erläutert. Abschließend binden die Teilnehmer gemeinsam ihre eigenen Kräuterbüschel.

Es wird darum gebeten, Kräuter und Gräser mitzubringen, vor allem Schafgarbe, Möhrenkraut und Königskerzen. Ergänzend werden weitere Kräuter in Bronnbach zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro. Anmeldungen werden unter Telefon 09342/935202020 oder per E-Mail an info@kloster-bronnbach.de entgegengenommen.

Quelle : Wertheim.de

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