Wertheim : Unternehmen Industronic – Im direkten Austausch mit den Berufsschülern

Zu einem Informationsaustausch trafen sich (von rechts): Schulleiter Wilhelm Ehrenfried (KS Bad Mergentheim), Peter Wöhrle (GS Bad Mergentheim), Robert Dambach (KS Tauberbischofsheim), Hermann Ruppert (GS Tauberbischofsheim), Manfred Breuer (BSZ Wertheim), Dezernent Jochen Müssig (Landratsamt) und Geschäftsführer Wolfgang Stallmeyer (Industronic). Foto: LRA

Auf Einladung von Geschäftsführer Wolfgang Stallmeyer besuchten die Schulleiter der Gewerblichen und Kaufmännischen Schulen in der Trägerschaft des Landkreises sowie Vertreter der Landkreisverwaltung das Unternehmen Industronic in Wertheim-Bestenheid. Neben einer Betriebsbesichtigung stand ein ausführlicher Informationsaustausch insbesondere zum Thema Ausbildung und Berufsschulunterricht auf der Tagesordnung.

 

Das Unternehmen Industronic ist ein mittelständisches Hightech-Unternehmen und ein international führender Anbieter von industriellen Kommunikationsanlagen. Mit einem Netzwerk von rund 50 zertifizierten Partnern und Repräsentanten sowie mit einem Tochterunternehmen in China und in den USA ist Industronic weltweit vertreten.

Wie das Landratsamt Main-Tauber-Kreis mitteilt, stand der Erfahrungsaustausch hinsichtlich der dualen Ausbildung Im Vordergrund. Neben den Informationen von Seiten der Unternehmensvertreter und Ausbilder war für die Schulleiter insbesondere das direkte Gespräch mit den Auszubildenden von großem Interesse. Hierbei war unter anderem zu erfahren, dass viele Auszubildende sich zusätzlichen Englischunterricht in den Berufsschulen wünschen. Aufgrund des von Bund und Land vorgegebenen Stundenplans ist dies jedoch nicht in jedem Fall möglich. Die Schulleiter haben zugesagt, dennoch zu prüfen, wie diesem Wunsch Rechnung getragen werden kann.

Ein weiteres Thema war die Befreiung vom Deutschunterricht in den Berufsschulen bei bereits vorliegender Qualifikation. Die Befreiung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Jedoch erfüllen nicht alle Auszubildenden die entsprechenden Voraussetzungen. Zudem geht es im Deutschunterricht der Berufsschulen insbesondere darum, die Kommunikationsfähigkeiten der Auszubildenden zu verbessern.

Ein weiteres wichtiges Thema, das die Schulen derzeit beschäftigt, ist Unterricht in digitaler Form, beispielsweise über Tablet-PCs und neue Unterrichtsformen wie Gruppenarbeit. Als Fazit aus den Aussagen der Auszubildenden bei Industronic bleibt festzuhalten, dass im Berufsschulunterricht eine vernünftige Mischung aus konventionellen Unterrichtsmethoden mit „Frontalunterricht“ und den neueren Unterrichtsmethoden am sinnvollsten ist. Die Schulleiter und Landkreisvertreter ermunterten die Ausbilder und Auszubildenden, Anregungen und Kritik zu üben. Den Beruflichen Schulen ist es ein wichtiges Anliegen, ihre Angebote stetig anzupassen und zu verbessern.

 

Quelle : Wertheim.de

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