Wertheim : Vorstand für Flurbereinigung Sachsenhausen gewählt – Vorsitz hat Richard Wolpert – Fläche umfasst 228 Hektar

Für das Flurbereinigungsverfahren Sachsenhausen wählten die Grundstückseigentümer nun einen Vorstand. Das Bild zeigt die Mitglieder des Gremiums, ihre Stellvertreter und die verantwortlichen Mitarbeiter des Vermessungs- und Flurneuordnungsamts. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Im Flurbereinigungsverfahren Sachsenhausen (Wald) kamen die Grundstückseigentümer zusammen, um den Vorstand der Teilnehmergemeinschaft zu wählen. Dazu eingeladen hatte das Vermessungs- und Flurneuordnungsamt. Wie das Landratsamt Main-Tauber-Kreis berichtet, informierte Amtsleiter Werner Rüger zunächst über die Aufgaben des Vorstands. Bei der Planung, Ausführung und Finanzierung der Flurbereinigung wird der Vorstand unterstützend tätig und arbeitet eng mit der Flurbereinigungsbehörde zusammen.

Für die fünf Mitglieder des Vorstandes und ihre fünf Stellvertreter stellten sich 13 Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung. Aus ihrem Kreis wurden Richard Wolpert, Mathias Mattmüller, Ewald Garrecht, Udo Beck und Klaus Hergenhan in den Vorstand gewählt. Ihre Stellvertreter sind Achim Krank, Jens Mattern, Reinhold Adelmann, Rolf Diehm und Jürgen Schreiner. Die fünf Vorstandsmitglieder wählten Richard Wolpert zum Vorsitzenden und Ewald Garrecht zu seinem Stellvertreter.

Die Flurbereinigung Wertheim-Sachsenhausen (Wald) wurde im November 2018 als vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren angeordnet. Mit einer Fläche von rund 228 Hektar umfasst sie Wald- und Feldflächen der Gemarkungen Sachsenhausen und Nassig. Ziel ist es, durch Zusammenlegung von Waldgrundstücken und die Optimierung der Erschließung die Forststruktur sowie die Holznutzung und -vermarktung zu verbessern.

Als nächster Arbeitsschritt steht die Ermittlung der Beteiligten am Flurbereinigungsverfahrenen an. Das ist immer dann mit erheblichem Aufwand verbunden, wenn das Grundbuch nicht den aktuellen Eigentümer ausweist. Diese Unrichtigkeit entsteht meist wegen einer nicht vollzogenen Erbfolge. Deshalb sollten die Beteiligten die Grundbücher auf den aktuellen Stand hin überprüfen. „Falls der rechtmäßige Eigentümer nicht ermittelt werden kann, muss ein Vertreter durch das zuständige Gericht bestellt werden, der dann sämtliche Entscheidungen treffen kann“, erklärte Jörg Hammerl, Leitender Ingenieur des Flurbereinigungsverfahrens.

Quelle : Wertheim.de

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