Zoll News : Bei Kontrolle im Reiseverkehr am Frankfurter Flughafen – Schmuggel von 36.000 Zigaretten aufgedeckt

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Zoll am Frankfurter Flughafen kontrolliert im Reiseverkehr

Am 29. Januar 2019 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main drei Koffer einer Reisenden, die bei ihrer Einreise aus Äthiopien diese durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren transportieren wollte. Eine Anmeldung beim Zoll hatte sie nicht vorgenommen.

Während sich in dem kleinsten der Koffer lediglich Kleidung und Gegenstände zum persönlichen Gebrauch befanden, bestand der Inhalt der beiden größeren Koffer ausschließlich aus Zigaretten. Die Auszählung ergab eine Menge von insgesamt 36.000 Zigaretten einer bekannten Marke.

Gegen die mutmaßlich gewerbliche Schmugglerin wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Zigaretten wurden als Beweismittel sichergestellt. Der verhinderte Steuerschaden beträgt 9.806,65 Euro.

Die Nichteinhaltung von Zollvorschriften zieht Folgen nach sich. Besonders im Reiseverkehr müssen häufig Zolldelikte, zum Beispiel Nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende, in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren geahndet werden. 1.532 Steuerstrafverfahren gegen Reisende wurden im Jahr 2017 beim Hauptzollamt Frankfurt am Main eingeleitet und ein Steuerschaden von 957.178 Euro verhindert.

Sehr häufig wurden auch Zigaretten und Wasserpfeifentabak im Reiseverkehr nicht angemeldet. Dabei betrug der vom Zoll verhinderte Steuerschaden insgesamt 237.582 Euro. Bei zahlreichen Schmuggelfällen von Tabakwaren bestand aufgrund der Tatumstände und Schmuggelrouten der Verdacht auf organisierten, bandenmäßigen Zigarettenhandel.

Original-Quelle : Zoll.de

Bilder vom Hochwasser Wertheim Altstadt 2003