Zoll News : Tätowierer mit doppelter Identität – Ermittlungsverfahren eingeleitet

ilovetattoos / Pixabay Symbolbild

 

Während der Überprüfung eines Tattoo-Studios im Ortenaukreis durch Beamte des Aufgabenbereichs Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Lörrach im letzten Jahr stellten die Zöllner fest, dass der Asylantrag eines dort beschäftigten 29-jährigen Tätowierers georgischer Staatsangehörigkeit bereits 2016 abgelehnt und der Mann deshalb zur Ausreise aufgefordert worden war.

Der Ausreise hatte er sich aber entzogen und war untergetaucht. Mit einer selbst gefälschten rumänischen Identitätskarte hatte er sich seitdem in Deutschland bewegt, wie er selbst eingestand.

Die Zöllner leiteten sodann ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des unerlaubten Aufenthalts und wegen Urkundenfälschung ein. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen und der Fall der Staatsanwaltschaft Freiburg vorgelegt. Das zuständige Amtsgericht Emmendingen sah die Vorwürfe schließlich als erwiesen an und verhängte gegen den Mann eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro. Der Strafbefehl wurde im Januar 2019 rechtskräftig.

Auf eine Abschiebehaft konnte verzichtet werden, da der Mann gegenüber dem Gericht versicherte, sofort auszureisen.

Original-Quelle : Zoll.de

Bilder vom Hochwasser Wertheim Altstadt 2003