Wissenswertes rund um die vergessene Frucht

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Quittentag am 21. Oktober im Kloster Bronnbach

Die Quitte steht im Fokus der Informationsveranstaltung am 21. Oktober. Foto: Kloster Bronnbach


Beim Bronnbacher Quittentag am Freitag, 21. Oktober, dreht sich alles um die den Rosengewächsen zugehörige Frucht. Harald Lurz, Berater für Obstbau, Garten und Landwirtschaft beim Landwirtschaftsamt Main-Tauber-Kreis, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Wissenswertes rund um die seit über 6000 Jahren kultivierte Quitte vermitteln. Darüber informiert das Landratsamt Main-Tauber-Kreis in einer Pressemitteilung. 



Die Quitte wurde bereits von Babyloniern geschätzt, weil sie mehr Vitamin C und Mineralstoffe enthält als ein Apfel. Ihre Kultivierung und Nutzung war aber auch im klösterlichen Umfeld von besonderer Bedeutung. Hildegard von Bingen beispielsweise schrieb zur Quitte: „Wer gichtkrank ist, esse oft die Quittenfrucht gekocht oder gebraten und sie räumt mit dem Gichtstoff in ihm auf.“ 



Der Quittenpfad in Bronnbach wurde im Jahr 2013 angelegt und ständig ergänzt. Seit der Eröffnung im Jahr 2019 dient er als lebendiges Archiv der historischen Vielfalt und Nutzung dieser einzigartigen Pflanze. Die Quittenfrucht wird heute trotz ihrer guten Nutzungsmöglichkeit nicht mehr oft angebaut. Sie macht im deutschsprachigen Raum nur noch ein halbes Prozent aller Obstbäume aus. Deshalb ist es besonders wichtig, die alten Sorten zu bewahren.



Der Treffpunkt für die Informationsveranstaltung ist am Klosterladen. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro pro Person. Eine Voranmeldung unter der Telefonnummer 09342/935202020 oder per E-Mail an info@kloster-bronnbach.de wird erbeten. Weitere Informationen zum Veranstaltungs- und Führungsprogramm gibt es unter www.kloster-bronnbach.de.

Quelle : Wertheim.de

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