Bayern: Intensiver Austausch mit Staatsministerien bei erster persönlicher Zusammenkunft des hochkarätigen Expertengremiums – Bayerisches Landesportal

Ende 2020 installierter Bayerischer KI-Rat diskutiert im Beisein von Kabinettsmitgliedern die zukünftigen Auswirkungen der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz – wertvolle Impulse für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Bayern

MÜNCHEN. Wie wird sich die Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) bis zum Jahr 2030 auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Bayern auswirken? Diese und weitere drängende und weitreichende Fragen im Zusammenhang mit der Zukunftstechnologie KI diskutierten die Mitglieder des Bayerischen KI-Rats heute im oberpfälzischen Kloster Speinshart. An der ersten Präsenzsitzung des im Dezember 2020 von der Bayerischen Staatsregierung gegründeten hochkarätigen Gremiums nahmen auch Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Digitalministerin Judith Gerlach und Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert teil. Den Vorsitz des Bayerischen KI-Rats hat Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin, Direktor der Munich School of Robotics and Machine Intelligence der Technischen Universität München (TUM), inne.

Erörtert wurden in Speinshart insbesondere die gesamtgesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen, die durch die Weiterentwicklung der Schlüsseltechnologie KI zu erwarten sind, z. B. in zentralen Bereichen wie dem Klimaschutz oder dem Technologietransfer – immer mit einem Blick auf die ethischen Gesichtspunkte des technologischen Fortschritts. Außerdem wurde den politischen Vertretern eine Projektstudie überreicht, die den Bedarf und die Realisierbarkeit eines KI-Wissenschafts- und Begegnungszentrums für die internationale KI-Spitzenforschung in Bayern untersucht.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Im Kern geht es bei Künstlicher Intelligenz um nicht weniger als die Frage: Wie können, wollen und werden wir in Zukunft leben? Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir das riesige Potenzial, das wir in Bayern auf diesem Gebiet haben, bestmöglich und zugleich verantwortungsvoll nutzen. Mit 100 neuen KI-Professuren im Rahmen der Technologieoffensive Hightech Agenda Bayern investiert der Freistaat kräftig in diesen für Fortschritt und Innovation außerordentlich wichtigen Zukunftsbereich und spannt damit ein Netzwerk der KI-Forschung über Bayern.  Darüber hinaus mit dem Bayerischen KI-Rat ein herausragend besetztes Expertengremium zu installieren, das die wegweisende Arbeit unserer exzellenten Forschungseinrichtungen unterstützt und national wie international noch deutlicher sichtbar macht, war deshalb eine wichtige und richtige strategische Entscheidung. Das hat das heutige Treffen eindrucksvoll bestätigt.“

Digitalministerin Judith Gerlach: „Künstliche Intelligenz ist DIE Zukunftstechnologie, von der Tumorerkennung in der Medizintechnik bis zur Optimierung von Lieferlogistik. In Bayern fördern wir dieses Thema deshalb intensiv. Der neue KI-Rat wird hier eine zentrale Rolle spielen. Denn wir müssen das umfangreich in Bayern vorhandene Wissen bündeln, um es möglichst sicher und gewinnbringend einzusetzen. Ich freue mich deshalb sehr, dass das hochkarätige Gremium jetzt loslegt, um KI zu einem echten Booster für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft in Bayern zu entwickeln.“

Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert: „Künstliche Intelligenz ist heute eine Schlüsseltechnologie für nahezu alle Branchen in Bayern. Mit dem Ausbau der angewandten KI-Forschung, beispielsweise bei den Fraunhofer-Instituten im Freistaat, stellen wir sicher, dass bayerische Unternehmen Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten. Damit unterstützen wir insbesondere den Mittelstand. Der bayerische KI-Rat mit seinen herausragenden Kompetenzträgern aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen ist dabei ein entscheidendes Bindeglied, um das KI-Netzwerk und damit die enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bei diesem Zukunftsthema weiter zu stärken.“

KI-Rat-Vorsitzender Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin: „Als Bayerischer KI-Rat wollen wir die KI-Strategie des Freistaats verantwortungsvoll mitgestalten und gemeinsam mit der Politik die Zukunft prägen: Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt und führen die bayerische Tradition im Bereich der KI fort. Es ist fantastisch zu sehen, wie engagiert alle Ratsmitglieder dabei sind. Unsere zukünftigen Global Members werden uns mit ihrer Expertise tatkräftig unterstützen und uns international vernetzen.“

Die insgesamt 21 in Bayern ansässigen Mitglieder des Bayerischen KI-Rats wurden vom Wissenschafts-, Wirtschafts- und Digitalministerium berufen. Sie decken mit ihrer Expertise ein ausgewogenes Spektrum unterschiedlicher Forschungsaktivitäten von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ab.

Die Hochschulen werden vertreten durch den Vorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin. Co-Vorsitzende sind Prof. Dr. Dr. Fabian Theis vom Helmholtz-Zentrum München als Vertreter der außeruniversitären Forschung und Thomas Hahn, Chief Expert Software bei der Siemens AG und Präsident der Big Data Value Association (BDVA), als Vertreter der Wirtschaft. Seit der Konstituierung im Dezember 2020 wurde als Ehrenmitglied Prof. Dr. Gerhard Hirzinger berufen. Weitere internationale Persönlichkeiten werden als sog. „Global Members“ den Bayerischen KI-Rat ergänzen.

Ein Foto von der Veranstaltung steht unter folgendem Link zum kostenlosen Download zur Verfügung:

https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/minister-fuer-wissenschaft-und-kunst/bilder.html

Als ergänzendes Material zum Bayerischen KI-Rat finden Sie eine Broschüre zum kostenlosen Download in unserem Presse-Downloadbereich unter:

https://www.stmwk.bayern.de/allgemein/meldung/3021/pressematerial-zum-download.html

 

Michael Becker, Sprecher, 089 2186 2025

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

Original Quelle by Wertheim24.de

Bildergalerie 196.Michaelismesse Wertheim – Tag der Firmen , Donnerstag 05.10.2017

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