Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 0 Coronavirus-Infektionen – Inzidenz 3,0 – Neue Astra-Lieferungen – Zahlen 28.06.2021

15 Personen aktiv von Infektion betroffen

Darüber hinaus sind vier weitere und damit 5022 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 15 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 5, Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 1, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 1, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 0, Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 5 und Wittighausen: 0.

In der vergangenen Woche täglich 575 Impfungen im KIZ

Im Kreisimpfzentrum (KIZ) in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 21., bis Sonntag, 27. Juni, insgesamt 1979 Erst-Impfungen und 2047 Zweit-Impfungen stattgefunden. Somit wurden in der vergangenen Woche im KIZ 4026 Impfdosen bzw. von Montag bis Sonntag im Schnitt 575 Impfdosen täglich verabreicht. Bisher erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 35.231 Personen ihre erste und 22.301 Personen ihre zweite Impfung durch das KIZ. Hinzu kommen 843 Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, bei dem eine Dosis genügt. Er war in der vergangenen Woche nicht im Einsatz. Insgesamt wurden bisher also 58.375 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung.

Bisher fast 35.000 Impfungen in Arztpraxen im Landkreis

Seit dem 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Arztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung aktuell 93 Praxen Corona-Schutzimpfungen vor – eine mehr als eine Woche zuvor. Sie haben laut Kassenärztlicher Vereinigung in der Zeit vom 6. April bis einschließlich 24. Juni insgesamt 34.863 Impfdosen verabreicht, davon 20.942 Erstimpfungen und 13.921 Zweitimpfungen.

Darüber hinaus lassen sich weiterhin viele impfberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises beispielsweise im Zentralen Impfzentrum in Rot am See impfen. Ebenso finden inzwischen Impfungen durch Betriebsärztinnen und -ärzte in Unternehmen statt.

Neue Astra-Lieferungen und weniger Zweitimpfungen sorgen für freie Termine

Im Kreisimpfzentrum des Main-Tauber-Kreises in Bad Mergentheim werden in den kommenden Tagen und Wochen in großem Umfang Termine für Erstimpfungen mit den dort hauptsächlich genutzten Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca zur Verfügung stehen. Auch in vielen anderen baden-württembergischen Impfzentren gibt es kurzfristig freie Impftermine. Grund hierfür ist zum einen, dass der Bund kurzfristig Lieferungen von AstraZeneca angesetzt hat. Zudem sinkt die Zahl von noch notwendigen Zweitimpfungen bei allen Impfstoffen deutlich, so dass wieder mehr Impfstoff für Ersttermine verwendet werden kann.

„Daher rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht geimpft sind, dazu auf, in den kommenden Tagen auf der Online-Buchungsplattform www.impfterminservice.de nach freien Terminen zu suchen oder bei der Hotline 116 117 einen Termin anzufragen. Derzeit sollte dies problemlos möglich sein, auch wenn hier in der Vergangenheit oftmals viel Geduld erforderlich war“, erklärt Landrat Christoph Schauder.

Der Landrat weist nochmals darauf hin, dass nur ein sehr hoher Anteil an geimpften Bürgerinnen und Bürgern den Weg aus der Pandemie weisen kann. „Wir befinden uns hier auf einem guten Weg, aber auch in einem Wettlauf gegen die Zeit. Es ist sehr wichtig, dass der größte Teil der Bevölkerung vollständig geimpft ist, bis durch kühlere Temperaturen im Herbst und die fortschreitende Ausbreitung der Delta-Variante wieder ein deutlicher Anstieg des Infektionsgeschehens droht. Die Wahrnehmung der Corona-Schutzimpfung ist und bleibt rechtlich freiwillig, aber ist letztlich auch, wenn medizinisch möglich, eine moralische Pflicht.“

Wie Gesundheitsdezernentin Elisabeth Krug ergänzt, sollte deshalb niemand, der noch nicht geimpft ist, mehr zuwarten, sondern schnellstmöglich einen Impftermin vereinbaren. „Jede und jeder einzelne kann durch die Corona-Schutzimpfung sich selbst vor einem schweren oder besonders langwierigen Verlauf schützen. Zudem leistet jede Impfung einen Beitrag zum Aufbau einer Herdenimmunität in der Bevölkerung – und trägt damit direkt zum Schutz der gesamten Gesellschaft wie auch zur Vermeidung weiterer harter Einschränkungen für alle bei“, verdeutlicht die Dezernentin. Besonders wichtig sei es, auch den zweiten Impftermin wahrzunehmen. Nur so bestehe ab 14 Tage nach der zweiten Impfung ein guter Impfschutz auch gegen die derzeit bekannten Virusvarianten

Bislang war von Bundesseite vorgesehen, AstraZeneca nur noch für notwendige Zweitimpfungen an die Impfzentren der Bundesländer zu liefern. Nun werden Minderlieferungen von Biontech mit AstraZeneca ausgeglichen. Im Juli erhält Baden-Württemberg wöchentlich rund 105.000 Impfdosen von AstraZeneca, von denen ein Großteil für Erstimpfungen verwendet werden kann. Unter 60-Jährige können die Termine mit AstraZeneca derzeit nur über die Telefonhotline 116 117 buchen, da bei der Onlineplattform eine technische Weiche geschaltet ist. Sie bietet diese Termine entsprechend der für diesen Impfstoff empfohlenen Altersgrenze nur Menschen ab 60 Jahren an. Jüngere Personen können sich aber entsprechend der STIKO-Empfehlung nach sorgfältiger ärztlicher Aufklärung und bei individueller Akzeptanz der Impfrisiken ebenfalls mit diesem Impfstoff impfen lassen. Bei der Kreisverwaltung des Main-Tauber-Kreises wird derzeit geprüft, wie der zusätzliche Impfstoff von AstraZeneca mittels vereinfachter Anmeldeverfahren an impfwillige Personen gebracht werden kann.

Original Quelle by Wertheim24.de

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